Islam-Iran: Schwuler wird hingerichtet

August 10, 2010

Der Iraner Ebrahim Hamidi soll gehängt werden. Vorwurf: Der 18-Jährige sei schwul und habe versucht, einen Mann zu vergewaltigen. Beweise gibt es nicht, sogar das vermeintliche Opfer dementiert – Menschenrechtler sind entsetzt.

Teheran – Er soll versucht haben, einen Mann zu vergewaltigen – dafür wurde Ebrahim Hamidi am 21. Juni von einem Provinzgericht in Iran zu Tode verurteilt. Denn auf Homosexualität steht in Iran die Todesstrafe. Jetzt, da die Hinrichtung unmittelbar bevorsteht, versucht die britische Menschenrechtsorganisation Outrage und das Portal Gay Middle East den 18-Jährigen vor der grausigen Bestrafung zu retten.

Inzwischen hat nach Angaben von Gay Middle East und dem Anwalt Hamidis das vermeintliche Opfer seine Anklage sogar zurückgezogen – und zugegeben, dass es den Überfall nur erfunden habe. Doch obwohl der oberste Gerichtshof Irans einen Schuldspruch in der Sache zweimal aufgeboben und an das Provinzgericht zurückverwiesen hatte, kann das Urteil jetzt jederzeit vollstreckt werden.

Deshalb rufen Gay Middle East und Outrage Menschen auf der ganzen Welt auf, bei ihren Botschaftern und Außenministerien Protest gegen die Hinrichtung einzulegen. Peter Tatchell, Mitbegründer von Outrage, hat dem britischen Außenminister William Hague bereits einen Brief geschickt und ihn dazu aufgefordert, sich dringend in der Angelegenheit einzuschalten, um die Hinrichtung des 18-Jährigen aufzuhalten.

„Unschuldige werden in Iran aufgrund falscher Beschuldigungen verurteilt“

Dabei ist Ebrahim Hamidi nach eigener Aussage nicht einmal schwul. Trotzdem kann Hamidi nach iranischem Gesetz wegen homosexueller Handlungen verurteilt werden. Die Beweislastführung ist so geregelt, dass derartige Handlungen als erwiesen gelten, wenn entweder ein viermaliges Geständnis vor dem Richter abgelegt wird, Zeugenaussagen von vier unbescholtenen Männern vorliegen – oder das eigene Richterwissen herangezogen wird.

Genau das war in Hamidis Prozess der Fall. Diese sonderbare Vorschrift erlaubt es, die subjektive Wahrnehmung des Richters mit einzubeziehen, wenn es ansonsten keine Beweise für die homosexuellen Handlungen gibt. „Ebrahims Fall ist der Beweis, dass Unschuldige in Iran aufgrund falscher Beschuldigungen zum Tode verurteilt werden können“, sagte Tatchell dem „Guardian“.

Viele Falschaussagen – keine Beweise

Grund für die Anklage Hamidis war offenbar ein öffentlicher Streit zwischen Hamidis Familie und der des vermeintlichen Opfers. Hamidi und drei weitere Jugendliche, Freunde von Ebrahim Hamidi, wurden vor zwei Jahren in einem Vorort der iranischen Stadt Täbris bei einer Auseinandersetzung beider Familien von der Polizei festgenommen und verhört.

In Iran werden immer wieder schwule Männer zum Tode verurteilt: Seit der Islamischen Revolution wurden mehr als 4000 Männer, die Männer lieben, an Baukränen erhängt. Eine wegen homosexueller Handlungen verurteilte Person kann in Iran entweder mit 99 Peitschenhieben bestraft oder erhängt werden. Peitschenhiebe gibt es bereits dann, wenn zwei Männer „unnötigerweise“ gemeinsam unter einer Decke schlafen – selbst wenn es keinen sexuellen Kontakt gegeben hat.
Spiegel

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Ehen mit unter 16-jährigen Mädchen erlaubt

August 10, 2010

Die Entscheidung eines malaysischen Teilstaates, Kinder-Ehen zu erlauben, hat bei Menschenrechtsgruppen für Empörung gesorgt. Kinderehen kämen Pädophilie gleich, sagte Ivy Josiah von der Women’s Aid Organisation am Mittwoch. „Das ist ein wirklicher Rückschritt.“

Zuvor hatte der islamische Religionsrat des südlichen Teilstaates Malakka grünes Licht gegeben, dass künftig Mädchen unter 16 und Burschen unter 18 Jahren heiraten dürfen, wenn ihre Eltern und ein Religionsgericht dies erlauben.

