Zwei Tote bei Gewalt zwischen Muslimen und Christen

März 14, 2011

Der Streit über eine Liebesbeziehung zwischen Muslimen und Christen hat in Ägypten zwei Menschenleben gefordert. Nach der Tragödie zündeten Islamisten ein koptisches Dorf an.

In Ägypten haben die muslimischen Bewohner eines Dorfes die örtliche Christengemeinde gestürmt. In Soul, 30 Kilometer südlich von Kairo, hätten aufgebrachte Muslime in der Nacht auf Samstag die Kirche sowie Häuser von Kopten angezündet. Wie ein Sicherheitsvertreter der staatlichen Nachrichtenagentur Mena sagte, wurde die Auseinandersetzung zwischen zwei Familien durch die verpönte Liebesbeziehung eines Christen mit einer Muslimin ausgelöst.

Nach Angaben von Mena hatte in dem Dorf Sol ein christlicher Mann eine Liebesbeziehung mit einer muslimischen Frau, die von den Familien beider Seiten abgelehnt wurde. Als am Freitag der Streit zwischen den Familien eskalierte, seien die Väter des Paares getötet worden.

Nach der Beisetzung des Vaters der Frau am Samstag habe eine Gruppe von Muslimen die Kirche des Dorfes in der Provinz Helwan angezündet. Wie Mena weiter berichtet, gelang es der Armee, das Feuer rasch zu löschen und die Ruhe wieder herzustellen.

Liebesbeziehungen zwischen Christen und Muslimen sind in Ägypten ein Tabu, und eine Hochzeit ist nur dann möglich, wenn sich der christliche Teil des Paars zum Islam bekehrt.

welt

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Christlicher Minister von Muslimen ermordet

März 14, 2011

Niedergeschossen auf offener Straße in Islamabad. Er, selbst ein Katholik und der einzige Christ in Pakistans Kabinett, hatte sich immer wieder entschlossen gegen das harsche Blasphemiegesetz des Landes ausgesprochen. Auch dann noch, als die Taliban und extremistische Kleriker eine Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten, mit einem Todesurteil gegen ihn vorgelegt hatten. „Ich bin der Nächste auf ihrer Todesliste“, sagte der 42-Jährige kürzlich. Er hat recht behalten.

Shahbaz Bhatti war auf dem Weg zur Arbeit in Pakistans Hauptstadt. Er hatte gerade das Haus seiner Mutter in einer Vorstadt Islamabads verlassen, als am Mittwoch um 10.30 Uhr drei unbekannte Männer das Feuer auf sein Auto eröffneten. Zwei der Männer, so ein Augenzeuge, öffneten die Tür seines Toyota und versuchten, Bhatti aus dem Auto zu zerren. Gleichzeitig schoss der dritte mit seiner Kalaschnikow immer wieder in das Wageninnere.

Der Angriff dauerte nur etwa 30 Sekunden, dann flohen die Täter in einem wartenden weißen Suzuki Mehran. Als Minister Bhatti in das Shifa-Krankenhaus eingeliefert wurde, war er schon tot. Mindestens acht Kugeln, so die Polizei, trafen ihn….

Christliche Minderheit lebt in ständiger Angst

Die Situation für die Christen im Land – sie machen nur etwa 1,5 Prozent der 185 Millionen Pakistaner aus – wird immer schwieriger. „Die christliche Gemeinde lebt hier sowieso schon in ständiger Furcht“, sagt der pakistanische Christ Martin Fernandes aus Karatschi. „Und dann passiert so etwas. Niemand wagt es, laut darüber zu reden, denn jeder könnte zum nächsten Ziel werden.“ Dieses Gefühl begleitet tatsächlich Menschen in ganz Pakistan ständig.

„Wir haben Angst“, sagt auch die katholische Grundschullehrerin Shirley Kanson Dean aus Karatschi. „Jetzt haben sie wieder zugeschlagen, und bald werden sie womöglich gegen die Kirchen vorgehen. Wenn wir die Möglichkeit bekommen, dann gehen wir. Niemand ist in diesem Land seines Lebens sicher.“

Die Nächste auf der Todesliste der Extremisten könnte die Abgeordnete Sherry Rehman sein. Sie hatte sich im Parlament dafür eingesetzt, das Blasphemiegesetz zu reformieren und damit Missbrauch einzuschränken. Außerdem forderte sie die Abschaffung der Todesstrafe bei Blasphemiefällen. Gouverneur Taseer und Minderheitsminister Bhatti hatten diese Eingabe offen unterstützt und dafür mit ihrem Leben bezahlt.

Die Regierung hatte sich dem von den Islamisten entfachten Widerstand gebeugt und sich gegen die Reformen ausgesprochen. Sherry Rehman wurde vom Premierminister Gilani selbst ausgebremst. Seitdem erhält sie nach eigenen Aussagen alle 30 Minuten Todesdrohungen per Telefon oder E-Mail. Sie ist offenbar im Nachbarland Indien abgetaucht.

