Anti-Frauen-Politik – Gaza

August 2, 2010

Gazastreifen: Innenminister Hamad treibt die Islamisierung voran

Fathi Hamad, ultrakonservativer Innenminister der De-facto-Regierung des Gazastreifens, strebt offensichtlich eine totale Islamisierung des öffentlichen Lebens an. Das neueste von Hamad erlassene Verbot betrifft „unzüchtige Auslagen“ in Schaufenstern. Demnach darf keine Damenunterwäsche, aber auch keine „provokative“ Damenoberbekleidung mehr ausgestellt werden. Als provokativ gilt alles, was die Frau nicht von Kopf bis Fuß verhüllt. Wie die zuständige Behörden wissen ließ, erfolgte der Erlass auf Wunsch von sich provoziert fühlenden Bürgern. Die Ladenbesitzer in den wichtigsten Geschäftsstraßen bemühten sich dagegen nicht einmal, ihre Wut zu zügeln und weigerten sich zunächst die auf den Bürgersteigen aufgestellten Schaufensterpuppen wegzuräumen.

In der Öffentlichkeit müssen die Frauen im Gazastreifen tatsächlich ihren Körper vollständig bedecken. Hamad bestritt aber seinerzeit, dass er auch das Tragen des traditionellen, das gesamte Kopfhaar verhüllenden Kopftuchs gesetzlich angeordnet habe. Doch praktisch keine Frau traut sich, nach massiven Drohungen der herrschenden radikalislamischen Hamas ohne auf die Straße.

In immer schnellerer Folge erlässt Hamad, selbst Polygamist (vier Frauen), Verbote gegen Frauen. Vor wenigen Tagen noch untersagte er ihnen das Fahren auf Motorrädern. Verboten wurden ihnen letzte Woche auch das Rauchen von Wasserpfeifen in der Öffentlichkeit. Damenfriseuren hat er ihre Existenzgrundlage entzogen, weil die Haare von Gazas Frauen nur von weiblichen Händen berührt werden dürfen. Überhaupt trauen sich Gazas Frauen kaum mehr allein in die Öffentlichkeit, schon gar nicht in Begleitung von Männern, mit denen sie nicht verheiratet sind. „Ich gehe nur mit der Nachbarin oder meiner Freundin und meinen Kindern einkaufen“, sagt zum Beispiel Fatma, „ich will doch nicht Attacken von sogenannten Züchtigkeitspatrouillen riskieren.“ Hamads Verbote passen alle in den Rahmen der islamischen Gesetze der Scharia – die aber ist im Gazastreifen nicht offiziell eingeführt worden.

Sicher ungesetzlich ist der brutale Angriff islamistischer Fanatiker auf ein Sommerkinderlager der Flüchtlingshilfe UNWRA. Dieses wird von der Hamas als unerwünschte Konkurrenz zu ihren, vielfach als militärisches Trainingslager funktionierenden Sommerlagern verstanden, in denen sie die Kinder indoktriniert.

Fathi Hamad, der selbst in Hamas-Kreisen als stockkonservativ gilt, hat sein Amt erst im April letzten Jahres angetreten, als Nachfolger von Said Seyam, der im Januar zuvor beim Krieg gegen Israel ums Leben gekommen war. Hamad erlangte traurige Berühmtheit, als er seinerzeit stolz verkündete, seine Hamas benütze Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilder im Kampf gegen die israelische Armee und deren
Luftwaffe.
Tagesspiegel

Advertisements

Mit dem Islam kam die Unterdrückung

August 1, 2010

Zwei WDR-Redakteurinnen belegen am Beispiel einer Essener Hauptschule eindrucksvoll, warum die Schönrederei in der Integrationsdebatte ein Ende haben muss.