„Pragmatischer Schritt für ledige Teenager-Mütter“

Der Ministerpräsident von Malakka, Ali Rustam, sagte einem Zeitungsbericht zufolge, auf diese Weise solle die Zahl der Schwangerschaften von Minderjährigen verringert werden. „Das ist ein pragmatischer Schritt, um Fälle unverheirateter Teenie-Mütter und andere soziale Probleme zu verhindern“, zitierte die Zeitung „New Straits Times“ Rustam, der auch dem einflussreichen Religionsrat vorsteht, am Mittwoch.

Dem Bericht zufolge brachten im ersten Halbjahr 2010 174 muslimische Frauen in Malaka ein Kind zur Welt, ohne verheiratet zu sein. Alle seien unter 20 Jahre alt gewesen. Viele Babys seien von ihren Müttern ausgesetzt worden.

In Malaysia sind rund 60 Prozent der Bevölkerung MuslimInnen. In mehreren Teilstaaten unterliegen sie parallel zum zivilen Rechtssystem der Scharia, dem islamischen Gesetz.
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Das alte Europa wird zum Morgenland

August 7, 2010

Europa verändert sich – und nicht zum Guten. Historiker Walter Laqueur analysiert, wie real der Begriff „Eurabien“ inzwischen geworden ist.
Eine Demonstration? In Istanbul? Weder noch. Schiitische Muslime feiern im Zentrum von London das Ashura-Fest

Einer der ersten Vertreter dieser Idee war Houari Boumedien. In einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen prophezeite der algerische Staatspräsident 1976, Europa werde in Zukunft den Muslimen gehören. Libyens Präsident Muammar al-Ghadafi tat es ihm in den Folgejahren gleich. Und auch heute erfreut sich die Vision eines muslimischen Europas im arabischen Raum großer Beliebtheit.

Kürzlich schrieb der einflussreiche Journalist Aijaz Saka Syed in der saudischen Zeitschrift „Arab News“, er sei bei der Ankunft in Brüssel, der Hauptstadt des neuen Europas, angenehm überrascht gewesen, wie sehr die belgische Metropole heute den großen Städten der arabischen Welt ähnelt.

Dasselbe würde auch auf Berlin, Paris und London, Kopenhagen und Amsterdam zutreffen. Es sei daher sinnlos, wenn europäische Journalisten in Panik gerieten. Vielmehr sollten sie sich daran gewöhnen, mit der Masse der Muslime zurechtzukommen. Schließlich sei Europa doch auf eine Verjüngungskur durch begabte, junge Menschen angewiesen.

Werden einige Vertreter dieser neuen „class dangereuse“ militant, weil sie von den Einheimischen (wie muslimische Radikale behaupten) systematisch unterdrückt werden? Oder liegt es daran, dass ein hoher Anteil der Muslime über keinen Schulabschluss verfügt? Überhaupt: Warum gelingt Chinesen und Indern der soziale Aufstieg schneller als den muslimischen Einwanderern? Verfügen jene über andere, bedeutendere Talente als Türken und Araber?

Zurück zu den Argumenten derjenigen, welche nichts von der Eurabien-These halten. Es stimmt: Die Zahl der Muslime in Europa ist verhältnismäßig klein. Sie liegt bei fünf bis zehn Prozent. Doch die Geburtenrate der Muslime in Europa ist bedeutend höher als die der einheimischen Bevölkerung.

