Antisemitismus unter Migranten(Türken/Araber) – Deutschlandfunk – Erschreckend was aus unserem Land geworden ist

Juli 8, 2010

Die Toten auf dem von israelischen Soldaten aufgebrachten Schiff der Gaza-Hilfsflotte haben auch unter Migranten wie der berühmte Zündfunke gewirkt: Antijüdische Ressentiments, durch Medien und Propaganda seit Jahren gut genährt, brachen sich Bahn.

28. Mai 2010. Im Hafen von Antalya sticht die Mavi Marmara, das Flaggschiff der Gaza-Hilfsflotte, mit mehr als 500 Passagieren in See. Das Schiff, auf dem israelische Soldaten drei Tage später neun Menschen töten werden, gehört einer großen islamistischen Wohlfahrtsorganisation der Türkei: der IHH. Deren Vorsitzender heißt Bülent Yildirim. Er stimmt die Menschen an Deck auf die Reise nach Gaza ein:

„Allah hat uns mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet und seinen Segen gegeben. Wir treten nun in die Fußstapfen der Märtyrer, der gerechten und rechtgeleiteten.“

Bülent Yildirim ist ein prominentes Mitglied der islamistischen Milli-Görüs-Bewegung in der Türkei. „Wir wollen in Allahs Buch nicht als Feiglinge eingetragen werden!“ ruft er. Und die Menge antwortet: „Millionen von Märtyrern marschieren nach Gaza!“

Und dann erklärt Bülent Yildirim seinen Sympathisanten, was er von ihnen erwartet, wenn die Israelis das Schiff aufbringen.

„Nun sagen sie uns, dass sie eine Flotte gegen uns einsetzen und Kommandos hier auf das Schiff schicken wollen. Und wir sagen: Wenn ihr die Kommandos schickt, dann werden wir euch vom Schiff herunterwerfen! Und ihr werdet vor der ganzen Welt beschämt!“

Diese Worte belegen, dass mit dem Gaza-Hilfskonvoi auch Passagiere unterwegs waren, die von vornherein beabsichtigten, den jüdischen Staat zu diskreditieren. Gewiss befanden sich an Bord einiger Schiffe auch Menschenrechtsaktivisten, die auf die unwürdige humanitäre Situation der Palästinenser im Gazastreifen aufmerksam machen wollten. Doch insbesondere auf der Mavi Marmara hatten nicht nur Friedensfreunde eingecheckt. Das beweise schon die Passagierliste, sagt Michael Kiefer. Der Islamwissenschaftler aus Düsseldorf nennt Beispiele:

„Wir finden Autorinnen und Autoren von Milli Gazette, auf der Passagierliste. Dies ist eine Zeitschrift, die dem Umfeld der Milli-Görüs-Bewegung zuzurechnen ist. Und dann haben wir noch die Zeitschrift ‚Vakit‘; es sind Journalisten der Zeitschrift ‚Vakit‘ an Bord gewesen; die ‚Vakit‘ ist in der Vergangenheit mehrfach mit einer üblen antisemitischen Propaganda aufgefallen; und dieser Umstand führte auch dazu, dass die Zeitschrift in Deutschland vor einigen Jahren verboten wurde.“

Die Befürworter eines islamistischen Märtyrer-Aufgebotes und die antisemitischen Aktivisten an Bord schlachteten die Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte durch ein israelisches Armeekommando propagandistisch aus. Michael Kiefer zufolge machten sie in türkischen und arabischen Medien verstärkt mit antisemitischen Beiträgen Stimmung:

„Untertöne, die zum Beispiel anzeigen, dass das Existenzrecht Israels grundsätzlich infrage gestellt wird; also Israel wird sozusagen delegitimiert in der Kritik, oder aber, ein weiteres Indiz für Antisemitismus ist die Dämonisierung Israels – dass man diesem Staat etwas unglaublich Brutales, Hinterhältiges, Verschwörerisches zuschreibt; und es wird allgemein davon ausgegangen, das hat dann mit normaler Kritik nichts mehr zu tun.“