Die schwache Regierung sieht machtlos zu, wie die Islamisten immer mehr Einfluss gewinnen und die Bevölkerung mit ihren Hetzreden anstacheln. Nicht einmal nach dem Mord an Gouverneur Taseer hat die Führung unter der PPP durchgegriffen. Stattdessen kuscht sie vor den lautstarken Parolen der Mullahs – und untergräbt damit ihre Macht noch weiter.
welt


Türken tragen Antisemit Erbakan zu Grabe

März 14, 2011

Mit seinem ewigen Gerede über böse Juden und eine islamische Weltrevolution war er nur noch eine marginale Figur. Trotzdem erweisen Hunderttausende Erbakan die letzte Ehre.

Am 27. Februar starb der einflussreichste Mann der jüngeren türkischen Geschichte. Necmettin Erbakan – Erfinder des türkischen Islamismus und zwischen 1996 und 1997 fast genau ein Jahr lang Premierminister – erreichte mit seiner „Saadet“-Partei zuletzt nur wenige Prozent der Wählerstimmen und schien mit seinem ewigen Gerede über böse Juden und eine islamische Weltrevolution eine marginale Figur geworden zu sein.

Aber hunderttausende Türken drängten sich am Dienstag in den Straßen Istanbuls, um ihm das letzte Geleit zu geben. Obwohl der Verstorbene selbst kein Staatsbegräbnis gewollt hatte, fehlte niemand aus der Regierung. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte sogar eine Reise nach Brüssel ab, um dem Begräbnis beiwohnen zu können. Das ganze Kabinett reiste mit nach Istanbul. Das Militär schickte den Kommandeur der Ersten Armee, General Hayri Kivrikoglu – obwohl die Militärs einst Erbakans Regierung gestürzt hatten und er wie kein anderer zur Ursache von deren politischen Entmachtung wurde.

Erbakan schuf den Politiker Erdogan

Der kurzgewachsene Führer der kleinen Saadet-Partei war in Wirklichkeit die Schlüsselfigur der türkischen Politik seit 1969. Erbakan schuf den erfolgreichsten Spitzenpolitiker der Republik seit Atatürk – den heutigen Ministerpräsidenten Erdogan, den er in den 90er-Jahren als Bürgermeister Istanbuls ins Rampenlicht katapultierte. Erbakan blieb bis zuletzt ein einflussreicher Drahtzieher: Im vergangenen Jahr erschütterte er das Gefüge der Nahostpolitik, als, inspiriert von ihm, eine „Hilfsflotte für Gaza“ bewusst einen internationalen Eklat provozierte, der Israel in die diplomatische Defensive trieb.

Ohne Erbakan kein Erdogan, ohne ihn keine islamische, aber dennoch friedliche und demokratische Umgestaltung der Türkei. Die Folgen strahlen auf die gesamte Region aus und auf Europa, das sich mit einer erstarkenden, islamischeren, fordernden Türkei auseinandersetzen muss. Zugleich war Erbakan aber auch die Spinne im Netz des internationalen Fundamentalismus, und sein Begräbnis wurde zum Familientreffen von Islamisten aus aller Welt. Anwesend waren unter anderen der tunesische Islamistenführer Raschid al-Ghannouchi und der einstige Führer der ägyptischen Muslimbruderschaft, Muhammad Mahdi Akif. Hamas-Chef Khalid Maschal wollte erst kommen, ließ sich dann aber doch vertreten, vielleicht um das Ansehen Ankaras zu schonen.

Viele dieser Glaubenskämpfer waren schon im vergangenen Jahr in Istanbul gewesen, zu einer Konferenz „für eine neue Welt“, zu der Erbakan geladen hatte. Eigentlich feierte man da den Start der „Hilfsflotte“ für Gaza. In der Abschlusserklärung hieß es: „Die beherrschende Ideologie der Siegerstaaten (…) ist der rassistisch- monopolistische Zionismus. Die Zentren dieser rassistisch-monopolistischen Ideologie sagen: ‚Wir sind die überlegene Rasse. Wir müssen die Welt führen. Andere Nationen müssen unsere Sklaven werden.‘“

Er gründete Milli Görüs

Das war Erbakan pur. Der alte Judenhasser wollte die islamische Weltherrschaft unter Führung der Türkei. Seine Bedeutung lag aber darin, dass er nicht Terror, sondern schlaue, langsame Strategien empfahl, um die Gesellschaft von unten her zu verändern. 1969 gründete er die „Milli Görüs“-Bewegung, deren Grundidee war, dass Muslime Firmen nach „islamischen Prinzipien“ gründeten, und dort möglichst alle Muslime investieren und einkaufen. So würde man die Wirtschaftsstruktur und die Eliten, auf Dauer schließlich auch die Regierung bestimmen.
welt


Islam: Wachstumsbremse Koran – oder warum Araber dumm sind – Lesetipp im Schweizer Wirtschaftsmagazin

März 9, 2011

Nicht der Westen ist schuld am Zurückbleiben der arabischen Länder. Diese haben den Übergang in die Moderne verpasst – nicht zuletzt wegen ihrer rigiden Berufung auf den Koran.