Ein CDU-Medienexperte hat bereits gefordert, die Sendung zur besten Sendezeit zu wiederholen. Dass die ARD die WDR-Dokumentationssendung „Kampf im Klassenzimmer“ an einem Donnerstagmorgen um 0.15 Uhr ausstrahlte, erntete viel Kritik. Denn die 45-minütige Reportage hat es in sich.
Die beiden Macherinnern Güner Balci und Nicola Graef hatten vergangenes Jahr eine Essener Hauptschule besucht, an der 70 Prozent der Schüler Muslime sind. Was sie dort vorfanden, müsste in einem Land, das über Islam oder Zuwanderung nur in den engen Bahnen der „politischen Korrektheit“ diskutiert, wie reiner Sprengstoff wirken.
Was die beiden Journalistinnen herausfanden, bricht mit einigen falschen Gewissheiten: So machten sie zwar Rassismus unter den Schülern aus, doch zeigte sich dieser ausschließlich von Ausländerkindern gegen deutsche Kinder, nicht auch nur im Ansatz umgekehrt.
„Die Deutschen sind Scheiße, mit Deutschen ist man nicht befreundet“, sagten ihm die muslimischen Schüler ganz offen, erzählte der libanesische Arabischlehrer der Schule. Seine Versuche, solches Denken zu bekämpfen, scheitern kläglich, weiß er zu berichten.
Auf dem Schulhof teilen sich die Kinder und Jugendlichen in drei Gruppen: Männliche Muslime auf der einen Seite, weibliche Moslems auf der anderen und die Deutschen in eine Ecke verdrückt. Sie ducken sich am liebsten weg. „Man wird als Nazi beschimpft, wenn man seine Meinung sagt“, klagt eine Schülerin. Oder gleich verprügelt, wie der 16-jährige Sebastian berichtet, der hier gerade an der letzten Etappe zum Realschulabschluss arbeitet. Seine Mutter erinnert sich, wie sie ihn sogar mit einem Stuhl zusammengeschlagen haben. Beim Ramadan wird den Nichtmuslimen auch schon mal ins Essen gespuckt.
Augenfällig ist die ruhige, bestimmte Art, mit der die Deutschen ihre Situation schildern, auch bei gemeinsamen Gesprächen mit den muslimischen Mitschülern. Nur einmal wagen sich auch einige muslimische Schülerinnen aus der Deckung. Im Gespräch mit einer Lehrerin, ohne dass Jungs anwesend sind, erzählen sie aus ihrer Welt. Etwa, wie man einen Mann findet, oder besser, er sie: Das gehe nur auf Hochzeiten, sonst dürfen die Mädchen auf keinen Fall weggehen. Dort guckten sich die Eltern eines jungen Mannes erst einmal ein Mädchen aus. Danach „guckt der die erstmal in einer Videokassette an und dann sagt der vielleicht ja oder nein, und dann gehen die um ihre Hand anhalten“. Was für einen Mann sie sich denn wünschten, will die Lehrerin wissen. Er solle sie nicht schlagen, kommt als allererstes.
Das Gespräch sorgt anschließend für erheblichen Wirbel an der Schule. Die offenen Antworten der arabischen Schülerinnen brachten ihnen heftige Vorwürfe der muslimischen Jungs ein. Wenn die Jungs dabei sind, sagen die muslimischen Mädchen ohnehin wenig bis nichts. Dann dominiert vor allem einer, der 16-jährige Zori, ein Kurde, der ebenfalls gerade seine Mittlere Reife macht und danach das Abitur anstrebt. Er ist überdies Schulsprecher. Er macht keinen Hehl daraus, was er von deutschen Mädchen hält, die abends ausgehen und einen Freund vor der Ehe haben: „Schlampen“.
Und wenn es einem muslimischen Mädchen einfallen solle, auch so frei sein zu wollen wie die „deutschen Schlampen“? O-Ton: „Dann ist das so, dass die Eltern das als Schande ansehen und die Ehre ist befleckt. Und wir müssen das alles saubermachen. Entweder der heiratet sie, und wenn nicht, dann zwingen wir die, und wenn nicht, dann knallen wir den ab. Dann ist die Ehre wieder sauber und wir knallen auch sie ab.“ Zori wird daraufhin von den Journalisten gefragt, was „Ehre“ denn eigentlich für ihn sei. Drauf weiß der intelligente 16-jährige Schüler jedoch keine Antwort. „Wie soll ich das erklären? … Kann ich nicht.“
Die Lage scheint vollkommen verfahren, die Lehrkräfte, welche Graef und Balci ausführlich zu Wort kommen lassen, machen durchweg einen ebenso kompetenten wie (im besten, nicht weinerlichen Sinne) verständnisvollen Eindruck. Wann das angefangen habe? Früher, so vor zehn, 15 Jahren, seien Deutsche und Ausländer Freunde gewesen. Damals hätten die Deutschen noch die Mehrheit gestellt, und die Religion habe kaum eine Rolle gespielt.
Dann habe der Islam Einzug an der Schule gehalten. Damit sei es immer schlimmer geworden. Es ist also nicht die unterschiedliche nationale Herkunft, es ist der muslimische Glauben, der den Graben aufgerissen hat. Eine Schülerin hat den Graben bereits übersprungen. Julia ist zum Islam konvertiert, mit einem Moslem zusammen, keusch, versteht sich. Sie geht auch abends nicht weg, „feiert“ nicht. Die deutschen Mädchen hätten viel zu viel Freiheiten, die
Diskos würde er alle dichtmachen lassen, so ihr Freund. Julia ist seiner Meinung.
Das Schlusswort überließen Nicola Graef und Güner Balci der Lehrerin Brigitta Holford: Es müsse offener geredet werden, appelliert die erfahrene Pädagogin. „Wir hören doch nur Schönrednerei, ach, das ist doch alles gar nicht schlimm und die Leute sind doch integriert und leben doch hier ganz normal. Das ist ja nicht so. Wir müssen sagen, wo die Probleme sind.“
NRW-Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) bestreitet, dass Gewalt und Immigrationshintergund etwas mit einander zu tun hätten: „Ich warne hier vor Verallgemeinerungen. Studien belegen, dass dies vor allem mit dem sozialen und familiären Hintergrund der Schüler zu tun hat, nicht aber mit ihrer Zuwanderungsgeschichte.“
quelle


