Der „liberale“ Islam in Malaysia

Aber langsam breitet sich die Farbe schwarz immer mehr aus. Nicht-Moslems und Frauen werden im Alltag zunehmend diskriminiert. Ein Fall ging im vergangenen Jahr um die Welt: Die 32-jährige Kartika Sukarno war in einer Hotelbar bei einem Glas Bier erwischt worden und wurde dafür zu sechs Stockhieben verurteilt. Weil die Sache internationales Aufsehen erregt hat und dem Image des Landes zu schaden begann, setzen die Behörden die Strafe aus. Stattdessen musste Kartika erst einmal drei Wochen „Dienst an der Gemeinschaft“ absolvieren. Dennoch wurde im Februar drei Frauen mit Stöcken gezüchtigt, die außerehelichen Geschlechtsverkehr gehabt hatten – das erste Mal, dass die strenge islamische Rechtsprechung, die Scharia, in Malaysia nun doch gegen Frauen angewandt wurde.

Und der Ton wird schärfer. Öffentlich wird in malaysischen Moscheen gegen Israel und die Juden gepredigt. Außerdem mehren sich die Hinweise, dass die südostasiatische Terrorgruppe Jemmah Islamiyah das Land als Rekrutierungsbasis nutzt.

welt

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