13 Tote bei Protesten gegen Koran-Verbrennung – christl. Schule angezündet

September 13, 2010

In Kaschmir schüren Gerüchte über eine Koran-Verbrennung gewaltsame Proteste. Auch eine christliche Schule wurde in Brand gesteckt.

Bei blutigen Protesten im indischen Teil Kaschmirs sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Anlass der Demonstrationen von Muslimen war auch die abgesagte Koran-Verbrennung eines US-Predigers. Es waren Gerüchte aufgekommen, die Verbrennung des heiligen Buchs der Muslime habe tatsächlich stattgefunden. Nach Angaben der BBC eröffnete die Polizei das Feuer auf die Demonstranten, um die Proteste aufzulösen.

Eine wütende Menge hatte in Tangmarg, im Norden Kaschmirs, eine christliche Schule in Brand gesteckt, die allerdings schon zuvor geschlossen worden war. Die indischen Behörden in Kaschmir blockierten den iranischen Nachrichtensender Press TV, der Berichte über angebliche Koranverbrennungen in den USA ausgestrahlt hatte.

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Wenn Allah die Liebe verbietet – Gewalt gegen Schwule -Islam heißt Toleranz

September 13, 2010

Homosexuelle Muslime werden meist von ihren Familie verstoßen. Manche leben in Todesgefahr – wie Laleh und Cem

„Die Jungen erfahren in der Regel Faustgewalt, die Mädchen werden – zusätzlich zu körperlichen Misshandlungen – unter einen hohen psychischen Druck gesetzt“, erzählt die 42-jährige Angestellte, die parallel ein Psychologiestudium absolviert. Die Abtrünnigen werden als „krank“ und „pervers“ bezeichnet, ihre Neigung zum gleichen Geschlecht als „Schande“, die die Familie beschmutzt. Es ist kein Einzelfall, dass „Abtrünnige“ zu „Züchtigungszwecken“ von Familienmitgliedern sexuell misshandelt würden“, berichtet sie und erzählt von einer jungen Frau, die sich über das Forum an sie wandte. „Sie erzählte mir, dass sie Opfer einer Massenvergewaltigung geworden war.“

Der Islam lehnt das Ausleben von homosexuellen Neigungen kategorisch ab. Mehr noch, er betrachtet sie als Sünde (Koran 7:80ff; 26:165ff). Durch die große Gruppe an Migranten muslimischen Glaubens tritt diese Problematik zunehmend nun auch in Deutschland, so auch in Hamburg, zutage. Nämlich dann, wenn die Betroffenen um ihr Leben fürchten müssen.

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Muslime bremsen Schweizer Schüler aus

September 12, 2010

Ein Beispiel ist der Stadtteil Heiligkreuz in St. Gallen. Fast 70 Prozent der 7500 Einwohner sind Ausländer. Insgesamt bevölkern 80 verschiedene Nationen das Quartier. In den Schulklassen muss man nach Schweizer Nachnamen suchen, wie das Beispiel der Mittelstufe D im Schulhaus Buchwald zeigt (siehe unten). Von 20 Kindern sind drei eingesessene Schweizer; 17 stammen entweder aus dem Ausland oder haben einen ausländischen Hintergrund. Und: 126 der 352 Schüler sind Muslime.

Stimmt es, was Sarrazin sagt – sind muslimische Kinder in Schweizer Schulen tatsächlich die schlechteren Schüler?

«Ja», sagt der Bieler Realschullehrer Alain Pichard (54). «Muslime haben zu wenig Schulerfolg – wir dürfen diese Fakten nicht länger totschweigen.»

Der Linksliberale, der seit 32 Jahren unterrichtet und sich als «Anwalt der Migrantenkinder» sieht, weiss wovon er spricht. Als Lehrer einer Klasse mit 80 Prozent Ausländerkindern erlebte er die Mulitkulti-Schweiz in all ihren Facetten – Tag für Tag.

Er sei alles andere als ein Rassist, sagt er. Aber wer die Augen vor den «vielen Indizien und handfesten Auffälligkeiten» verschliesse, erweise den Schweizer Schulen einen Bärendienst. Zudem gebe es gesicherte Fakten. Zum Beispiel diese:

• Im Kanton Bern schaffen es 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler in die Sekundarschule, das ist höheres Oberstufen-Niveau. Das ist bei den Schweizern so, das ist bei vielen Migrantengruppen so. «Betrachten wir aber die Nationalitäten, so fällt auf, dass nur 20 Prozent der Kinder aus muslimischen Ländern – Türkei, Albanien, Somalia, Kosovo, Bosnien – den Sprung in die Sekundarschule schaffen.»