Da in keinem europäischen Land die Reproduktionsrate von 2,1 Prozent erreicht wird, wächst das Gewicht der Muslime schneller. Das bedeutet, dass sich der Anteil der Muslime in naher Zukunft verdoppeln oder verdreifachen wird. Mancherorts ist die muslimische Bevölkerung schon jetzt nahezu so zahlreich wie die angestammte. Man denke – um nur einige Beispiele zu nennen – an Duisburg oder Köln, an Brüssel, die nordfranzösische Stadt Roubaix oder den östlichen Teil der englischen Midlands, von Malmö ganz zu schweigen.

In den dortigen Kindergärten und Schulen beträgt die Zahl der muslimischen Kinder weit mehr als zehn Prozent. Dazu kommt, dass in den meisten europäischen Ländern mehr als zehn Prozent der Muslime Sozialleistungen erhalten. In Zeiten der Wirtschaftskrise und der knappen Kassen, in der die Notwendigkeit zu sparen, immer größer wird, liegt darin ein erheblicher Gefahrenherd, der nicht unterschätzt werden sollte.

Doch das eigentliche Problem steckt nicht in der Zahl der Einwanderer, sondern in ihrer Integration. In Europa hat es seit eh und je Wanderungen gegeben, wenn auch selten in diesem Umfang. Um Wohlstand und den Sozialstaat zu erhalten, benötigt Europa Einwanderer, aber wo finden sich die begabten und arbeitswilligen jungen Menschen, von denen oben die Rede war?

Etwa die Hälfte der muslimischen Einwanderer in Europa hat erklärt, dass eine Integration in die jeweiligen europäischen Gesellschaften für sie nicht in Frage komme, da sie in krassem Widerspruch zu den Geboten ihrer Religion und Tradition stehe.

Die wirkliche Zahl dieser Integrationsverweigerer wird höher sein, denn unser Wissen über die Stimmung und Ansichten dieser Kreise beruhen auf Umfragen, die keineswegs verlässlich sind. In Großbritannien etwa heißt es, dass nur 13 Prozent der Muslime mit al-Qaida sympathisieren. Warum aber sollten die Befragten ihre tatsächlichen Ansichten Menschen gegenüber preisgeben, die nicht Muslime sind und womöglich sogar Verbindungen zur Polizei aufnehmen. Glaubt jemand unter diesen Umständen wirklich an die Aussagekraft solcher Umfragen?

welt


Islam: Somalia: Christ ermordet, seine Kinder wurden entührt

August 7, 2010

Mutmaßlich Anhänger der radikal-islamischen al-Shabaab haben in Somalia einen Christen umgebracht. Wie Open Doors jetzt erfuhr, wurde der als Abdullah bekannte Christ am 21. Juli in der Hauptstadt Mogadischu erschossen. Die Täter entführten auch seine Frau und seine Kinder. Die Kinder sollen sich noch in der Hand der Islamisten befinden. Ihre Mutter wurde wieder freigelassen. In der Vergangenheit haben Islamisten Kinder schon enthauptet, um ihren christlichen Eltern eine Lektion zu erteilen. Somalia ist laut Open Doors-Weltverfolgungsindex nach Nordkorea, dem Iran und Saudi-Arabien das Land, in dem Christen am stärksten verfolgt werden.

Wie einheimische Christen Open Doors berichteten, drangen die Täter in Abdullahs Haus ein und erschossen den Mann vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder. Danach entführten sie die Familie. Während die Frau später wieder freigelassen wurde, sollen die Kinder noch in der Hand der Entführer sein. Einheimische Christen sehen in dem Glaubenswechsel des ehemaligen Muslims und Abdullahs Engagement für seine Untergrundgemeinde das Motiv für den Mord.