Al Kaida zur Burka: „Verschleierte Frauen sind Kriegerinnen“

August 1, 2010

KAIRO. Der Vize-Chef des Terrornetzwerks Al Kaida, Aiman al-Zawahiri, forderte die in Europa lebenden Musliminnen zur Gegenwehr gegen Verschleierungsverbote auf.

Durch das Tragen des Gesichtsschleiers (Burka oder Nikab) würden die Frauen zu heiligen Kriegerinnen im Kampf gegen den säkularen Kreuzzug des Westens, sagte Zawahiri in einer gestern im Internet aufgetauchten Audio-Botschaft. In der 47-minütigen Rede bezeichnete er die in Frankreich und anderen europäischen Ländern diskutierten Verschleierungsverbote als Diskriminierung muslimischer Frauen.

„Wir müssen unsere Mädchen, unsere Schwestern und unsere Mütter dazu aufrufen, den Schleier aufzusetzen. Wir müssen sie unterstützen und verteidigen.“ Zawahiri sagte unter anderem auch, Reformen könnten nur durch einen Heiligen Krieg erreicht werden, nicht durch demokratische Wahlen. Des Weiteren sagte er den Sieg der Gotteskrieger im Irak voraus und sprach über die anstehenden Wahlen in Ägypten.
Quelle


Islamischer Rechtsgelehrter: Mord an Christen war “richtig” – Christlicher Minister “sollte enthauptet werden”

August 1, 2010

Islamische Gruppen beharren darauf: “Es war richtig, die beiden Christen Emmanuel und Sajid Rashid zu töten” und fordern den Rücktritt des einzigen christlichen Ministers von Pakistan Shahbaz Bhatti. Der Minister für die Minderheiten hatte den Mord an den beiden Christen öffentlich verurteilt. Die beiden Brüder Rashid waren am 19. Juli in Feisalabad von Unbekannten ermordet worden. Sie wurden der Blasphemie gegen den Islam beschuldigt.

