Gegen Faschismus und Islamismus

„Einseitige Berichterstattung nährt Antisemitismus“

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Wenn der antisemitische Israelhass in der arabischen Welt nicht überwunden wird, kann es keinen Frieden mit dem jüdischen Staat geben. Diese Ansicht vertraten mehrere Referenten am Mittwoch bei der Konferenz „Antisemitismus heute“ im Centrum Judaicum in Berlin. Zudem wiesen sie auf „gefährliche Allianzen“ hin, die Antisemiten aus dem rechten, linken und islamischen Spektrum bildeten.

Professor Dr. Robert S. Wistrich von der Hebräischen Universität in Jerusalem wies in seinem Vortrag „Der alte und neue Antisemitismus“ auf Stereotypen hin, die sich bis heute in judenfeindlichen Vorstellungen fänden. So hätten Muslime die Vorstellung einer jüdischen Weltverschwörung aus den „Protokollen der Weisen von Zion“ mit entsprechenden Aussagen aus dem Koran vermischt. In der arabischen Welt sähen Millionen Menschen die Juden als permanente Gefahr für die Muslime und die ganze Welt. Auch sei nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion eine staatlich organisierte anti-israelische Dämonologie verbreitet worden, die jetzt ihren Niederschlag im linken Antisemitismus finde. Eine „einseitige und verleumderische Berichterstattung“ über Israel nähre den Judenhass…
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