Neonazis und Antisemiten in der Linkspartei

November 4, 2008

Seit Monaten bereits schwelt in der Partei ein heftiger Konflikt um die richtige Israelpolitik und um Antisemitismus von Links. Vorstandsmitglieder der Linken, wie Christine Buchholz, sympathisieren offen mit der palästinensischen Hamas oder der libanesischen Hisbollah, die beide zur Vernichtung des israelischen Staates aufrufen. Prominente Parteimitglieder stellen das Existenzrecht Israels in Frage und nennen sich „Antizionisten“. Eine Bundestagsabgeordnete sprach vor zwei Jahren, mit offensichtlicher Analogie zum Nationalsozialismus, von einem Vernichtungskrieg Israels gegen Libanon. Der Bundestagsabgeordnete Norman Peach verharmloste Raketenangriffe der Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel gar als „Neujahrsraketen“.

Vor allem unter den Trotzkisten innerhalb der Linken und den DDR-Nostalgikern ist der linke Antisemitismus und Antizionismus weit verbreitet. Dort wird Israels als Vorposten des US-Imperialismus betrachtet und der „antiimperialistische Widerstand von Afghanistan bis Palästina“ beschworen. Diejenigen, die Solidarität mit Israel proklamieren, werden als „Kriegstreiber“ denunziert. Jede historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel wird negiert.

Die SED-Tradition wirkt hier deutlich nach. Im realen Sozialismus galt Antizionismus als Staatsdoktrin, die DDR stand mit der Sowjetunion und den übrigen Ostblockstaaten fest an der Seite der arabischen Staaten und der Palästinenser in deren Kampf gegen den jüdischen Staat. Die Verantwortung für den Nationalsozialismus und die Schuld am Holocaust hingegen wälzte die DDR auf die Bundesrepublik ab.

Führenden Politikern der Linken ist durchaus bewusst, dass ein linker Antisemitismus in ihrer Partei weit verbreitet ist. „Diese Debatte wird uns erhalten bleiben“, sagt Petra Pau. Aber sie ist davon überzeugt, dass solche Positionen in ihrer Partei keine Mehrheit haben.

Zeit

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Amerikanischer Freiheitspreis für Wilders

November 3, 2008

Den Haag, 23.10.2008 – Ein US-amerikanisches Unternehmen, dass sich der Freiheit der Meinungsäußerung verpflichtet fühlt, hat PVV Führer Geert Wilders den „Freedom Award“ zugesprochen. Wilders wird den Preis „mit großem Stolz“ annehmen, ließ er wissen. Die amerikanische „Freedom Alliance“ verleiht die Auszeichnung jährlich an eine Einzelperson oder ein Unternehmen mit Mut und Engagement für die Verteidigung der Freiheit in der Welt. Zuvor ging der Preis an Flemming Rose, die dänische Journalistin, die die Karikaturen gegen den Propheten Mohammed veröffentlichte, und an den französischen Medienwachhund Philippe Karsenty.

Geert Wilders: „Islam is a Fascist Ideology“


Amerikaner und Asiaten Homofreundlich

Oktober 29, 2008

Bei einer umfassenden Untersuchung von asienstämmigen Wählern in Kalifornien sprach sich eine klare Mehrheit gegen die Abschaffung der Homo-Ehe aus.

Demnach planen 57 Prozent der „Asian Americans“, am 4. November bei der Volksabstimmung über „Proposition 8“ für die Beibehaltung der gleichgeschlechtlichen Ehe zu stimmen. 32 Prozent wollen Schwulen und Lesben Ehe-Rechte entziehen, elf Prozent sind unentschlossen…..

Als besonders homofreundlich erwiesen sich Einwanderer aus China, den Philippinen und Vietnam. Weniger Zustimmung gab es unter Wählern mit japanischer oder indischer Abstammung. Die Forscher erklärten die insgesamt hohen Zustimmungsraten damit, dass viele „Asian Americans“ die Homo-Ehe als Bürgerrechtsthema ansehen, das sie unterstützten, weil sie selbst Diskriminierung von der Mehrheitsgesellschaft erfahren hätten. In den Herkunftsländern vieler dieser US-Bürger ist Homosexualität – wie etwa in China – allerdings noch ein Tabu-Thema.