Ganz gleich, ob Internet, Zeitung oder Fernsehen – Migranten in Deutschland rezipieren vielfach Medien aus ihren Heimatländern. Da wundert es nicht, dass die Propaganda auch unter Einwanderern in der Bundesrepublik wirksam ist. Mit großer Bestürzung haben die Juden in Deutschland auf einen Vorfall reagiert, der sich kürzlich in Hannovers Problembezirk Sahlkamp ereignete. Dort wollte bei einem interkulturellen Stadtteilfest eine Tanzgruppe der jüdischen Gemeinde israelische Volkstänze aufführen. Doch als die Tänzerinnen die Bühne betraten, riefen jugendliche Zuschauer „Juden raus!“ Die Tänzerinnen wurden mit Kieselsteinen beworfen. „Es waren offenbar arabische Jugendliche“, berichtet Maya Zehden, die Sprecherin der jüdischen Gemeinde zu Berlin:

„Für uns ist das wirklich ein ungeheuer aufregender Vorgang, weil hier eine Differenzierung zwischen Juden, Israelproblem oder anderen Dingen nicht mehr stattfindet, sondern Kinder sich vorbereiten für so eine Veranstaltung; mit Steinen bewaffnen, sozusagen, abwarten, bis das Objekt ihres Hasses auf die Bühne kommt und sie dann losschlagen. Also das ist ’ne Qualität, die wir so noch nicht erlebt haben und die für uns sehr, sehr beängstigend ist.“

Der ideologische Hintergrund vieler Gaza-Akteure, ihre islamistische und antisemitische Gedankenwelt, wird unter Migranten kaum problematisiert. Judenfeindschaft überhaupt scheint in diesem Milieu wenig verpönt zu sein. Das offenbart eine Straßenumfrage in Berlin Neukölln. Die Umfrage zeigt außerdem, wie fließend bei Einwanderern die Übergänge sind zwischen einer nachvollziehbaren Israelkritik und der Überzeugung, dass Israel kein Existenzrecht hat. Und sie belegt, wie eine Empörung über Israels Politik nahtlos übergeht in eine Dämonisierung des Judenstaates sowie in antijüdische Ressentiments.

„Das sind alles Hilfsorganisationen, und das sind keine Terroristen, wie sie immer nennen, sie wollten nur einfach helfen. Aber Israel kennt keine Grenzen.“

„Wir haben kein Problem eigentlich mit Juden. Aber die Juden wollen einfach ein Land, das ihnen eigentlich nicht zusteht, vielleicht steht ihnen zu, dass sie da leben können, mit uns. Aber nicht, dass sie uns zu Knechten machen.“

„Israelis, diese Menschen, die haben nichts mit Judentum zu tun. Denn im jüdischen Glauben darf man keine Menschen ermorden. In meinen Augen sind das keine Juden. Das sind Terroristen! Das ist eine Mafia.“

„Ich bin gegen Juden. Weil die Juden keine Menschen sind, weil, wenn es Krieg zwischen irgendeinem Land gibt, dann hat das halt nicht mit Kindern zu tun; sie töten halt die Kinder, und das finde ich Scheiße! Die Kinder haben damit nichts zu tun.“

Auf nahezu jeder Demonstration zum Nahost-Konflikt wird Israel als Kindermörder bezeichnet, auch bei den Protesten gegen die Erstürmung der Gaza-Hilfsflotte. Ein Vorfall, bei dem der Tod von Erwachsenen zu bedauern war, nicht der Tod von Kindern.

„Kindermörder Israel …!“

Was bedeutet der stetig wiederkehrende Vorwurf, Israel sei ein Kindermörder? Zum einen prangert er an, dass die israelische Armee bei ihren Kriegen gegen die Palästinenser auch Kinder getötet hat. Zum anderen aber klingt darin das uralte antisemitische Stereotyp vom jüdischen Ritualmord an. Das sei eine Legende, erklärt Antisemitismus-Experte Michael Kiefer. Sie besage, die Juden benötigten das Blut von Kindern, um ihr Pessach-Brot, die Matze, zu backen.

