Ausschreitungen bei Nahost-Demonstrationen in Norwegen

Januar 13, 2009

In Norwegen ist es bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen pro-israelischen und pro-palästinensischen Demonstranten zu den schwersten Ausschreitungen seit mehr als 20 Jahren gekommen. Laut Polizei wurden dabei am späten Donnerstagabend sechs Menschen verletzt, darunter fünf Polizisten. 31 zumeist junge pro-palästinensische Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen. Im Zentrum der Hauptstadt Oslo attackierten etwa 1000 pro-palästinensische Demonstranten rund 500 Teilnehmer einer Israel-freundlichen Kundgebung.

Die pro-palästinensischen Angreifer warfen mit Molotow-Cocktails, Steinen und Eiern. Zudem zündeten sie israelische Flaggen an und schossen Feuerwerksraketen in die Menge. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Quelle

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arabische Nazis bei der „Friedensdemo“ kontra zivilisierte Pro Israeldemo

Januar 11, 2009

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Ist die Linkspartei die neue Nazipartei?

November 6, 2008

Die Linke: Seit’ an Seit’ mit Anhängern Hamas und Hisbollah

Dabei ist ihr Anliegen mehr als berechtigt: Die Linke hat in weiten Teilen ein ziemlich großes Antizionismus-, ja oft damit einhergehend, ein Antisemitismus-Problem. Das rührt auch aus vergangenen, staatssozialistischen Zeiten. Die DDR gab stets vor, sie sei das bessere, weil antifaschistische Deutschland. Rechtsradikalismus, Judenfeindschaft? Nicht bei uns!

Doch der real existierende moralische Wohlfühlstaat gehört in die ideologische Welt der Legenden. Denn es gab sie auch in der DDR, die alten und neuen Nazis, die Antisemiten, die Israelfeinde. Das wurde nur verdrängt oder – von oben verordnet – bewusst totgeschwiegen. Und wer heute nicht wenige der in der Linken versammelten Ex-PDSler und Ex-SEDler reden hört, merkt schnell: Die Infiltration der Köpfe (oder ist es Überzeugung?) via Schule, Werkshalle, Partei und Fernsehen wirkt bis heute.

Das wird besonders deutlich, wenn es um das Verhältnis der Linksfraktion zu Israel geht. Hier wiegt das Erbe der DDR, die vor allem seit dem Sechstagekrieg 1967 tatkräftig alle Feinde Israels einschließlich der PLO unterstützte, bedrückend schwer. Wie einst die Ulbrichts und Honeckers wettern Parteiobere und Basis gegen Israel. Da wird über einen „Völkermord“ an den Palästinensern schwadroniert, ist von „Nazimethoden“, vom „zionistischen Gebilde“, vom „imperialistischen Brückenkopf“ die Rede. Manch einer sogar scheut sich nicht, Seit’ an Seit’ mit Anhängern der terroristischen Hamas und Hisbollah zu marschieren. Auf Demonstrationen, bei denen „Tod für Israel“ skandiert wird.

Elf Angeordnete der Linksfraktion verweigern Zustimmung

Nun ist es sehr wohl gestattet, Jerusalems Politik zu kritisieren. Aber nicht, indem Israels Existenzberechtigung infrage gestellt wird. Oder sein Vorgehen in den Palästinensergebieten mit dem Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht und der Libanonkrieg 2006 mit der „Endlösung“ der Nazis gleichgesetzt wird. Das ist nichts anderes als antisemitisch grundierter Antizionismus. Wer so redet, entlarvt sich selbst – und seine antijüdischen Ressentiments. Und in der Linken gibt es viele, die so reden. Für sie ist es folglich auch ein Unding, die Solidarität mit Israel als deutsche Staatsräson zu akzeptieren. Elf Abgeordnete der Linksfraktion haben deshalb am Dienstag im Bundestag dem gemeinsamen Anti-Antisemitismus-Antrag ihre Zustimmung verweigert. Da erübrigt sich jedes weitere Wort.

Spiegel