Bei den Präsidentschaftswahlen plant eine klare Mehrheit der Asiatischstämmigen im November, für den demokratischen Bewerber Barack Obama zu stimmen. Ihn unterstützen derzeit 41 Prozent, für den Republikaner John McCain sprachen sich dagegen nur 24 Prozent aus. Allerdings hängt die Wahl erheblich von der nationalen Herkunft der Wähler ab. So sagten 53 Prozent der Amerikaner mit vietnamesischen Wurzeln, sie würden für McCain stimmen. Dagegen sind Wähler mit indischen Wurzeln zu 62 Prozent und mit japanischen Wurzeln zu 53 Prozent für Obama. Der Demokrat liegt auch unter Chinesen und Koreanern vorne, allerdings nur knapp


Warum Bush die Welt sicherer gemacht hat

Oktober 9, 2008

„Entweder ihr seid für uns oder für den Terrorismus“ – über diese Haltung von George W. Bush machten sich viele lustig. Zu Unrecht, findet der Ex-Berater des US-Verteidigungsministers, Edward Luttwak. Er erklärt, warum der US-Präsident mit seiner Außenpolitik keinesfalls gescheitert ist.

Wie aber konnte es dazu kommen, dass derselbe Harry Truman als bedeutender Präsident in Erinnerung geblieben ist – und das gerade wegen seiner Außenpolitik? Es ist alles eine Frage der zeitlichen Perspektive: Der Koreakrieg ist fast in Vergessenheit geraten, aber Trumans Containment-Politik gilt bis heute als erfolgreich und endete mit dem nahezu unblutigen Umbruch in der Sowjetunion.

Damit George W. Bush nach dem trumanschen Muster als bedeutender Präsident in Erinnerung bleibt, muss also erst der Irak-Krieg in Vergessenheit geraten. Auf den schnellen Sturz Saddam Husseins folgten im Irak Jahre der Gewalt statt der versprochenen Demokratisierung. Es war ein unverzeihlicher Fehler zu glauben, die von Imamen gegängelten Iraker würden sofort demokratische Verhältnisse einführen: Bevor er in ein Land einmarschieren lässt, sollte ein US-Präsident schon wissen, ob dies im Mittleren Osten oder in Skandinavien liegt.

Doch der kostspielige Irak-Krieg muss als ein Nebenkriegsschauplatz in der globalen Offensive Bushs gegen militante Islamisten verstanden werden – genauso, wie der kostspielige Korea-Krieg ein Nebenkriegsschauplatz der globalen Containment-Politik des Kalten Krieges war.

Denn die Antwort Bushs auf den 11. September war nichts anderes als ein weltweiter Angriff auf die Ideologie der militanten Islamisten. Zwar waren die Antiterroroperationen nur bedingt erfolgreich, und auch die Zukunft Afghanistans liegt weiter im Dunkeln – im Krieg der Ideologien allerdings hat Präsident Bush einen spektakulären Sieg errungen. Einen dazu, der noch gar nicht als solcher erkannt worden ist – obwohl wir alle Zeugen waren.

Militante Islamisten und die arabische Welt

Bis zum 11. September erfreuten sich militante Islamisten, gewalttätige Dschihadisten jeglicher Couleur, von al-Qaida bis zu gänzlich unabhängigen Gruppen, großer offener oder stillschweigender Unterstützung in der muslimischen Welt. Von Marokko bis Indonesien beschwichtigten Regierungen die militanten Islamisten durch Zugeständnisse und ermutigten sie gleichzeitig, ihre gewalttätigen Aktivitäten im Ausland zu konzentrieren. Manche, wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), bezahlten militante Prediger und bewaffnete Dschihadisten. Die Saudis finanzierten zudem extremistische Schulungszentren in einer ganzen Reihe von Ländern, darunter auch den USA und Großbritannien. Sie zahlten die Gehälter Tausender militanter Prediger und stellten den Dschihadisten im Kaukasus, in Pakistan und einem Dutzend weiterer Regionen Schecks aus (bloß nicht Osama Bin Laden, der war ihr erklärter Feind).