Beunruhigt sind einheimische Christen mit Blick auf den bevorstehenden muslimischen Fastenmonat Ramadan, der Mitte August beginnt. Wie die Agentur Reuters berichtete, ordneten al-Shabaab-Milizen zur Vorbereitung auf die Zeit an, daß alle Satellitenschüsseln abgegeben werden müssen. Wer sich der Anweisung widersetzt, gelte als Spion. Die Rebellen füchteten, so ein Einwohner von Buulobarde, daß Satellitenschüsseln als private Kommunikationswege genutzt werden könnten.

In den vergangenen Jahren wurden in Somalia viele Christen umgebracht, die zuvor Muslime waren. Al-Shabaab soll Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Kaida haben. Die Islamisten kontrollieren einen Großteil von Südsomalia und streben danach, sowohl die Übergangsregierung zu stürzen, als auch die strenge Anwendung der Scharia durchzusetzen. Al-Shabaab will das Land am Horn von Afrika von allen Nicht-Muslimen säubern. Im vorigen Jahr töteten militante Islamisten in Somalia mindestens 15 Christen aufgrund ihres christlichen Glaubens; darunter Frauen und Kinder.
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Vielweiberei und Kindsheirat in der türkisch islamistischen Regierung

August 7, 2010

Die Türkei befindet sich seit Wochen im Bann einer politisch-religiösen Seifenoper, deren Schauplatz das Regierungsviertel in Ankara ist. Dies, und die drei Wohnungen der drei Frauen des Ali Yüksel, seines Zeichens Regierungsberater und selbst ernannter „Scheich ul-Islam“, also eine Autorität in Sachen Religion. „Es würde mir das Herz zerbrechen, ich liebe ihn so“, gab seine Frau Dilber zu Protokoll, als Buchautor Fehmi Calmuk sie fragte, wie sie sich fühlen würde, nähme sich ihr Mann eine vierte Ehefrau. Drei hat er schon. Denn, so sagt Yüksel ganz offen, der Islam erlaube bis zu vier Frauen, wenn der Mann sie versorgen könne und sie alle gleich behandle.

„Gleich“ kann natürlich auch „gleich schlecht“ bedeuten, und Yüksel wurde in der Zeitung „Radikal“ mit den Worten zitiert, er habe seine bereits vorhandenen Frauen nicht um Erlaubnis gefragt, bevor er erneut heiratete. Denn „sie hätten mich nicht gelassen“. Aber es sei ja Gott sei Dank nach den Geboten des Islam auch gar nicht erforderlich, die Frauen zu fragen.

Nach Auskunft seiner ersten Frau Dilber, die ihn im Alter von elf Jahren kennenlernte und ihren Angaben nach sofort den Mann fürs Leben in ihm erblickte, ist Yüksel ein gerechter Ehemann. Er teile seine Zeit gleichmäßig mit allen drei Frauen, „schläft jede Nacht bei einer anderen von uns, nie zweimal nacheinander und nie lässt er eine Nacht aus.“

Yüksel finanziert seine drei Frauen jeweils einen eigenen Haushalt und wird mit den Worten zitiert, Probleme mit seiner Kleidung habe er nicht – er könne sie bei jeder der drei Frauen lassen. Wenn Allah es so wolle, werde er auch eine vierte Frau heiraten. Polygamie ist in der Türkei verboten, aber richtig bestraft wird man dennoch nicht, sollte einmal ein Fall bekannt werden. Entsprechend sind die Ehen des Ali Yüksel nicht vor dem Standesamt, sondern vor dem Imam geschlossen worden.

Die Geschichte hat in der Türkei die hitzige Debatte über die Weltsicht und das Frauenbild der religiös geprägten Regierungspartei AKP erneut angestoßen. Die säkular orientierten Zeitungen „Radikal“, „Hürriyet“ und „Cumhuriyet“ überbieten sich in süffisanten Kommentaren über den „Berater des Ministerpräsidenten“, womit sie Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan persönlich treffen wollen.

Aber vielleicht ist es gut zunächst festzuhalten, dass das so nicht stimmt: Yüksel ist Berater von Staatsminister Faruk Celik, der für Angelegenheiten des Religionsdirektorats Diyanet zuständig ist. Als solcher ist er zwar im Organigramm der Regierung dem Ministerpräsidentenamt zugeordnet (wie auch die Staatsminister ohne Ressort), aber Yüksel ist keineswegs Erdogans direkter Berater.

