Gegen Faschismus und Islamismus

Die Türkei wird immer mehr zum antiwestlichen Regime

Advertisements

Der Umsturz in Tunis könnte einen Dominoeffekt im Maghreb auslösen. Die Türkei nähert sich bewusst antiwestlichen Regimes im Iran und Syrien.

Der Umsturz in Tunis droht einen Dominoeffekt im Maghreb und in Ägypten auszulösen. In Algerien gärt es, in Marokko herrschen Spannungen zwischen den königstreuen, älteren Generationen und einer radikalen Jugend, aus deren Reihen al-Qaida Kämpfer rekrutiert. In Libyen verbirgt das sprunghafte Gebaren Gaddafis in seiner Außenpolitik große Unruhen im Volke.

Die Türkei schwächt die Nato und Europa

Ägyptens Präsident Mubarak tritt Ende des Jahres zur Wiederwahl an, weil er an den Chancen einer dynastischen Nachfolge in der Person seines Sohnes zweifelt. Die Macht der Muslimbrüder wächst. Ihr Hass gegen die christlichen Kopten ist fast größer als der gegen den zionistischen Nachbarn. Die Beziehungen mit der Hamas in Gaza und der Hisbollah im Libanon sind unvermindert stark – sie unterminieren alle Friedensbemühungen der gemäßigteren Fatah im Westjordanland.

Doch am ärgsten ist die Entwicklung in der Türkei, die sich bewusst den antiwestlichen Regimes im Iran und Syrien nähert, und trotz aller Lippenbekenntnisse zu Europa und Amerika die Nato schwächt. Die Wikileaks-Enthüllungen machen klar, dass die Gazafahrt der türkischen Flottille eine von langer Hand geplante Provokation war. Die frechen Aktionen der Iraner wie Kidnapping und Waffenlieferungen für Terrorakte nehmen zu, im Bewusstsein, dass Europa und Amerika zu sehr mit sich beschäftigt seien. Frau Golda Meir würde heute wahrscheinlich noch mehr seufzen, schaute sie auf ihre Relieflandkarte an der Wand…

welt

Advertisements