Wie wir heute aus verlässlicher Quelle wissen, haben die Führer der Emirate, die mittlerweile nur noch über ihre Airlines und Banken reden, das Geld gleich säckeweise an Osama persönlich ausgehändigt. Sie trafen ihn auf dem Flugfeld von Kandahar, wohin sie geflogen waren, um bedrohte Tierarten zu jagen. Saudi-Arabien und die Emirate waren auch die einzigen Länder gewesen, die neben Pakistan die Taliban als rechtmäßige Herrscher Afghanistans anerkannt hatten. Andere muslimische Regierungen, hauptsächlich die sudanesische, die syrische und die jemenitische, unterstützten Dschihadisten, indem sie ihnen Pässe ausstellten und Zuflucht gewährten.

Andere Länder, darunter auch Indonesien, ignorierten über lange Zeit islamistische Indoktrinationen und die Rekrutierungsbemühungen der Dschihadisten. Mit der Ausnahme von Algerien und Ägypten zogen es alle muslimischen Staaten vor, ihren Frieden zu machen mit militanten Predigern und Dschihadisten. Pakistan tat noch viel mehr als das: Sein Geheimdienst ISI bewaffnete und trainierte sowohl die Taliban in Afghanistan als auch Tausende „Heiliger Krieger“, die indischen Zivilisten, Polizisten und Soldaten in Kaschmir und andernorts nach dem Leben trachteten.

All diese Entwicklungen kamen nach dem 11. September zu einem abrupten Stillstand.

Allerorten machte sich die intellektuelle Schickeria über die kompromisslose Haltung Bushs – „Entweder ihr seid für uns oder für den Terrorismus“ – lustig. Aber dieser „Cowboytrick“, wie viele das nannten, zeigte Wirkung. Muslimische Regierungen änderten rasch ihren Umgang mit den Islamisten.

Manche verboten einheimische Dschihadistengruppen, die sie zuvor lange toleriert hatten, sie brachten extremistische Prediger zum Schweigen und ließen keine ausländischen Dschihadisten mehr ins Land. Andere leugneten zunächst alles ab. Der saudische Innenminister Prinz Nayef bin Abdul Asis bestritt erst einmal, dass die Terroristen des 11. September Araber oder gar Saudis gewesen seien, während die Prinzen der Emirate vorgaben, noch nie von Osama Bin Laden gehört zu haben.

Aber das Leugnen hielt nicht lange an. Als sie sahen, wie US-Spezialeinheiten und Langstreckenbomber die Taliban-Truppen zerschlugen, übernahmen die Saudis Verantwortung für die von ihnen finanzierte Verbreitung des Extremismus. Eine qualvolle Neubewertung der wahabitischen Form des Islam ist bis heute nicht abgeschlossen. Der saudische König hat eine interreligiöse Konferenz mit Muslimen, Christen und Juden zusammengerufen – ein gewagter Schritt, ist Wahabiten doch jegliche Freundschaft mit Nichtmuslimen steng verboten.

Mit Bin Laden waren die Saudis zwar schon lange verfeindet, aber erst jetzt fingen sie an, seine Unterstützer aktiv zu verfolgen und reiche Saudis davon abzuhalten, Dschihadisten im Ausland zu finanzieren. Mehr als 1000 Saudis wurden verhaftet, Dutzende kamen zu Tode, als sie sich ihrer Festnahme widersetzten. Saudische Banken sind heute angehalten zu prüfen, ob Auslandsüberweisungen an muslimische Organisationen gehen, die auf der Liste terroristischer Vereinigungen stehen.