• Das teuerste Schulsystem der Welt entlasse jedes Jahr 15 bis 17 Prozent funktionale Analphabeten, in den Brennpunkten sind es bis zu 20 Prozent. «Auch hier ist der Anteil der muslimischen Jugendlichen überproportional hoch», so Pichard.
• Das habe fatale Konsequenzen für die wichtige Eingliederung in den Arbeitsmarkt. 10 Prozent der Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren in der Schweiz sind mittlerweile auf Fürsorgeleistungen angewiesen. Die Hälfte von ihnen stammt aus der Türkei und dem Balkan. «In Biel waren 2007 61 Prozent der Sozialhilfeempfänger Ausländer. Es ist unzweifelhaft so, dass der Anteil der muslimischen Personen überproportional ausfällt.» Verschliesst die Schweiz vor diesen Fakten die Augen? «Die Political Correctness behindert die Debatte», meint Pichard. «Es ist Zeit, dass wir uns den unbequemen Wahrheiten stellen.»

Einer der Gründe für den mangelnden Schulerfolg der Muslime seien deren Eltern. So sei an den Schulen längst bekannt, dass muslimische Familien oft eine ganz andere Einstellung zu Bildung hätten. Und daheim auch andere Wertvorstellungen gälten als bei den Schweizern.

Immer wieder fallen auch die Eltern negativ auf. «Sehr oft erscheinen muslimische Eltern zu spät an Gesprächsterminen, halten sich nicht an Abmachungen und kooperieren nicht mit der Schule. Sie legen die Arztbesuche ihrer Kinder mitten in den Mathematik­unterricht.»

Doch nicht nur das: «Die Kinder sind aggressiver und auffällig oft krank. Die Söhne werden daheim verwöhnt und die Töchter nicht gefördert.» Für Pichard ist klar: Schweizer Schüler werden regelrecht ausgebremst. «Diese besorgniserregende Entwicklung können wir nur bekämpfen, wenn wir den Tatsachen endlich ins Auge blicken.» Er sei überzeugt, dass die Schule mit einer klaren und harten Gangart die Situation ändern könnte.

Blick


Die Lehren aus dem Kampf gegen den Terror

September 12, 2010

Keine Distanzierung vom Terrorismus

Dann begannen aber die vielen zweifelnden Fragen. Warum dauerte es so viele Jahre, bis sich namhafte muslimische Geistliche eindeutig gegen den Terror stellten? Warum gibt es bis heute keine attraktive und massentaugliche Denkschule, die dem Islamismus entgegentritt? Warum halten traditionelle Muslime ihre Religion und Lebensweise für so überlegen, wenn die muslimische Welt doch in fast allen Indikatoren, mit denen man den Erfolg von Gesellschaften misst, so weit hinterherhinkt? Und warum sind die eigentlich immer so schnell beleidigt und demonstrieren bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen den Westen und verbrennen unsere Fahnen?

Tatsächlich sind die Phänomene in allen alteuropäischen Staaten mit jahrzehntelanger Einwanderungsgeschichte dieselben: Ein erheblicher Teil der muslimischen Migranten ist nicht in Arbeit, sondern in die Sozialsysteme eingewandert. Ihr Anteil an Kriminalität ist überdurchschnittlich hoch, im Gegensatz dazu sind ihre Bildungsleistungen erbärmlich schlecht und auch ihre Wirtschaftsleistungen als Gruppe weit unterdurchschnittlich.

Je religiöser die zugewanderten Muslime sind, desto größer sind in der Regel diese Defizite (vor allem bei den Männern). Weshalb sich immer mehr Europäer fragen, warum sie den Lebensunterhalt von Menschen bezahlen sollen, die von dieser Gesellschaft nicht mehr annehmen wollen als nur den monatlichen Scheck vom Sozialamt.

welt


„Der Islam wird als Kultur untergehen“

September 12, 2010

WELT ONLINE: Und wie kann eine solche Inventur des Islam aussehen?

Abdel-Samad: Inventur, oder besser: geregelte Insolvenz, bedeutet, dass die islamische Welt sich von dem schweren Koffer trennen muss, der ihre Reise in die Zukunft behindert.

