Afghane soll sterben, weil er an Jesus glaubt – Mit Folter zurück zum Islam

Februar 17, 2011

Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes soll gehängt werden, weil er vom Islam zum Christentum konvertierte. Die britische „Sunday Times“ erzählt die Geschichte von Said Musa (45), der vor acht Monaten in Kabul verhaftet wurde.

Jetzt heißt es: Wenn er nicht binnen drei Tagen konvertiert, wird er gehängt.

Doch der Physiotherapeut, der schon hunderten verletzten Afghanen geholfen hat, bleibt hart. Er will bei seinem christlichen Glauben bleiben, auch wenn er dafür sterben muss.
Quelle

Ein Afghane soll hingerichtet werden, weil er zum Christentum übertrat – es sei denn, er bekennt sich wieder zum Islam. Vor acht Monaten wurde der Konvertit vor der deutschen Botschaft in Kabul verhaftet – dann folgten Folter und Schikane.

Islamabad – Der Fall beschäftigt die deutschen Diplomaten in Afghanistans Hauptstadt Kabul: Said Musa, ein 45-jähriger Physiotherapeut, soll am Galgen sterben, weil er vom Islam zum Christentum übertrat. Wie SPIEGEL ONLINE aus Kreisen der deutschen Botschaft in Kabul erfuhr, wurde Musa im Mai festgenommen, als er dort um Asyl bitten wollte.

Musa, der Anfang der neunziger Jahre im afghanischen Bürgerkrieg sein linkes Bein durch eine Minenexplosion verlor, wurde vor dem Eingang der deutschen Vertretung von Polizisten aufgegriffen und dem Geheimdienst NDS übergeben.

Der Festnahme war eine Hatz auf Christen vorausgegangen, ausgelöst durch einen Bericht eines afghanischen Fernsehsenders über westliche Missionare, die im mehrheitlich islamischen Afghanistan Menschen zum Christentum bekehrten. Der Beitrag hatte antichristliche Proteste von Studenten zur Folge. Präsident Hamid Karzai wies daraufhin das Innenministerium an, mit „sofortigen und strengen Maßnahmen diesem Phänomen entgegenzutreten“, wie seinerzeit sein Sprecher erklärte.

Afghanische Sicherheitskräfte gingen gewaltsam gegen Christen vor, durchsuchten Häuser, in denen sie Christen vermuteten. Viele Gläubige flohen ins Ausland.

Erstmals seit seiner Festnahme durfte Musa jetzt einem Journalisten ein Interview geben. Die Agenten hätten ihn „72 Tage lang gegrillt“, sagte er der „Sunday Times“. „Sie schlugen mich und folterten mich mit Stöcken. Sie sagten mir, ich solle zurück zum Islam konvertieren. Als ich mich weigerte, nannten sie mich einen dreckigen Ungläubigen“, zitiert die Zeitung ihn. Außerdem sei er aufgefordert worden, weitere Afghanen sowie Ausländer zu benennen, die Christen seien. Als er sich weigerte, sei er erneut geschlagen worden.

Später sei er in ein normales Gefängnis in Kabul verlegt worden, wo er sowohl von Gefängnismitarbeitern als auch von Mitgefangenen geschlagen und sexuell misshandelt worden sei.

Spiegel

Islam heißt Frieden und Toleranz!!

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Jugendlicher im Iran wegen schwulem Sex zum Tode verurteilt

Februar 17, 2011

Weil er Sex mit einem anderen Mann hatte, will der Iran einen Jugendlichen hinrichten. Zuvor hatte ein Gericht in der südiranischen Provinz Fars den heute 18jährigen Ehsan wegen homosexueller Handlungen zum Tode verurteilt.

Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurde Ehsan fast einen Monat lang in einem Gefängnis gefoltert, bevor er die Tat zugegeben habe. Obwohl er vor Gericht sein Geständnis widerrufen hat und auch das angebliche Opfer seine Anschuldigungen zurücknahm, wurde er von fünf Richtern schuldig gesprochen. Bis zu seiner Hinrichtung bleibt Ehsan in einem Gefängnis in der Provinzhauptstadt Schiraz.

Pride


Erdogan und Türkei -der neue Faschismus – Interview mit Hüseyin Kocak

Februar 13, 2011

Hüseyin Kocak kandidierte 2009 für die Linkspartei für das Amt des Landrats in Kaiserslautern, trat dann später in die SPD über und sitzt mittlerweile für die CDU im Kreistag Kaiserslautern. Seine kritischen Positionen gegenüber dem Islam waren bei den Linken nicht gerne gesehen. Für Citizen Times sprach Benjamin Rösch mit dem Politiker über Türken in Deutschland, Integrationsprobleme und den Einfluss der türkischen Regierung auf “ihre” Bürger in der Bundesrepublik.