Viele muslimische Länder stellten sich auf die Seite der USA

Andere Regierungen muslimischer Länder bis hin zu Indonesien stellten sich auf die Seite Bushs und der USA und bezogen Position gegen die Dschihadisten – obwohl der Heilige Krieg gegen die Ungläubigen vielerorts als muslimische Pflicht verstanden wird. Islamisten und Dschihadisten erlitten quasi über Nacht einen katastrophalen Ansehensverlust. Anstatt bewundert, respektiert oder wenigstens geduldet zu werden, mussten sie sich auf einmal verstecken, mussten fliehen oder aufgeben. Die Zahl ihrer Unterstützer begann zu schrumpfen. Die Zahl terroristischer Anschläge außerhalb der Kriegszonen von Afghanistan und Irak sinkt beständig. Extremistische Koranschulen haben es nahezu überall vorgezogen, ihre Lehren abzumildern, um eine Schließung zu verhindern. In Indonesien, dem größten muslimischen Land, verurteilt die führende Imamvereinigung alle Gewalt, ohne jede Ausnahme.

In Pakistan allerdings erzwang George W. Bush die dramatischste politische Wende. Er sagte: „Mit uns oder gegen uns“, und er meinte es ernst. Präsident Musharraf stand vor einer schwierigen Entscheidung: an der Seite der USA die Taliban zu bekämpfen, die Pakistan selbst geschaffen hatte, oder selbst zerstört werden. Musharraf traf die richtige Entscheidung, indem er die Waffenlieferungen an die Taliban unterband, das Flugfeld von Shahbaz für US-Flugzeuge öffnete und dem US-Militär uneingeschränkte Überflugrechte gewährte.

Musharraf setzte auch die bärtigen Extremisten, die lange Zeit den pakistanischen Geheimdienst ISI gelenkt hatten, ab. Er begann mit dem Chef, Mahmud Ahmed, der kurz nach dem 11. September seinen Dienst quittieren musste und durch den moderaten Ehsanul Halqas ersetzt wurde.

Weniger leicht hingegen war es für Musharraf und seine Gefolgsleute, die versteckten, glatt rasierten Extremisten im ISI auszumachen und zu entlassen, die immer noch die Taliban unterstützen.

Was sich in den 24 Stunden nach dem 11. September in Pakistan ereignete, war etwas, was die Welt noch nicht gesehen hatte: die Umkehrung der wichtigsten politischen Agenda des Landes – die Unterstützung des Dschihad –, die aus dem Nationalmythos Pakistans als muslimischem Staat par excellence abgeleitet worden war. Es war, als ob Präsident George W. Bush einen Gesandten nach Italien geschickt hätte, um Spaghetti mit Tomatensoße verbieten zu lassen – und damit Erfolg gehabt hätte.

Trotzdem hört man heute gewöhnlich gut informierte Menschen beiläufig bemerken, dass Bushs Krieg gegen den Terror gänzlich gescheitert sei. Dies ist mehr als nur ein politisches Vorurteil. Dabei ist es doch inzwischen offensichtlich, dass der 11. September bloß der Auftakt zu einem lang andauernden, weltweiten „Heiligen Krieg“ sein sollte.

Das hätte al-Qaida allein nie bewerkstelligen können. Aber die Zerstörung der Zwillingstürme inspirierte Tausende junger Muslime, islamistische Moscheen zu besuchen und den Dschihadisten ihre Dienste anzubieten. Denn der Koran verheißt zwar den Gläubigen ausdrücklich den Sieg auf allen Fronten, in der Realität aber fühlten sich die Muslime vom Westen unterdrückt. Daraus wuchsen quälende Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Islam selbst. Die Fernsehbilder vom 11. September wurden zum Symbol der Überwindung dieser Zweifel, brachten nicht nur die glücklosen Palästinenser, sondern auch die verwestlichten, wohlhabenden, Wein trinkenden Tunesier dazu, mit Freudentränen in den Augen zu feiern, und machten Bin Laden zum ersten panislamischen Helden seit Saladin. Die Zerstörung der Zwillingstürme war daher der denkbar lauteste Ruf zu den Waffen. Doch die globale Mobilmachung der Dschihadisten wurde gestoppt, bevor sie überhaupt wirksam werden konnte – durch alles, was Bush in Gang setzte: durch die Zerstörung der Al-Qaida-Trainingslager in Afghanistan, die Tötung oder Gefangennahme der meisten ihrer Akteure und vor allem durch den Kurswechsel der muslimischen Regierungen.