Der alte Mann sitzt im hellen Gewand hinter der Balustrade, eine schneeweisse Kufiya bedeckt den Kopf, sein schütterer Bart ist ergraut, vor ihm sind vier grosse Mikrofone aufgebaut. Mit erhobenem Zeigefinger massregelt er sein Publikum, seine Worte scheppern schrill aus den Lautsprechern in den Saal, die Akustik schmerzt. «Es ist wahr», schreit Prediger Yusuf Al-Qaradawi, «wir können uns die herrlichsten Dinge der Welt kaufen. Unsere Leute können die luxuriösesten Autos kaufen.» Erregt steigert er sich: «Rolls-Royce, Mercedes 500 oder 700, S-Modelle, M oder L – mit allem Luxus!» Dann leise: «Wir besitzen sie, aber wir stellen sie nicht her», sagt er, «wir produzieren keine einzige Schraube dieser Autos.»

«Wie kommt das?», fragt Al-Qaradawi in seiner Predigt vom April 2005 und erzählt von einer Studie aus einem arabischen Land, die berechnet hat, wie viel Zeit die Staatsangestellten bei der Arbeit verbringen. «Der Durchschnitt betrug 27 Minuten am Tag», ruft er. Und wieder schreit er: «27 Minuten!»

Qaradawi berichtet von einem Erweckungserlebnis aus den siebziger Jahren, als er zum ersten Mal in Deutschland eintraf und sich wunderte, dass er auf den Strassen kaum Menschen erblickte. «Die Leute arbeiten», habe ihn der Chauffeur aufgeklärt. Und schliesslich widmet er sich seinem Hauptgegner: «Wie hat es die zionistische Bande geschafft, uns überlegen zu sein, wo sie doch nur so wenige sind? Durch Wissen! Durch Technologie! Durch Stärke!»….

Wirtschaftsmagazin – LESETIPP – weiterlesen und verbreiten


Linke und Menschenrechte

März 2, 2011

Norman Paech ist untriebig – der jahrelange Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“, vormals PDS, inszeniert sich in der Öffentlichkeit nur zu gerne als „Friedensaktivist“ und als „Menschenrechtler“. Was bestimmte Zeitgenossen unter „Menschenrechte“ verstehen, kann man vielleicht erahnen, wenn man sich die Auswirkungen der blutigen Terrorherrschaften von Massenmördern wie Lenin, Mao, Pol Pot, Stalin ansieht – oder wenn man aktuell einen Blick in Unrechtsstaaten wie Kuba wirft. Herr Paech war auch dabei, zusammen mit aktiven Linke-Bundestagsabgeordnete, als bis an die Zähne bewaffnete Islamisten auf einem Schiff versuchten, illegal und gewaltsam in den Gazastreifen einzudringen. Das bei der Abfahrt die Jihadisten von „Mord an Juden“ schwärmten und in Kampfliedern den Untergang des jüdischen Staates herbeisehnten, schien ebensowenig zu stören, wie der Umstand, das der Schiffskapitän des islamistischen Terrorkahn per Funk den Israelis zurief: „Go back to Auschwitz“. Das ist eben der „Antifaschismus“ der rot angemalten Volksgenossen.

Jetzt wurde etwas sehr passendes bekannt: Herr Paech, der wackere Kämpfer für Frieden und Sozialismus, hat tagtäglich den libyischen Völkermörder Gaddafi vor Augen.

Die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet:

Der emeritierte Hochschullehrer und passionierte Israel-Kritiker Norman Paech sieht den „Revolutionsführer“ jeden Tag – an seinem Computer: Paech benutzt ein Mouse-Pad, das ein Foto Gaddafis ziert. „Ein Geschenk, das ich auch schon im Bundestagsbüro hatte“, bestätigte der ehemalige Linke-Abgeordnete der „Welt“. Vor 40 Jahren habe der ihn sogar in seinem Zelt empfangen. Sein Gaddafi-T-Shirt habe Paech aber „nur im Karneval“ getragen.

Selbstverständlich hat sich die Partei „Die Linke“ weder von der Jihad-Flotte, noch von deren antisemitische Mission bis heute distanziert. Es ist auch mehr als unwahrscheinlich, das die Partei „Die Linke“ sich in irgendeiner Form von Paech distanzieren wird. Warum auch, Gleich und gleich gesellt sich gerne. In diesem Sinne: „Fans von Massenmörder aller Länder, vereinigt Euch!“

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