„Mittlerweile hat dieses Stereotyp auch in die Unterhaltungs-Serien-Produktion Einzug gefunden. Zuletzt war es die Fernsehserie ‚Zahras blaue Augen‘ – eine iranische Serienproduktion; die inhaltlich so aussieht, dass israelische Generäle palästinensische Kinder jagen, um ihnen ihre Organe zu rauben, um diese dann ihrem eigenen, nicht lebensfähigen Nachwuchs zu überlassen. Das ist also in der Tat ein weitverbreitetes Stereotyp, was wir auf sehr vielen Demonstrationen als Parole zu hören bekamen.“

Die Straßenumfrage unter Berliner Migranten dokumentiert auch: Viele Zuwanderer vergleichen den Staat Israel mit dem Dritten Reich. Sie bezeichnen die Israelis als Nazis, ihren Kampf gegen die Palästinenser als Terrorismus und mögliche Kriegsverbrechen der israelischen Armee als Holocaust. Zwischen Israelis und Juden wird nur selten differenziert.

„‚Juden‘ bedeutet: Jeden Tag ein Massaker für uns!“

„Die Juden, die sagen: Hitler hat so viele Juden umgebracht. Aber jetzt, die Juden machen das Gleiche wie die Hitler. Die Palästinenser sind arme Leute ohne Waffen ohne nix. Und aber trotzdem Juden sie machen jetzt auch umbringen immer die Leute ohne Waffen. Wie Hitler.“

„Von den Juden allgemein, also dagegen haben wir nix. Aber, von israelische Politik! Also ich finde, die Kinder der Opfer sind die Väter der Täter!“

Die Einwanderer blenden alles aus, was den Staat Israel oder auch die Juden im Allgemeinen als verletzlich und angreifbar beschreiben könnte. Stattdessen stellen sie Israel als eine machtvolle, verbrecherische Nation dar und weisen dem ‚Juden an sich‘ eine ungeheure Vernichtungsmacht zu. Dabei betonen viele Migranten, sie seien keinesfalls antisemitisch. So beteuert dieser marokkanische Kellner in einem arabischen Restaurant in Berlin Kreuzberg, er habe nichts gegen Juden. Und dann rückt er mit einem neuen Feindbild heraus: den Zionisten:

„Zionisten, das sind halt eine Partei bei den Juden. Die Extremisten, die einfach alles vernichten, und die gnadenlos sind – das sind die Zionisten. Diese Herrschaft auf der Welt. Ich meine die Leute, die jetzt die Welt regieren vom Hintergrund. Und wir sehen das nicht. Das sind die Zionisten.“

Da ist sie, die antisemitische Wahnvorstellung von der heimlichen jüdischen Weltmacht, die im Verborgenen operiert. Sie erinnert an einen antisemitischen Urtext: die sogenannten ‚Protokolle der Weisen von Zion‘. Diese Protokolle waren eine Fälschung aus dem zaristischen Russland. Sie sollten eine – erfundene – jüdische Weltverschwörung belegen. Juliane Wetzel vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung bezeichnet dieses Stereotyp als besonders charakteristisch für den Antisemitismus in muslimisch geprägten Milieus:

„Das ist ja eines der zentralen Stereotypen überhaupt heute und für alle möglichen politischen Gruppen zu verwenden: eben diese jüdische Weltmacht-, diese Verschwörungstheorie. Die natürlich in dem Umfeld der radikalen Muslime jetzt insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt Verwendung finden, und die, auch mit einem Antiamerikanismus gepaart, eben sagt, die Juden hätten die Welt in der Hand und würden Amerika oder Europa unter Druck setzen, um eben für Israel sich einzusetzen.“

Auf dem Hintergrund eines derartigen Weltbildes wird nicht mehr unterschieden zwischen der Kritik an einem nationalstaatlichen Projekt wie dem Zionismus und der Weigerung, Israel ein Existenzrecht zuzubilligen. Jochen Müller, der als Islamwissenschaftler über viele Jahre hinweg für die Organisation ‚Memri‘ die Medien der arabischen Welt unter die Lupe genommen hat, hat dort für diese antisemitisch-antizionistische Verschwörungstheorie zahlreiche Belege gefunden. Zum Beispiel in Karikaturen: Da lässt der hakennasige Jude die USA an Marionettenfäden tanzen; da umschlingt ein Krake mit Davidstern den Erdball und versucht, ihn zu erwürgen; oder es wartet eine als israelisch gekennzeichnete Riesenspinne darauf, dass ihr die Welt ins Netz geht. Karikaturen, die auch über deutsche Weblogs und Internetforen verbreitet werden. Weniger Beispiele lassen sich laut Jochen Müller dafür finden, dass die Propaganda sich gegen das Judentum als Religion richtet.