Der Einfluss des Dschihadismus beschränkt sich seitdem im Großen und Ganzen auf den Irak und die Grenzregionen Pakistans.

Anschläge gegen westliche („christliche“) Ziele sind seit dem 11. September rar geworden. Kein einziger Anschlag fand in den USA selbst statt, und nur eine Handvoll in Europa. Es wäre anders gekommen, hätte ein weniger entschlossener, ein weniger selbstbewusster Präsident im Weißen Haus regiert. „Ihr seid für uns oder für den Terrorismus“ war der richtige Slogan und die richtige Strategie. Das Chaos, das nach dem Sieg im Irak ausgebrochen war, kann man im Vergleich damit vernachlässigen.

Bush hat auch zur atomaren Abrüstung beigetragen

Bushs Kritiker müssen darüber hinaus auch noch mit einem anderen großen Erfolg fertig werden – der atomaren Abrüstung. Sie begann 2003 mit Libyen, das, aus Angst vor dem, was Bush hätte tun können, seine gesamte Ausrüstung aufgab, die es gekauft hatte, um Atomwaffen herzustellen. Syrien verlor seinen geheimen protonuklearen Reaktor durch einen israelischen Luftangriff im vergangenen September – der mit Bushs Einverständnis stattfand. Das Ende des nordkoreanischen Atomprogramms zeichnet sich ebenfalls endlich ab. Diese Entwicklung könnte sich fortsetzen, wenn Bushs Nachfolger den Druck auf Pjöngjang aufrechterhält.

Erst kürzlich haben sich die USA direkt in die Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm eingeschaltet. Wie immer war zuvor die europäische Diplomatie komplett gescheitert. Während die E 3 – Großbritannien, Frankreich und Deutschland – redeten und redeten, baute Iran munter weiter an seinem Programm und brüstete sich später damit, die Europäer ausgetrickst zu haben. Nun aber kommt diese Angelegenheit zu einem Ende. Bush bot den Iranern großzügige Belohnung für den Stopp der Urananreicherung und den Abbau einiger Anlagen an. Das Angebot entspricht zwar exakt dem der Europäer. Der Unterschied liegt darin, dass die unterschwellige Drohung Bushs – „oder wir behalten uns andere Maßnahmen vor“ – dem Angebot einen ganz anderen Nachdruck verlieh.

Dank Bush sind Bau und Verbreitung von Atomwaffen entscheidend verringert worden. Nicht zuletzt im Irak. Denn Saddam hatte die Absicht, sein Atomprogramm nach dem Ende des UN-Embargos 2004 fortzusetzen. Ohne den Irak-Krieg hätten wir es heute nicht nur mit einem iranischen, sondern auch einem irakischen Atomprogramm zu tun …

Doch nicht genug damit, dass George W. Bushs Erfolge in der Außenpolitik (seine Steuerpolitik steht auf einem anderen Blatt) unterschätzt werden. Auch was die Zukunft der USA selbst anbelangt, liegen derzeit viele Intellektuelle falsch. Eine nicht endende Reihe von Büchern prophezeit den Niedergang der Vereinigten Staaten – das jüngste ist Fareed Zakarias „The Post-American World“. Bushs vermeintliches Fehlmanagement wird dabei nur allzu gern zur Ursache für den schwindenden Einfluss der USA erklärt. Hier wird absoluter und relativer Wandel verwechselt. Die Volkswirtschaften Chinas und nun auch Indiens sind stark gewachsen, seit ihre Regierungen den selbstzerstörerischen politischen Kurs aufgegeben haben. Brasilien und viele kleinere Länder von Israel bis Singapur tun dasselbe.