Gleichwohl stimmt es nachdenklich, dass er überhaupt Berater von irgendwem ist. Er gehört zur Fundamentalisten-Organisation Milli Görüs, deren Europa-Abteilung er leitet. Es ist dieselbe Organisation, die Ende Mai einen gewalttätigen „Hilfskonvoi“ nach Gaza auf den Weg brachte, was den Tod von neun Aktivisten zur Folge hatte. Es ist eine Organisation, die nach Angaben ihrer eigenen Funktionäre eine „Großtürkei“ anstrebt als Zentrum einer islamischen Welt, und die der Meinung ist, dass man Israel nur mit Gewalt niederringen kann. Sowohl Erdogan als auch Staatspräsident Abdullah Gül entstammen dieser Bewegung, haben sich aber später von ihr getrennt und einen vorgeblich moderateren Weg eingeschlagen.

Was das Frauenbild betrifft – da kann man viel ins Feld führen. Etwa die Kinderehe des Staatspräsidenten Gül, der seine Frau heiratete, als sie gerade 15 geworden war. Oder, vor einigen Jahren, das Handbuch eines AKP Bürgermeisteramtes mit Ratschlägen zur Eheschließung, worin der gute Rat enthalten war, Männer sollten nach Möglichkeit Frauen heiraten, die sozial unter ihnen stünden.

Ministerpräsident Erdogan wird nicht müde, Frauen zu preisen, wenn sie Mütter sind. In Staatsdiensten hingegen gibt es immer weniger Frauen, seit die AKP regiert. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls eine Nichtregierungsorganisation namens „Iris“ im Jahr 2007. Die Entwicklung ist wahrscheinlich eine Nebenerscheinung der Tatsache, dass die AKP vor allem eigene Anhänger in die Verwaltung holt – und die sind nun einmal fromm muslimisch gesinnt und sehen den Platz der Frauen daheim bei der Familie.

Jedenfalls scheint sich niemand in der AKP-Führung bei Yüksels Ernennung an dessen Vielweiberei gestoßen zu haben, die seit dem Jahr 2004 bekannt war. Nun wartet man gespannt, ob seine Straftat – laut Gesetzbuch ist es eine – Grund genug ist, ihn zu feuern. Seinen guten Rat kann man ja notfalls auch informell einholen.

welt


Islam: Taliban richten christliche Ärzte hin

August 7, 2010

Grausamer Fund in Afghanistan: In einer entlegenen Region im Norden des Landes sind acht ausländische Ärzte erschossen worden – offenbar ist eine Deutsche unter den Mordopfern.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Tod von einer deutschen Frau bestätigt. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus zuverlässiger Quelle in Kabul. Die afghanische Polizei hatte zunächst von sechs getöteten Deutschen berichtet.

Die christliche Hilfsorganisation International Assistance Mission (IAM) teilte mit, dass neben der Deutschen ein Brite, sechs Amerikaner und zwei Afghanen umgebracht worden sind. Das erklärte der Direktor der IAM, Dirk Frans, am Samstag in Kabul.

Die radikalislamischen Taliban haben sich zu der Erschießung der Ärzte bekannt.

Die Rebellen hätten „neun christliche Missionare“ getötet, die Bibeln mit sich geführt hätten, sagte ein Taliban-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Der Polizeichef der Provinz Badachschan, General Aga Nur Kentus, sagte, die insgesamt zehn Todesopfer seien in einem Wald bei ihrem von Kugeln durchsiebten Geländewagen entdeckt worden.

Der einzige Überlebende, ein Afghane, habe ihm demnach berichtet: „Ich habe geschrien und den heiligen Koran rezitiert und gesagt: ‚Ich bin Muslim. Tötet mich nicht.’“

Die Ausländer, unter ihnen drei Frauen, hatten im Grenzgebiet zu Pakistan gezeltet.