„Die meiste Hasspropaganda, die meisten Beispiele von Aufhetzung richten sich gegen die Israelis, die Besatzungspolitik, gegen den Zionismus als politische Ideologie. In diese Propaganda – das macht die Sache oft schwer, auseinanderzuhalten, in diese antizionistische Propaganda, mischen sich aber immer wieder klassische Formen antisemitischer Stereotype, wie wir sie aus Deutschland und Europa kennen.“

Dennoch existiert er, der islamisch, der religiös begründete Antisemitismus. Am 5. Juni 2010 konnte man ihn live erleben.

„Heyallah, Heyallah, Türkiye Mashallah, Chaibar, Chaibar ya Yahud, Dschaisch Mohammed sa-ya’ud … .“

Auf dem Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche in Berlin protestieren etwa 300 Menschen lautstark gegen die Erstürmung des Gaza-Hilfskonvois durch die israelische Armee.

„Oh Gott, oh ihr Türken, bei Gott“, skandieren die Demonstranten. Und dann rufen sie: „Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden, die Armee des Propheten Mohammed wird zurückkehren.“

Die Kampfparole erinnert an die – historisch überlieferten – Feldzüge des Propheten Mohammed. Der hatte einst in der Oase Chaibar jüdische Stämme vernichtet. Chaibar, von Islamisten zum Triumph-Ort des Sieges über die Juden hochstilisiert, steht für eine Drohung. Die besagt: Ihr Juden, ihr werdet vernichtet werden. Dieser arabische Schlachtruf ist ein typisches Beispiel dafür, wie mit dem Islam antisemitische Politik gemacht wird. Dabei werden die Aufrufe zur Gewalt mit dem Koran oder mit dem Leben des Propheten Mohammed legitimiert. Besonders wenn gegen den Nahostkonflikt protestiert wird, wird deutlich, dass die Wortführer auf Kundgebungen den Islam benutzen, um die Menge aufzuwiegeln. Kaum eine pro-palästinensische Demonstration findet ohne die Anrufung Allahs statt.

„Takbir Allah U Akbar …“

Das rüde Vorgehen der Israelis und die Toten auf dem Schiff der Gaza-Hilfsflotte wirkten unter Migranten wie der berühmte Zündfunke: Antijüdische Ressentiments, durch Medien und Propaganda seit Jahren gut genährt, brachen sich regelrecht Bahn. Das belegen nicht nur die antisemitischen Schlachtrufe auf den Gaza-Solidaritäts-Demonstrationen – und die Steinwürfe auf die jüdische Tanzgruppe in Hannover-Sahlkamp. Vor allem im Internet, auf Weblogs und auf den Seiten von Facebook halten sich Einwanderer zurzeit kaum zurück mit judenfeindlichen Verbalattacken. Beim Antisemitismusbeauftragten der jüdischen Gemeinde zu Berlin hat die Praktikantin Janina Myrczik im Netzwerk von Facebook den Begriff ‚Jude‘ eingegeben.

„So sagt zum Beispiel am 2.6.2010 ein Baris Attillah Yilmaz: Ein toter Jude ist ein guter Jude. Am gleichen Tag liest man von Amara Issa: Irgendwann kommt die Zeit, dann sind wir alle bereit, dann wird es kein Israel mehr geben, und kein Jude wird mehr leben.“

Janina Myrcziks Erkenntnis: Die meisten Einträge mit antisemitischem Inhalt stammen von Migranten aus arabischen Ländern und der Türkei.