Citizen Times: Herr Kocak, als Deutscher mit türkischen Wurzeln und Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft im Saarland dürfte Sie die aggressive Außenpolitik des türkischen Ministerpräsidenten gegenüber Israel beunruhigen. Vor kurzem sprach Erdogan im Zusammenhang mit der Etablierung einer türkisch-arabischen Union unter Anspielung auf die Zeit der Kreuzzüge von einer “Lösung des Palästina-Problems”. Wohin wird dieser eingeschlagene Weg die Türkei führen?

Hüseyin Kocak: In erster Linie geht es einem National-Islamisten wie Erdogan nicht um angebliche Menschenrechtsverletzungen im Gaza, denn ansonsten müsste er sich auch um Darfur kümmern, wo Millionen Muslime durch Islamisten massakriert oder vertrieben wurden. Auch in der Türkei findet eine blutige Niederschlagung der Kurdenaufstände und eine faschistoide Unterdrückung der Nicht-Muslime statt. Da ist Israel, wo Araber weitestgehend Autonomie genießen, viel weiter als die Türkei. Islamisten wie Erdogan passt es nicht, dass ein demokratischer und nicht-islamischer Staat wie Israel im Nahen Osten existiert, der einfach nicht in ihr Bild passt. Dieser politische Weg wird die Türkei in die Rolle einer Marionette der Arabischen Welt führen – wo Erdogan bereits von Saudis üppig honoriert wird. Und die EU hält schläfrig an den Beitrittsverhandlungen fest.

Citizen Times: Sehen Sie das Erbe Atatürks in der Türkei in Gefahr oder ist es vielleicht sogar schon verloren gegangen?

Hüseyin Kocak: Nach dem Niedergang des Osmanischen Reiches, das als Kalifat mit der Scharia regiert wurde, war dank Atatürks Reformen eine moderne Republik entstanden. Diese Reformen hatten jedoch kein Fundament in Anatolien und haben sich letztlich als ein westliches Make-up entpuppt, das jetzt unter der AKP-Regierung abbröckelt. Das Experiment des Westens, die Türkei als ein musterhaft islamisches Land darzustellen und zum Partner zu nehmen, ist zu Gunsten der Islamisten bereits gescheitert.

Citizen Times: Teilen Sie die Auffassung vieler Türkei-Kritiker, dass die Regierung in Ankara aktiv zu verhindern versucht, dass sich türkische Einwanderer in Europa und insbesondere in Deutschland wirklich integrieren?

Hüseyin Kocak: Ja, sie versucht es zumindest und hat zum Teil auch Erfolg. An dieser Stelle sollten aber auch die Kritiker wissen, dass bereits hunderttausende integrierte Türken in Deutschland leben, bei denen Erdogan und andere Islamisten keinen Einfluss haben. Ich denke da an die ca. 900.000 Aleviten oder an säkulare Sunniten wie Bassam Tibi, Necla Kelek oder Lale Akgün und viele andere.

Der türkische Staat baut aber auch fleißig Moscheen und exportiert den Islamismus über Imame nach Deutschland. Er möchte auch Schulen bauen und später sollen türkische Kindergärten folgen. So etwas zeigt, dass die Regierung in Ankara uns Türken in Deutschland mitregieren möchte. Das, was die Osmanen durch ihre Kriege gegen den Westen nicht geschafft haben, die Islamisierung Europas, möchte Erdogan zweifellos mit solchen Maßnamen, durch die Einwanderung muslimischer Bürger nach Europa, sowie durch einen EU-Beitritt seines Landes schaffen. Länder wie Dänemark, Schweden oder Belgien, die wenig Einwohner haben, aber von einer massiven Einwanderung durch Muslime betroffen sind, sollen die ersten islamischen Länder in Westeuropa werden. Wenn die nicht-muslimische Bevölkerung die Minderheit im eigenen Lande ist, dann soll es ihnen genauso ergehen wie heute den Kopten in Ägypten, den Chaldäern im Irak oder den Armeniern in der Türkei.

Citizen Times: Insbesondere von Seiten linker Politiker in Deutschland wird die Integrationsverweigerung vieler muslimischer Einwanderer und ihrer Nachkommen oft alleine auf Diskriminierungserfahrungen zurückgeführt. Bei anderen Migrantengruppen, z.B. Vietnamesen oder Osteuropäern, zeigen sich diese Probleme dagegen aber nicht oder nicht so stark. Wo sehen Sie die Hauptursachen für diese Verweigerungshaltung?