Die Opfer hätten für das Noor-Augenkrankenhaus in Kabul gearbeitet, das von der christlichen Hilfsorganisation International Assistance Mission (IAM) betrieben wird.

Der überlebende Afghane wurde demnach verschont, weil er Koranverse rezitierte, als er erschossen werden sollte.

Dadurch hätten ihn die Bewaffneten als gläubigen Muslim identifiziert. Er sei in der von den radikalislamischen Taliban dominierten Nachbarprovinz Nuristan freigelassen worden.

Die Mediziner seien am letzten Tag der Reise von einer Gruppe Bewaffneter angehalten worden.

Diese hätten sie in einer Reihe aufgestellt und erschossen.

Das Ärzteteam und seine Begleiter campten nach ihrem Hilfseinsatz laut Polizeiangaben einige Tage in freier Natur. Sie seien gewarnt worden, dass dies gefährlich sein könnte. Allerdings hätten sie gedacht, als Mediziner nichts zu befürchten zu haben.

Das Gebiet im Distrikt Kuran Wa Mindschan, in dem die Leichen entdeckt wurden, befindet sich etwa eine Tagesreise entfernt von der Provinzhauptstadt Faisabad in Badachschan.

Die Taliban-Rebellen töteten nach eigenen Angaben „neun christliche Missionare”, die Bibeln in persischer Sprache mit sich geführt hätten.

Sie hätten zudem Satellitennavigationsgeräte bei sich gehabt, um „die Positionen der Kämpfer” der Rebellen aufzuzeichnen, sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid AFP per Telefon von einem unbekannten Ort aus.

Die Ärzte hätten sich offenbar in der bergigen Region verirrt. Eine „Patrouille” der Rebellen habe sie gefunden.

„Sie haben versucht zu fliehen und wir haben sie getötet.”

Unter den zehn getöteten seien acht Ausländer gewesen und vier Frauen.

Der Überfall soll bereits vor zwei Wochen geschehen sein. Die Toten seien am Samstagmorgen entdeckt worden, sagte Polizeichef Kentus.

Die IAM erklärte am Samstag in Kabul, sie sei über den Tod von zehn Menschen in der nordöstlichen Provinz Badachschan informiert worden. „Es ist
wahrscheinlich, dass es sich um die Mitglieder eines Teams von Augenärzten der International Assistance Mission handelt.“

Die Gruppe sei in den Norden des Landes auf Einladung lokaler Vertreter aus der Nachbarprovinz Nuristan gereist.

Die IAM mit Sitz in der Schweiz ist nach eigenen Angaben seit 1966 am Hindukusch tätig und damit eine der
ältesten Hilfsorganisationen in Afghanistan. Vom Einsatz ihrer Helfer profitieren laut der Organisation jährlich eine Viertelmillion Afghanen in verschiedenen Projekten.

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Hier lernen die Terror-Kinder den Terror

August 7, 2010

Sie werden zum Töten erzogen! In der Region Waziristan (Nord-Pakistan) bilden islamistische Terroristen Kinder und Teenager für ihren „Heiligen Krieg“ aus, den „Dschihad“.

Im Internet kursiert ein Propaganda-Video, das Einblick in die unfassbare Terror-Akademie gibt.

BOXEN, RINGEN, SCHIESSEN!

Rekrutiert werden die Kinder an chinesischen Koranschulen, dann werden sie nach Pakistan gebracht. Das Ziel: Nach ihrer „Ausbildung“ sollen sie in China Politiker ermorden und Terror-Anschläge verüben.

Sie lernen auf Porträts chinesischer Funktionäre zu zielen, lernen, wie Bomben per Fernzünder funktionieren.

Waziristan gilt als Rückzugsort für Taliban- und al-Qaida-Kämpfer, den die Extremisten auch als Basis für Angriffe auf ausländischen Truppen in Afghanistan und weltweite Terroranschläge nutzen.
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