In dem Koffer liegt zum Beispiel die Unantastbarkeit der Religion. Es liegt darin ein absolutistisches Gottesbild, das zur Schablone für die Diktaturen geworden ist. In diesem Koffer lasten falsche Vor- und Feindbilder sowie ein unzeitgemäßes Gesellschaftsbild mit einer absurden Vorstellung vom Verhältnis zwischen Mann und Frau. Dadurch stagniert das Denken.

Für alle Miseren und Probleme muss der Westen als Sündenbock herhalten. Dadurch entsteht keinerlei positive Dynamik, die für eine Veränderung notwendig ist.

WELT ONLINE: Was also braucht der Islam: eine Renaissance oder eine Aufklärung?

Abdel-Samad: Ich benutze den Ausdruck geistige Revolution oder geistige Erneuerung, einen Moment der Ehrlichkeit mit sich selbst.

WELT ONLINE: Ist der Islam denn grundsätzlich wandlungsunfähig?

Abdel-Samad: Ich spreche den Menschen diese Fähigkeit nicht ab, und es geht mir in allererster Linie um die Menschen. Wenn ich daran nicht glauben würde, hätte ich das Buch nicht geschrieben.

WELT ONLINE: Sie haben als einer der ganz wenigen Muslime mit Fleming Rose gesprochen, jenem Feuilleton-Redakteur der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“, der die umstrittenen Mohammed-Karikaturen in Auftrag gegeben hat. Hat er Sie überzeugt, hat er recht?

Abdel-Samad: Es geht mir nie darum, ob Fleming Rose recht hat oder Thilo Sarrazin oder sonst wer. Es geht darum, dass sie alle das Recht haben, dies zu äußern oder jenes zu tun. Das müssen wir als Muslime akzeptieren. Wir müssen mit unseren Emotionen anders umgehen, unverkrampfter.

Herr Sarrazin hat uns ja nicht mit Steinen beworfen, sondern mit Worten. Er hat eine Meinung geäußert, Thesen aufgestellt. Und wir können mit Worten antworten. Nicht mit Sanktionen, Entlassungen oder Morddrohungen.

Eine Demokratie muss so etwas aushalten können. Und gerade mit Menschen, mit denen man nicht einer Meinung ist, sollte man reden.

WELT ONLINE: Warum ist die arabisch-islamische Welt Wort-unfähig, warum ist sie nicht in der Lage, sich argumentativ mit Problemen auseinanderzusetzen? Die Reaktionen der Muslime auf Kritik oder Häme sind zumeist gewalttätig, sie machen Angst.

Abdel-Samad: Es ist ein Symptom für eine untergehende Hochkultur. Die islamische Welt kann sich nicht damit abfinden, dass sie keine führende Rolle in der Welt mehr spielt. Sie ist gekränkt, besteht aber noch immer auf ihrem kulturellen Beitrag …

WELT ONLINE: … den es ja durchaus gegeben hat …

Abdel-Samad: … dafür können wir uns heute zwar leider keinen Döner mehr kaufen, aber ja, es hat diese Blütezeit des Islam gegeben. Noch heute leitete man daraus eine moralische Überlegenheit gegenüber dem Westen, eigentlich gegenüber dem Rest der Welt ab. Aber diesem Anspruch fehlt es an Substanz. Es gibt keine Argumente, die dafür sprächen, dass der Islam heute in der Welt mitreden könnte.

Weder wissenschaftlich noch kulturell sehen wir irgendwelche Beiträge aus der islamischen Welt, die der Menschheit zugutekämen. Das führt zu einer Art Schizophrenie: Auf der einen Seite Minderwertigkeitskomplexe gegenüber der westlichen Welt, auf der anderen Allmachtsvisionen.

Auf der einen Seite ein Mangel an Handlungsoptionen, auf der anderen der Drang, etwas tun zu müssen. Daraus resultiert Isolation, die wiederum zu Gewalt und Terror einer Minderheit führt, die leider im Moment den Ton angibt.

WELT ONLINE: Sie sprechen auch davon, dass Israel den Arabern ständig den Spiegel vorhält und ihnen vor Augen führt, in welch umfassender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stagnation sie verharren. Ist das auch ein Grund für den Hass auf die Juden?

Abdel-Samad: Ja. Israel ist ein Beispiel dafür, dass es auch im Nahen Osten eine florierende Wirtschaft, gepaart mit einer demokratischen Grundordnung, geben kann. Es liegt also nicht an der Region, sondern an der Geisteshaltung. Aus dem Zionismus ging ein demokratischer Staat hervor, der trotz aller militärischen Auseinandersetzungen demokratisch geblieben ist.