Hüseyin Kocak: Diskriminierung? Na ja! Wir Muslime genießen hier ein Maximum an Religionsfreiheit. Davon können die Christen in den islamischen Ländern nicht einmal träumen. In der Türkei dürfen Kirchen keinen Besitz erwerben und keine Bankkonten führen. Menschen, die zum Christentum konvertieren, werden wie in Malatya nach der Scharia-Regelung geschlachtet oder leben undercover. Und trotz dieser Zustände haben die Christen ein höheres Bildungsniveau als der Durchschnitt der muslimischen Mehrheitsgesellschaft in der Türkei. Die meisten Muslime sehen sich hier gerne diskriminiert, weil sie die Aufklärung im westlichen Sinne, also die liberal-demokratischen Werte Europas, ablehnen und damit auf Unverständnis stoßen.

Citizen Times: Wie können Politik und engagierte Bürger Sie in Ihrer Arbeit unterstützen?

Hüseyin Kocak: Die Politik ist links von der Mitte nicht mehr zu retten. Die Linken gewähren uns Muslimen sogar wenn es um Antisemitismus oder Faschismus geht einen regelrechten Kulturrabatt. Dass genauso wie Linke auch Neo-Nazis mit den Islamisten kooperieren ist wohl jedem bekannt.

Die bürgerliche Mitte sollte die islamischen Reformisten unterstützend begleiten. Was die Europäisierung und die Reformation unserer Religion angeht, stehen jedoch wir Muslime allein in der Pflicht, uns kritisch mit unserem Glauben auseinander zusetzen. Hier kann weder die Politik noch die Mehrheitsgesellschaft etwas bewegen.

Citizen Times: Glauben Sie, dass es einen positiven Effekt hätte, wenn man in Deutschland wieder mehr Patriotismus einfordern und vorleben würde?

Hüseyin Kocak: Natürlich! Ich persönlich bin glücklich darüber, in einem Land der Dichter und Denker geboren zu sein, von dessen Wissenschaft die ganze Menschheit profitiert. Ich liebe dieses Land – trage aber auch eine Verantwortung für die sonnige und schattige Vergangenheit. Diese Verantwortung ist auch der Grund für meine Mitgliedschaft in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Menschen sollten durch einen demokratischen Patriotismus an Ihrer Identität festhalten. Sonst machen es wieder die Falschen, die diesem Land in der Vergangenheit sehr geschadet haben. Wer die europäischen Werte ablehnt, die Teil eines solchen Patriotismus sind, der hat immer noch die Möglichkeit woanders zu leben. Wir sollten auch wissen, dass Werterelativismus, also das Gegenteil von Patriotismus, das Ende der Aufklärung bringen wird….

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Berlin: Frauen sollen sich verschleiern und unterwerfen

Februar 13, 2011

Auf den ersten Blick fällt er kaum auf, der neue Laden an der Flughafenstraße. An der Fassade glänzen helle, teils arabische Schriftzeichen. In Nord-Neukölln, wo 55 Prozent aller Bürger ausländische Wurzeln haben, ist das nichts Besonderes.

Auf den zweiten Blickaber ist da noch etwas– und zwar ein deutscher Text. Neben den verschleierten Schaufensterpuppen steht: „…Sprich zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen…“ Darf ein arabischer Ladenbesitzer mitten in der deutschen Hauptstadt öffentlich die Unterwerfung und Verschleierung von Frauen fordern?

Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (62, SPD) meint: „Wer diese Sure zu seinem Aushängeschild macht, ist nicht in Europa angekommen. Hier wird die Unterordnung der Frau unter den Mann proklamiert. Das ist die Welt der Parallelgesellschaft. So etwas in Neukölln zu sehen, tut mir regelrecht weh!“

In der letzten Bezirksamtssitzung besprach er das Thema mit seinen Kollegen – denn auch so mancher Anwohner beschwerte sich bereits über den Werbe-Text. Die Boutique-Besitzer verstehen die Aufregung nicht. Wasfi Al Ghzawi (33) führt das Geschäft.

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Linke: „In den Herzen ist die DDR noch fest verankert“

Februar 11, 2011

Die Linke strebt nach Ansicht des Politologen Klaus Schroeder nach wie vor eine kommunistische Gesellschaftsordnung an. „Da die Partei seit jeher ein positives Verhältnis zum Marxismus hat, steht der Kommunismus natürlich immer als Endziel auf der Tagesordnung“, sagte der Politik-Professor von der Freien Universität Berlin.