Dies hat zu einer Verringerung des relativen Wohlstands der USA und Europas geführt, während es sie gleichzeitig in großem Maße bereichert hat. Es ist bereichernd, neue Märkte zu erschließen, die amerikanische und deutsche Technologien und europäische Luxusgüter importieren. Und es ist ebenfalls bereichernd – wenn auch in anderer Weise – zu wissen, dass Hunderte Millionen Menschen dem Elend und Schmutz entkommen, sozialen Aufstieg erleben, wenn nicht gar echten Wohlstand erlangen. Der relative statistische Niedergang der Einkommen in den USA und in Europa hat substanziell keine negative Bedeutung – es sei denn, die Wirtschaftskraft von heute würde tatsächlich die militärische Kraft von morgen und richtete sich gegen die USA und Europa. Es ist jedoch absurd anzunehmen, dass sich China, Indien, Brasilien und der Rest der schnell wachsenden Volkswirtschaften gegen die USA und Europa verbünden würden. Das Gegenteil ist weitaus wahrscheinlicher.

China ist seit Jahrzehnten ein Verbündeter der USA. Verfeindet waren sie lediglich zwischen 1950 und 1953. Die Beziehungen zwischen Indien und den USA waren 1971, während des indisch-pakistanischen Kriegs, gespannt. In den vergangenen Jahrzehnten jedoch sind beide Länder wieder enger zusammengerückt.

Die Vorstellung, China sei mit dem wilhelminischen Deutschland zu vergleichen und warte nur darauf, seinen neuen industriellen Wohlstand in militärische Macht zu verwandeln, würde nur Sinn ergeben, wenn die Chinesen Preußen wären, die sich voll und ganz dem Staatsdienst verschrieben hätten und sich danach sehnten, ihre Söhne in den Krieg zu schicken. Doch so sind die Chinesen nicht und waren es auch niemals. Das chinesische Reich war nur in der Yuan- und in der Qing-Dynastie auf äußerst aggressivem Expansionskurs. Aber die eine wurde durch berittene Mongolen begründet, die andere durch berittene Manchus, beide das Produkt ausländischer Kriegerkulturen. Die Han-Chinesen haben andere Interessen.

Aber was auf die Schwellenländer zutrifft, gilt nicht für Öl fördernde Länder wie Russland, Saudi-Arabien, Iran und Venezuela. Deren wachsender Reichtum ist tatsächlich unser Verlust, weil wir alle die luxuriösen Spielereien der Ölpotentaten und Oligarchen finanzieren. Anders als China oder Indien produzieren die Ölstaaten nichts – das Öl, auf dem sie sitzen, wird in der Regel von ausländischen Firmen gefördert, verarbeitet und verschifft. Außerdem sind diese Länder häufig ganz undemokratisch. Würden sich China, Indien, Brasilien und der Rest der hart arbeitenden Welt wie die parasitischen Ölstaaten benehmen, läge die Zukunft der USA tatsächlich im Dunkeln …

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Große Mehrheit der Amis tolerant gegenüber Homo-Kollegen

Oktober 2, 2008

US-Amerikaner sprechen sich laut einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Harris Interactive für die Rechte von Homo-Kollegen aus – Schwule und Lesben beklagen aber nach wie vor Diskriminierung.

79 Prozent der Heterosexuellen erklärten demnach, dass sexuelle Ausrichtung bei der Bewertung, wie eine Arbeit verrichtet werde, keine Rolle spielt. Die Toleranz wird auch Transsexuellen gewährt: 71 Prozent der Befragten machten dieselbe Aussage bei Thema Geschlechtsidentität.

Die Mehrheit spricht sich auch dafür aus, dass eheähnliche Rechte gewährt werden sollten: Drei Viertel erklärten sich damit einverstanden, dass Angestellte Sonderurlaub erhalten sollten, wenn ihr Partner stirbt. 68 Prozent sind für den Sonderurlaub bei Erkrankung oder einem Unfall des Partners. 64 Prozent erklärten ferner, dass Homo-Angestellte steuerfreie Beihilfen zur Gesundheitsversicherung ihres Partners erhalten – diese werden nach Bundesrecht augenblicklich nur Heterosexuellen gewährt.