Die gleichen Kriege galten den arabischen Herrschern jedoch als Rechtfertigung dafür, Kriegsrecht zum Dauerzustand zu machen und Demokratie nicht zuzulassen.

Die arabisch-islamische Welt hat den Zug der Moderne verpasst, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als auf dem Gleis zu stehen und auf den Lokführer zu fluchen – und das ist der Westen…….

welt


Koran verbrennen?

September 11, 2010

Doch der Pressehype zeigt einmal mehr die Bigotterie, die am Werk ist, wenn es um den Respekt vor anderen Religionen geht. Es ist das eine, wenn Petraeus sich Sorgen macht, dass Menschen versehrt oder getötet werden könnten (wozu er ja durchaus Gründe hat). Etwas ganz anderes ist es, wenn Terry Jones von Journalisten, Politikern oder Kirchenführern getadelt wird, die, wenn es um Respekt und Islam geht, immer nur daran denken, dass der Islam respektiert werden müsse – nie aber daran, wie es um den Respekt des Islams und der islamisch dominierten Staaten vor anderen Religionen (oder auch dem Atheismus) bestellt ist.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), seit Jahrhunderten die Trutzburg der Heuchelei, hat gar eine Presseerklärung abgegeben. Heiliger Strohsack! Hat sie wirklich keine anderen Probleme? Wann hat sich die EKD das letzte Mal um ihre Glaubensbrüder, die in islamischen Ländern drangsalierten Christen gekümmert? Länder, in denen nicht bloß Bücher, sondern Menschen Opfer religiös motivierter Gewalt werden oder in permanenter Angst vor ihr leben müssen: Sei es im Gazastreifen, in Saudi-Arabien, in Ägypten, in Pakistan, in der Türkei oder auf den Malediven, dem „Urlaubsparadies“. All die Empörten und Entrüsteten möchte man fragen: Wo war ihre Empörung und Entrüstung, als US-Soldaten in Afghanistan auf Befehl von oben Bibeln verbrannten – aus Angst, wie es heißt, dass deren Existenz in dem Land „zu Gewalt führen könnte“.

Merkt jemand was? In dem einen Fall darf man ein als heilig geltendes Buch nicht verbrennen, um die „muslimische Welt“ nicht zu provozieren, im anderen Fall muss man es. Damit ist ersichtlich, dass es nicht um ein Prinzip geht (die mögliche Verletzung religiöser Gefühle), sondern allein um Macht, die Macht der islamischen Eiferer. Aber wer glaubt, dass es reicht, dieses oder jenes zu tun oder zu unterlassen, um sie zu befrieden, der spinnt. Das ist, als würde man die Fußballspieler oder den Schiedsrichter für Hooliganrandale nach dem Spiel verantwortlich machen. Hooligans sind aber immer wütend und gewalttätig. Wer versucht, sie zu beschwichtigen, indem er ihnen vorauseilenden Gehorsam erweist, bestärkt sie in ihrem Tun: Er zeigt ihnen nur, dass sich ihr Verhalten auf eine für sie kalkulierbare Weise auszahlt.

Doch wer marodiert, hat Recht, scheint die Devise zu lauten. Denn es gelten die Regeln der so genannten Mediengesellschaft. Warum ist die geplante Verbrennung einiger Exemplare des Korans eine Meldung, die sofort um die Welt geht, die Missachtung der Rechte Andersgläubiger in islamischen Ländern – bis hin zu ihrer Ermordung – aber so gut wie nie ein Nachrichtenthema? Aus zwei Gründen: erstens, weil das eine nur sehr selten passiert, das andere jeden Tag. Die Presse interessiert sich mehr für eine außergewöhnliche Kleinigkeit als für den täglichen Wahnsinn. Zweitens, weil es auf der Welt nur wenige Christen oder Mitglieder anderer in islamischen Ländern verfolgten Glaubensgemeinschaften gibt, die auf ihre Unterdrückung oder die Schmähung ihrer Religion – sei es durch Bibelverbrennungen oder durch Flüche, wie sie jeden Freitag in Moscheen überall auf der Welt gegen die „Ungläubigen“ ausgestoßen werden – mit Gewalt reagieren würden. Das ist undenkbar.

