Warum steht Israel in den Medien so schlecht da?

Wir bemühen uns um Äquidistanz, bei zwei Gesellschaften, die in fast allen Aspekten des täglichen Lebens nicht unterschiedlicher sein könnten.

So ist in Israel jede Meinung erlaubt. Ein israelischer Moslem darf öffentlich vertreten, dass Juden „die Nachfahren von Affen und Schweinen sind“. Israelische Parlamentsmitglieder betreiben erklärtermaßen die Auflösung des jüdischen Staates Israel. In der Palästinensischen Autonomie dagegen muss nicht nur ein Moslem, der sich für den christlichen Glauben entscheidet, um sein Leben fürchten. Auf Landverkauf an Juden und Kollaboration mit Israel steht ganz offiziell die Todesstrafe.

Wenn die eine Gesellschaft ihre Kinder als Schutzschilde und Waffen missbraucht, während die andere alles tut, um menschliches Leben zu schützen und menschliches Leiden zu lindern; wenn eine Seite das Leid ihrer Menschen zur Schau stellt und propagandistisch ausschlachtet, während die andere die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen und eine gewisse Schamgrenze achtet; wenn eine Seite offen sagt: „Wir lieben den Tod!“ – und gleichzeitig der anderen hämisch vorwirft, ins Leben verliebt zu sein, wird äquidistantes Verhalten zur Mittäterschaft.

Tatsache ist, dass in der Mitte des 20. Jahrhunderts zwischen Israel und der arabischen Welt de facto ein Bevölkerungsaustausch stattgefunden hat, wobei die jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern dort flächenmäßig ungefähr viermal so viel Landbesitz zurücklassen mussten, wie die Fläche des gesamten Staates Israel umfasst. Wollte man die materiellen Verluste gegeneinander aufwiegen, müssten die Araber Israel entschädigen. Auch wird oft verschwiegen, dass ein Bevölkerungsaustausch in jener Zeit bei vielen Konflikten weltweit als Lösung versucht wurde. Und schließlich muss bedacht werden, dass die Araber im Blick auf eine ethnische Säuberung viel erfolgreicher waren, als die Juden. Juden muss man heute in der arabischen Welt mit der Lupe suchen, während zwanzig Prozent der israelischen Bevölkerung Araber sind.

Woher weiß die öffentliche Meinung in Deutschland so schnell, wer im Recht, wer im Unrecht, wer verantwortlich und wer der Bösewicht ist, wenn sich beispielsweise Türken und Israelis, Juden und Moslems eine Propagandaschlacht auf hoher See liefern? Warum sind viele Deutsche angesichts des Leidens von Palästinensern, das möglicherweise von Juden verursacht wurde, so engagiert betroffen – während sie der Tod von Tausenden Arabern, die von Arabern abgeschlachtet werden, vollkommen kalt lässt?

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Eine Antwort zu Warum steht Israel in den Medien so schlecht da?

  1. bording sagt:

    WEN ARABER VON ARABER ERSCHLAGEN WERDEN; SO IST DAS IM HAUSE DES FRIEDENS BASIERT::::

    IM GEGENZUG; KANN MAN DEN HASS DEN MAN AUS DEM KORAN SCHON MIT DER MUTTERMILCH EINSAUGT AUF ANDERE ABLADEN KANN; SO IST ES WASSER AUF DIE EIGENE MÜHLE:::::::

    SOLANGE DIE KLEINKINDER SCHON MIT HASS AUFWACHSEN WIRD ES KEINEN FRIEDEN GEBEN:::::::

    MEIN VORSCHLAG:::: STREICHT DAS WORT HASS AUS EUEREN WORTSCHATZ:::::::

    GENERALAMNESTIE :::VERGESSEN ::: UND LEBT KÜNFTIG IN FRIEDEN UND HARMONIE::::::::

    ABER NUR WENN IHR WOLLT:::::

    SONST HAUT EUCH WEITER DIE SCHÄDEL EIN::::

    grüsse bording

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