Ein große Mehrheit (90 Prozent) sagte zudem, dass es ihnen gleichgültig sei oder sie es begrüßten, wenn ein Kollege seine Homosexualität offenbaren würde.
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Wafa Sultan – neues Video über USA,Freiheit und Sharia Anschauungspflicht

September 25, 2008

Die 49-jährige amerikanische Psychiaterin syrischer Herkunft Wafa Sultan erklärt, warum Sie dem Islam ein für alle Mal den Rücken kehrte. Das Scharia-System ist eine Form der Sklaverei und mit den Menschenrechten unvereinbar.

Wafa Sultans Aussagen sind klar: Wer nicht will, dass Homosexuelle hingerichtet werden, nur weil Sie anders sind; wer nicht will, dass Frauen rechtlos sind – zwangsverheiratet werden und Ehrenmorden zum Opfer Fallen – wer weiterhin essen und trinken will, was ihm beliebt und sich nicht der Scharia-Sklaverei beugen will, muss für die Freiheiten kämpfen, die es zu bewahren gilt.

Denn schon gibt es zahlreiche Bestrebungen, eben diese Freiheiten auszuhöhlen und auszulöschen.


Querfront schreitet voran:Neonazis und Linksfaschisten(Nationalbolschewisten) hetzen gegen PI und finden den Islam geil

September 25, 2008

Die Querfront zwischen Neonazis(Nationalsozialisten,autonomen Nationalisten) und antimperialitischen Linksfaschisten schreitet voran: gemeinsam sind diese Faschisten vereint im Kampf gegen Israel, Amerika und gegen die freie Welt,für eine (national) sozialistische Revolution, hofieren Islamisten und sympathisieren mit einer reaktionären Religion.

Geminesame Seite von Nazis und Linksfaschisten

Islam ist dufte

Das Spannungsfeld in dem sich die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) gegenüber den Islam bewegt ist die zunehmende Verausländerung unseres Landes mit seiner Begleiterscheinung der Moschee, auf der einen Seite, und der Islam als geopolitischer Verbündeter im Kampf gegen den Hauptfeind USA, auf der anderen Seite.

„Mit weltweit 1,3 Milliarden Anhängern ist der Islam eine dynamische Religion – und zweifelsohne die einzige, die sich momentan im Aufwind befindet.“ (Alain de Benoist) In der Deutschen Stimme warnte er vor einer undifferenzierten Verteufelung des Islam, die diese amerikanische Außenpolitik begleite, und wirft der westlichen Wertegemeinschaft unter Führung der Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) seinerseits einen verhängnisvollen Fundamentalismus vor. Dieser manifestiere sich in dem Drang, eine globalisierte Welt des Freihandels für sämtliche Kulturen der Welt zum einzig möglichen und wünschenswerten Horizont zu erklären.

Ähnlich argumentierte Andreas Molau in einer Befragung mit Muslim-Markt am 9.3.2006: „Weder der Islam noch eben eine Kopftuch tragende Muslima ist ein Feindbild für mich. Den Islam als gewachsene Kultur achte ich. Wenn eine muslimische Frau bauchnabelfrei in der Schulklasse herumlaufen würde, hielte ich dies für abstoßender. Das einzige Feinbild für mich ist ein alle Kultur zerstörender Amerikanismus.“

Was zu kritsieren ist, ist die eher unklare Haltung der NPD und des NW zum Islam (denn es als solchen aber nicht als monothonen Block gibt). Diese Haltung schwankt oppurtunistisch je nach Tagesform und Lage der Dinge. Erst wird von dem damals noch NPD-Mitglied Mahler sogar der 11. September begrüßt, dann wird aber der Islam wieder zum „Feind“ erklärt. Nun ist die Haltung zum Islam in der NPD aber deutlich positiver gestimmt als bei den Rechtsbürgerlichen Pro-Gruppen, Republikanern usw. Das muß man deutlich anerkennen und auch positiv hervorheben. Die DVU nimmt im allgemeinen eine positive Haltung zum Islam ein – was ich ihr auch positiv anrechne.