Bevor die Bauarbeiten beginnen, müsste man den Damen und Herren Islamisten erst einmal etwas erklären, nämlich das Prinzip des free speech. Vielleicht kennen sie das gar nicht? Vielleicht beruhen ja all die Scherereien, die wir mit dem Islamismus haben, auf einem Missverständnis? Niemand kann schließlich alles wissen, nicht wahr? Wer weiß, womöglich hat man in Kairo und Karatschi noch nichts davon gehört, dass es in den USA seit nunmehr 219 Jahren ein garantiertes Recht auf Redefreiheit gibt. Dass man dort also keine Genehmigung von der Obrigkeit einzuholen braucht, wenn man seine Meinung äußern möchte – und der Staat folglich auch nicht für das Handeln seiner Bürger haftbar gemacht werden kann. Wenn die Kommentatorin von tagesschau.de Recht hat und Jones tatsächlich „im Ausland als Symbol für amerikanischen Anti-Islamismus präsentiert“ wird, dann muss man „dem Ausland“ sagen, dass in den USA auch Islamisten demonstrieren und im Internet zum Hass auf Amerika aufrufen dürfen. Sind die USA deshalb islamistisch? Oder sind sie antichristlich, weil es dort Satanisten und Black-Metal-Konzerte gibt? Und wenn Anarchisten in San Francisco Stars-and-Stripes-Fahnen verbrennen – ist das dann nicht ein Symbol des amerikanischen Antiamerikanismus? Zu verrückt, diese Idee? Wenn es um den Islam geht, ist das anders, dann gilt: mitgefangen, mitgehangen.

Vielleicht wird es wirklich überall auf der Welt Ausschreitungen geben, wenn Terry Jones am 11. September seine Korane verbrennt. Aber ist das seine Schuld? Sind für Gewalt nicht diejenigen verantwortlich, die sie anwenden?…
quelle

Der Islam kennt keine Toleranz, daher hat der islam auch keine Toleranz verdient!
Das faschistische Buch Koran mit seiner über 200 gewalttätigen Versen, gegenüber Juden,Christen,Frauen,Homosexuellen,Atheisten und anderen Religionsgruppen hat in der westlich-liberalen Welt nichts zu suchen, sondern gehört auf den Müll.

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Tag für Tag werden in unserer total vernetzten Welt zahllose und ungeheuerliche Verbrechen begangen: Massenvergewaltigungen, politische Morde, Verstümmelungen und Steinigungen, verheerende Bombenattentate, gnadenlose Ausbeutung und blutige Unterdrückung. Aber wenn es sich nicht gerade um eine besonders spektakuläre oder verabscheuungswürdige und in den Massenmedien auch optisch gut vermittelbare Tat handelt, wird nicht allzu viel Aufhebens darum gemacht. Das große Nachrichtenrauschen saugt alles auf und macht alles gleich. Die nächste Katastrophe wartet schon.

Tief sitzt die Furcht vor der scheinbar jederzeit mobilisierbaren Kränkungsbereitschaft der radikal-fundamentalistischen Muslime in der islamischen Welt, die Bilder von wütenden Mobs und brennenden europäischen Flaggen nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen vor fünf Jahren haben sich tief ins Gedächtnis der westlichen Gesellschaften eingegraben. Eine derartige Eskalation der Ereignisse sollte sich um Himmels Willen nicht wiederholen.

Doch es half nicht viel. Wie in einem Teufelskreis führte womöglich erst das Anschwellen der weltweiten Berichterstattung über Jones dazu, dass die befürchteten Gewalt-Reaktionen überhaupt erst provoziert wurden. So griffen am Freitag hunderte erboste Afghanen das Bundeswehrcamp in Faizabad an. Auch durch intensive Gespräche waren sie nicht zu beruhigen und darüber aufzuklären, dass die deutschen Soldaten mit dem irren Geistlichen von Gainesville nichts zu tun haben.

Denn ein Gedanke drängt sich auf, eine erkenntnisleitende Frage: Wie sähen die weltweiten Reaktionen wohl aus, wenn ein fanatischer Mullah irgendwo in der arabischen Welt ankündigen würde, er wolle einen Haufen Bibeln verbrennen?

Sicher, die Kirchen würden protestieren, der Papst, ein paar zweit- und drittrangige Politiker. Aber gewiss nicht der US-Präsident oder die Bundeskanzlerin. Eher riefe Margot Käßmann zur „interkulturellen Verständigung“ und zum „religiösen Dialog“ auf, Feuilletonisten würden an den österreichischen Provokationskünstler Hermann Nitsch erinnern, dessen Blut-Orgien-und-Mysterientheater schon viel schlimmere Blasphemien im Angesicht des christlichen Kreuzes hervorgebracht hat, oder Historiker würden das Ganze als späte Reaktion auf die Kreuzzüge des elften und zwölften Jahrhunderts deuten. Motto: Sowas kommt von so was.