Der islamische Rechtsgelehrte Allama Ahmed Mian Hammadi erklärte in der pakistanischen Tageszeitung Daily Jesaret: “Die Ermordung von Blasphemikern ist nicht brutal. Die Blasphemie ist hingegen eine solche Brutalität, daß jener, der sie begeht, kein Recht mehr hat, zu leben. Eine Blasphemie kann nicht verziehen werden. Ein Moslem liebt den Propheten Mohammed mehr als jede andere Person.”

Die beiden christlichen Brüder waren aufgrund des berüchtigten Blasphemiegesetzes vor Gericht gestellt worden. Verurteilungen erfolgen häufig ohne stichhaltige Beweise. Sollte sich gegen den Angeklagten nichts finden, wird er mit der Formel “aus Mangel an Beweisen” freigesprochen. Dies zeichnete sich auch im Fall der beiden Brüder ab. Noch vor Verkündung des Freispruchs wurden sie jedoch vor dem Gerichtsgebäude noch in Ketten und damit ohne Möglichkeit sich zu wehren oder zu schützen, von Vermummten erschossen.

Der Minderheitenminister Bhatti verurteilte den Mord und sprach von “falschen Anschuldigungen”, die von jemandem gegen die Brüder “konstruiert” worden seien. Vor allem verurteilte er die Selbstjustiz und kündigte an, die Änderung des Blasphemiegesetzes fordern zu wollen, damit solcher Mißbrauch nicht mehr möglich sein werde.

Hammadi griff darauf den Minister scharf an, weil dieser das Blasphemiegesetz kritisiert hatte: “Die Christen wurden getötet, als die Moslems zornig wurden.” Und mit Bezug auf Bhattis Kritik am Gesetz: “Wenn Minister Bhatti eine Blasphemie begangen hat, dann müßte er enthauptet werden.”

Zudem forderte der islamische Theologe, daß alle Christen verhaftet werden sollten, die nach dem Mord öffentlich dagegen protestierten.

Am 21. Juli wurde eine gerichtliche Untersuchung des Doppelmordes angeordnet. Vor allem soll geprüft werden, warum die Sicherheitsmaßnahmen für die beiden Gefangenen so ungenügend waren, obwohl es zahlreiche Morddrohungen gab.


Der „liberale“ Islam in Malaysia

August 1, 2010

Aber langsam breitet sich die Farbe schwarz immer mehr aus. Nicht-Moslems und Frauen werden im Alltag zunehmend diskriminiert. Ein Fall ging im vergangenen Jahr um die Welt: Die 32-jährige Kartika Sukarno war in einer Hotelbar bei einem Glas Bier erwischt worden und wurde dafür zu sechs Stockhieben verurteilt. Weil die Sache internationales Aufsehen erregt hat und dem Image des Landes zu schaden begann, setzen die Behörden die Strafe aus. Stattdessen musste Kartika erst einmal drei Wochen „Dienst an der Gemeinschaft“ absolvieren. Dennoch wurde im Februar drei Frauen mit Stöcken gezüchtigt, die außerehelichen Geschlechtsverkehr gehabt hatten – das erste Mal, dass die strenge islamische Rechtsprechung, die Scharia, in Malaysia nun doch gegen Frauen angewandt wurde.

Und der Ton wird schärfer. Öffentlich wird in malaysischen Moscheen gegen Israel und die Juden gepredigt. Außerdem mehren sich die Hinweise, dass die südostasiatische Terrorgruppe Jemmah Islamiyah das Land als Rekrutierungsbasis nutzt.

welt