Horst Mahler trat in die NPD aus Solidarität ein, wegen des damals drohenden Verbotsverfahren gegen die Partei und übernahm später die anwaltliche Vertretung der NPD im Verbotsverfahren. Geopolitisch ist der Islam ein Verbündeter der freien europäischen Völker im Kampf gegen den Hauptfeind USA.

Außerdem dienten Adolf Hitler bei der Aufstellung der bosnisch-muslimischen 13. SS-Division muslimische Muftis und Imame. Die Soldaten der 13.SS-Division Handschar trugen aus der Zeit der Türkenherrschaft das als traditionelle orientalische Kopfbedeckung bekannte Fez, auf dessen Stirnseite der deutsche Reichsadler und der SS typische Totenkopf mit zwei gekreuzten Knochen angebracht waren.

Ein Neonazi sagt:

Ein weiterer Beweis für die „Querfront“ zwischen den islamophoben BRD-Rechten und den Antideutschen. Die bekannteste rechts-islamophobe Internetplatform „Politically Incorrect“ bejubelt das Linken-Bashing von Bahamas Redakteur Justus Wertmüller. Siehe: http://www.pi-news.net/2007/11/justus-we…dikalen-linken/
Bitte die Kommentare beachten. Rechtspopulisten und Konservative als Bahamas-Fans. Man glaubt es kaum.

Ein anderer Neonazi schreibt:

Bei PI-Politically Incorrect handelt es sich um die meistgelesene Internetplattform die in Deutschland bürgerlich rechtspopulistische-islamophobe Gedankengänge publiziert. Sie wird aus Köln betrieben und kann sicherlich als Pro-Köln, dem „rechten“ CDU Flügel und sonstigen Rechtskonservativen/Rechtspopulistischen Kleinparteien nahe stehend bezeichnend werden. PI ist strikt Pro-Amerikanisch, Pro-Israelisch und will das Grundgesetz gegen „Linke“, BRD-kritische Nationalisten und natürlich gegen „den“ Islam verteidigen. Betreiber ist ein gewisser Rechtskonservativer Namens Stefan Herre (http://www.stefan-herre.de/). PI unterstützt die Kriegspolitik der USA und Israels in allen Zügen. Diese beiden Staaten werden nur in einer Art kritisiert, nämlich das sie noch angeblich nicht entschieden genug vorgingen. PI hätte es gerne das der Iran oder Syrien schon längst angegriffen würden.

Noch dümmer:

Auf PI schreibt unter anderem auch der bekannte Antideutsche Kolumnist Alan Posener (Welt-Kolumnist). Ein weiterer Herr dessen Beiträge auf PI veröffentlicht werden ist einer der wohl schlimmsten Antideutschen Kriegshetzer – Matthias Küntzel. Siehe hier: http://www.pi-news.net/2008/06/neues-deutschland-das-wird-nicht-gedruckt/ oder hier: http://www.pi-news.net/2007/12/antisemitismus-deutscher-muslime/

Matthias Küntzel ist Autor zahlreicher Bücher und Texte. Er schreibt unter anderem für das Flakschiff der „Antideutschen Kritik“, für Bahamas, außerdem für Jungle World, Wall Street Journal, Konkret, Welt. Küntzel war in den 80ern Berater der Bundestagsfraktion der Grünen. Diese hatte er aber verlassen und wirft ihnen nun natürlich „Antisemitismus“ vor. Er war Mitglied des „Kommunistischen Bundes“ und Mitbegründer der „Bahamas“. Heute gilt er als CDU-nahe. Küntzel behauptet das der Islam und vor allem der „Islamismus“ im Grunde alle wichtigen Wesenszüge des „Nationalsozialismus“ trägt. Der Islam sei heute darauf ausgelegt die Juden und den Westen noch im allgemeinen in einer Neuauflage des Holocausts zu vernichten.

Der ganze Müll ist hier nachzulesen

Islamisten und die NPD
FAZ

Wo ist der Unterschied zwischen Neonazis und antiimperialistischen Linksfaschisten?