Die Partei sei jedoch „schlau genug“, den anvisierten Systemwechsel im Rahmen des Grundgesetzes zu formulieren. Parteichefin Gesine Lötzsch habe mit ihrem Plädoyer für den Kommunismus unlängst auch „nur ausgesprochen, was in der Partei gang und gäbe ist“.

„In den Herzen der meisten Parteimitglieder und Funktionäre ist die DDR noch fest verankert“, sagte Schroeder, der den Forschungsverbund SED-Staat an der FU Berlin leitet. In der Regel werde jedoch nur die derzeitige Wirtschafts- und Sozialordnung infrage gestellt, da ansonsten ein Parteienverbot drohen würde.

„Dass man auch die parlamentarische Demokratie eigentlich ablehnt, wird nicht nach außen kommuniziert.“ Auch die im Namen des Kommunismus begangenen Verbrechen würden aus taktischen Gründen dem Stalinismus oder „entarteten Kommunismus“ zugeschrieben.

Bedenklich ist, dass die Linke aus dem Scheitern der DDR und Sowjetunion nichts gelernt hat, was fruchtbar für künftige Gesellschaften wäre“, kritisierte Schroeder. Die Lehre, dass eine zentralistische Planwirtschaft für die Menschen und Umwelt nichts Gutes bedeute, sei in der Partei nicht angekommen.

Stattdessen würden weiterhin Verstaatlichungen und eine andere Wirtschaftsordnung gefordert. „Es wird ständig an den Sozialneid appelliert, auf Reiche geschimpft und die Schere zwischen Arm und Reich bemüht“, sagte Schroeder. „Dabei waren die Vermögen in der DDR genauso ungleich verteilt.“

welt


Islamistische Verbote für Frauen werden immer härter

Februar 11, 2011

Kleiderzwang, Arbeitsverbote: Vorschriften der Rebellengruppen im Süden des Landes bedrohen Lebensgrundlagen ganzer Familien

Nairobi – Frauen, die in den von Islamisten kontrollierten Gegenden Somalias leben, berichten von zunehmenden Repressalien. Im jüngsten Erlass der Al Qaida-nahen Gruppe „Al Shabaab“, die weite Teile des Südens Somalias übernommen hat, wurde es Frauen verboten, Handel mit Seeleuten zu treiben, sofern diese männlich sind. Die überwiegende Mehrheit der Crews, deren Schiffe im Hafen der Stadt Kismayu anlegen, bestehen jedoch aus Männern.

Mit diesem Gesetz wird den Bewohnerinnen die Lebensgrundlage entzogen. Viele Frauen sind verwitwet oder geschieden und haben ihr bescheidenes Auskommen ausschließlich über den Obst- und Gemüsehandel bewerkstelligt. „Eine Frau darf nicht mit einem ausländischen Mann am Hafen gesehen werden. Die Bestrafung für jede Frau, die am Hafen oder einem fremden Schiff aufgegriffen wird, ist Gefängnis“, kommentierte ein ranghohes Gruppenmitglied von Al Shabaab die Vorschrift.

„Ich habe drei Kinder und muss sie mit dem bisschen Geld aus dem Handel mit den Seeleuten durchbringen“, schildert Hawa Olow. „Jetzt kann ich meiner Arbeit nicht mehr nachgehen.“

Auch ist es Frauen mittlerweile untersagt, Männern in der Öffentlichkeit die Hand zu schütteln, alleine zu reisen, generell Handel zu betreiben oder in einem Büro zu arbeiten. Außerdem zwingen die Islamisten Frauen dazu, Uniformen zu tragen, die ausschließlich über Mitglieder der Gruppe zu kaufen sind. Al Shabaab (zu Deutsch: Die Jugend) hat bereits in der Vergangenheit Filme, Handyklingeltöne oder Fußballübertragungen im Fernsehen verboten. Ein bei Männern rund um das Horn von Afrika beliebtes Genussmittel, Khat, wurde ebenfalls verboten. Dutzende Frauen, die in Kismayu beim Khat-Schmuggel erwischt wurden, mussten für 20 Tage ins Gefängnis und eine Strafe von einer Million Somalia-Schillingen zahlen.

