Gegen Faschismus und Islamismus

Warum japanische Parallelgesellschaften keinen stören

Advertisements

Nicht nur Türken, auch Japaner leben in Deutschland in Parallelgesellschaften und lassen ihre Kinder zuerst Japanisch lernen. Trotzdem beunruhigt das keinen.

Deswegen frage ich mich, warum wir ein Problem mit den Türken und kein Problem mit den Japanern haben, nicht einmal in Düsseldorf. Niemand fragt nach ihrer Geburtenrate, keine Behörde stellt ihnen Integrationshelfer zu Seite, es hat auch noch keinen Japan- bzw. Asien-Gipfel beim Innenminister gegeben und keinen christlich-japanischen Arbeitskreis beim Evangelischen Kirchentag. Wir wissen nicht einmal, welcher Religion sie angehören. Sie selbst machen daraus kein Geheimnis, aber auch kein öffentliches Aufheben.

Es muss also andere Gründe geben. Könnte es damit zu tun haben, dass noch kein Japaner vor ein Gericht gezogen ist, um einen Gebetsraum in einer Schule zu erklagen? Oder dass sich kein Japaner geweigert hat, in einem Supermarkt Getränke einzuordnen, die zu trinken ihm seine Religion verbietet? Dass sie bei den erfassten “Intensivtätern” unter-, dafür bei den Abiturienten überrepräsentiert sind? Auch die Japaner leben in Parallelgesellschaften, heiraten untereinander und lassen ihre Kinder zuerst Japanisch und dann Deutsch lernen. Aber: Noch nie ist ein japanischer Minister nach Deutschland gekommen, um seinen Landsleuten zu sagen, was sie tun und was sie lassen sollten. So etwas würde sich die Regierung als Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Republik verbieten. Es sei denn, es handelt sich um den türkischen Ministerpräsidenten…
welt

Advertisements