Man könnte sich jedenfalls darauf verlassen, dass keine christlichen Selbstmordkommandos losziehen würden. Es gäbe keine Massendemonstrationen wütender Gläubiger, keine Botschaften würden gestürmt und keine Flaggen verbrannt. Es gäbe auch keine Boykottaufrufe und keine Fatwa. Niemand müsste sich fürchten vor den Gewalttaten radikaler Christen.

Die nahezu panische Angst des Westens vor den Reaktionen fundamental-islamistischer Muslime, sobald irgendwo auf der Welt tatsächlich oder nur scheinbar ihre Religion verunglimpft wird, wirft ein grelles Licht auf den Kern der Problematik: Es geht nicht um Glaube, auch nicht um Gene – es geht um Kultur. Um die Kultur von Freiheit und Demokratie, die Kultur der Aufklärung und der Befreiung des Individuums von kollektiv-archaischen Herrschafts- und Zwangsverhältnissen, nicht zuletzt: um die Kultur von Kritik und Selbstkritik. Erst mit und durch sie kann sich jene Toleranz entwickeln, die es dem Einzelnen ermöglicht, zuweilen bis an die individuelle Schmerzgrenze zu gehen, um die Überzeugungen und Verhaltensweisen der anderen auszuhalten.

spiegel


Antisemitismus in Schweden

September 11, 2010

Im vergangenen Monat wurde die einzige Synagoge der schwedischen Stadt Malmö mit Feuerwerkskörpern beworfen; dabei gingen drei Fenster zu Bruch. Am Tag zuvor war an dem Gebäude eine Bombendrohung hinterlassen worden. Seit Monaten beklagen örtliche Juden eine zunehmend feindselige Atmosphäre. Nach Angaben der Malmöer Polizei waren von den 2009 in der Stadt registrierten 115 Hassverbrechen 52 gegen Juden oder jüdische Einrichtungen gerichtet. Der Antisemitismus ist zurück, und was derzeit in Malmö passiert, ist lediglich eine extreme Manifestation dessen, was überall in Schweden geschieht.

Erinnern wir uns, dass es Schwedens meistverkaufte Tageszeitung „Aftonbladet“ war, die im letzten Jahr eine antisemitische Blutlüge veröffentlichte und behauptete, israelische Soldaten ermordeten regelmäßig palästinensische Kinder, um ihre Organe auf dem internationalen Schwarzmarkt zu verkaufen. Die schwedische Regierung reagierte mit Gleichgültigkeit, und schlimmer noch: Als die schwedische Botschafterin in Israel auf der Website der Botschaft eine Erklärung veröffentlichte, mit der sich Schweden von diesen fürchterlichen Verleumdungen distanzierte, befahlen ihr ihre wütenden Vorgesetzten, diese zu löschen.

Wie konnte es so weit kommen, und was kann man dagegen tun? Das erste Problem ist, dass die Feindseligkeit des schwedischen Mainstreams gegenüber dem Staat Israel eindeutig begonnen hat, die Grenze zu einem unverblümten Antisemitismus zu überschreiten (wobei die Versuche, eine Unterscheidung zwischen dem Hass auf Juden und jenem auf den Staat Israel zu ziehen, nie besonders überzeugend waren). Das zweite große Problem ist Schwedens muslimische Bevölkerung. Wenn die etablierte Politik, Zeitungen und Kirchen auf Israel schimpfen, betrachten viele schwedische Muslime dies unweigerlich als grünes Licht, der eigenen Feindseligkeit gegenüber ganz gewöhnlichen Juden freien Lauf zu lassen.

Eine dritte Ebene ist das zunehmend symbiotische Bündnis zwischen radikal-islamistischen Gruppen in Schweden und einer Linken, die sich von den ehrenwerten sozialdemokratischen Traditionen abgewendet hat. Letztlich wird sich nichts ändern, bis die führenden Köpfe der schwedischen Politik und Gesellschaft sich den Problemen stellen. Sie müssen verstehen, dass sich die riskante Situation weiter verschlimmern wird, wenn sie ihre Verantwortung nicht ernster nehmen und eine ausgewogenere Einstellung gegenüber Israel einnehmen. Selbst ein so tolerantes Land wie Schweden darf jene nicht tolerieren, die Intoleranz predigen.

welt