„Selbst im Krieg hatten wir ein Leben und ein wenig Frieden. Jetzt kontrollieren die Islamisten die Region und denken sich Bestrafungen für die kleinsten Dinge aus. Sie sagen, dass Frauen nichts machen dürfen“, erzählt eine Khat-Verkäuferin. „Einige Frauen haben aber keine Ehemänner, sie sind Singles oder geschieden oder ihre Männer sind im im Kampf umgekommen. Die Islamisten zerstören ihr Leben.“

Frauen ist es auch untersagt, in öffentlichen Verkehrmitteln neben Männern zu sitzen und sie dürfen nicht ohne Begleitung eines männlichen Verwandten unterwegs sein. „Wir wurden als MuslimInnen geboren und erzogen und hatten dennoch keine Ahnung, dass der Islam den Frauen Arbeit verbietet. Sie haben diese Ideologien importiert, von den Taliban oder anderen Militanten“, erklärt Abdiwahab Abdi Samad, Geschichtsprofessor an der University of Nairobi im benachbarten Kenia. „Wenn Al Shabaab nicht will, dass unsere Frauen arbeiten, müssen sie ihnen Geld geben, damit die Familien überleben können.“

Eine andere Rebellengruppe, Hizbul Islam, hat die islamistische Haltung von Al Shabaab teils übernommen und setzt auf eine strenge Auslegung der Sharia. Zuvor war Hizbul Islam bei den SomalierInnen für ihre gemäßigtere Ausrichtung bekannt. Beide Gruppen, die früher verfeindet waren, haben gegen die Regierung in Mogadishu gekämpft und sich im Dezember offiziell zusammengetan.

In Afgoye, südlich der somalischen Hauptstadt, erzählt eine alte Frau, wie sie von jungen Männern, die ihre Enkel hätten sein können, öffentlich gepeitscht wurde – weil sie die vorgeschriebene Zelt-ähnliche Uniform nicht getragen hatte. „Sie sagten, dass ich mein altes Gewand nicht mehr tragen darf,“ erzählt Fatuma Ahmed. „Ich bin eine alte Frau und kein Mann sieht mich an. Warum zwingen sie mich, diese schwere Bekleidung anzuziehen?“
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Islamische Länder machen Jagd auf Christen

Februar 10, 2011

Laut einer christlichen Organisation leiden Christen vor allem in islamischen Ländern. 50 Staaten stehen auf dem Verfolgungsindex.

Am schlimmsten ist es in Nordkorea. Als im Mai 2010 die Polizei der kommunistischen Diktatur eine christliche Hauskirche in der Provinz Pyungsung entdeckte, wurden drei der 23 Gemeindeglieder zum Tode verurteilt, die übrigen 20 kamen in Arbeitslager. Da der stalinistische Personenkult um den Diktator Kim Jong Il jede religiöse Betätigung ausschließt, werden Christen in Nordkorea seit Jahrzehnten systematisch verfolgt, bei jeder ihrer Versammlungen drohen den Teilnehmern Verhaftungen, Deportationen oder gar der Tod. Deshalb steht Nordkorea im jetzt veröffentlichten Weltverfolgungsindex 2011 der christlichen Missions- und Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ wieder auf dem ersten Platz jener Staaten, in denen Christen unterdrückt werden.

Auf den zweiten Platz setzte „Open Doors“ neuerlich den Iran, wo sich die dramatische Lage für Christen aktuell daran zeigt, dass nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Dienstag der Teheraner Gouverneur Morteza Tammadon die Verhaftung von Leitern missionarisch aktiver Christengemeinden bestätigte und auch für die Zukunft ein hartes Vorgehen gegen jeden ankündigte, der Muslime zum Übertritt zum Christentum zu bewegen versuche. An dritter Stelle liegt nach dem neuen Index Afghanistan. Fand es sich 2010 noch auf dem sechsten Platz, so hat sich nach Einschätzung der deutschen Sektion von „Open Doors“ die Situation für die afghanischen Christen noch verschärft. Nicht nur wegen der Taliban-Angriffe, sondern auch deshalb, weil der Staat immer schärfer gegen angeblich vom Islam „abfallende“ Muslime vorgehe. So ist derzeit nach IGFM-Angaben , weil er sich zum Christentum bekennt.

Auf dem Verfolgungsindex von „Open Doors“ finden sich insgesamt 50 Staaten, darunter sind nur wenige Länder, die nicht oder nur teilweise islamisch sind wie etwa China (Platz 13), Indien (32) oder Russland (50). Die Türkei, offiziell ein säkularer Staat, rangiert auf Platz 30, während das Ferienparadies der Malediven, ein harter islamischer Staat, an sechster Stelle steht. Insgesamt 100 Millionen Christen, schätzt „Open Doors“, würden derzeit weltweit „aufgrund ihres Glaubens verfolgt“. Dies lässt sich freilich nur dann sagen, wenn man die Kriterien von „Open Doors“ übernimmt.

welt