„Zum Beispiel lesen wir hier, am 4.6.2010, von Veton Atta: „Mein allergrößter Wunsch für dieses Jahr ist eine Atombombe für alle Juden und ausreichend Essen für Muslime. Dann schreibt am 31.5. 2010 ein Metin Altay: ‚Scheißjuden! Siehst du einen Juden fliegen, schieß ihn ab und lass ihn liegen!‘

Zusätzlich versuchen Scharfmacher, gerade jungen Muslimen einzureden, beim Nahostkonflikt gehe es um einen Kampf gegen den Islam. Der unter migrantischen Jugendlichen beliebte Rapper Thaizzier propagiert in seinem Rap-Song ‚Judendiss‘, darauf mit Terror zu antworten – und er wirbt dafür sogar bei deutschen Neonazis um Unterstützung:

„Alle Nazis, sagt nicht Nein, tötet jedes Judenschwein“, singt er.“ Die Jahudis sind gemein, es lohnt sich nicht, um sie zu wein’n.“

Diese intensive und stetige Hasspropaganda ist bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund außerordentlich effektiv. Und zwar nicht erst seit dem Gaza-Vorfall, sondern seit Jahren. Das offenbarten 2005 Studenten der Alice-von-Salomon-Fachhochschule für Sozialpädagogik in Berlin. Sie interviewten arabische Jugendliche und erhielten bestürzende Antworten:

„Ich kann überhaupt keine Juden leiden, egal, ob die nett oder nicht nett sind; sie sind einfach dreckig irgendwie.“

„Für mich sind die Juden Schweine; ich hasse die Juden, und ich frag mich einfach, warum die ausgerechnet unser Land ausgesucht haben.“

„Wenn ein Jude unsere Schule betritt, er wird dann, glaub ich, kaputt geschlagen oder so.“

Deutschlandfunk

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Die Islamisierung Frankreich

Juli 8, 2010

erschreckend:
Artikel bei: Humanistischer Pressedienst


Iran will Frau wegen Ehebruchs steinigen lassen

Juli 8, 2010

Oberster Gerichtshof ordnete Vollstreckung an – Menschenrechtler protestieren

Teheran – Bis zu den Schultern wird die Verurteilte eingegraben, dann werfen die Henker Steine auf sie, klein genug, sodass sie nicht sofort stirbt. Sakineh Mohammadie Ashtiani, 43 und zweifache Mutter, soll so hingerichtet werden – weil sie angeblich Ehebruch begangen hat. Menschenrechtsorganisationen versuchen nun, sie durch Proteste zu retten.

2006 wurde Ashtiani zu 99 Peitschenhieben verurteilt, weil sie gestanden hatte, ihren Mann betrogen zu haben. Kurz darauf verurteilte sie ein höheres Gericht wegen desselben Vergehens zum Tod durch Steinigung. Ashtiani widerrief ihr Geständnis – erfolglos. Das oberste Gericht bestätigte das Urteil, am Sonntag ordnete es nun an, dass Ashtiani so bald wie möglich hinzurichten sei…..
Quelle


Hamas und Taliban stehen der Gestapo in nichts nach

Juli 6, 2010

Mit dem Hass seiner Feinde kann Israel leben. Mehr zu schaffen macht dem jüdischen Staat die Borniertheit Europas.

Der spontane Marsch von 20.000 Israelis zum Elternhaus des von der Hamas gekidnappten Gefreiten Gilad Schalit und Ministerpräsident Netanjahus Angebot, 1000 Hamas-Terroristen gegen einen einzigen jungen Soldaten auszutauschen, sind zwei Gesten, die den Stellenwert eines einzelnen Menschen in einer demokratischen und zivilisierten Gemeinde deutlich machen.

Um so mehr verbittert die Israelis, wie wenig die Geste Netanjahus und der herrschende Ethos des Landes von manchen Medien und auch Staatskanzleien in Europa geschätzt werden. Es ist eine Mischung aus israelfeindlichen Motiven, Furcht vor islamischem Terror, alten Vorurteilen gegen den Zionismus, verkapptem Judenhass, aber leider auch vielfach krasser Unkenntnis der Dinge, die zu dieser allzu leichtfertigen Kritik beiträgt.

Hamas und Taliban stehen der Gestapo in nichts nach

Längst haben die Medien es aufgegeben, systematisch die Zahlen von straff organisierten Selbstmordattacken aufzustellen. In allen Ecken und Enden der islamischen Welt, aber auch in den großen Zentren des westlichen Abendlandes finden Selbstmordattentate und Attentatsversuche von Jugendlichen, selbst Kindern statt. Die verschiedenen Dschihad-Operationen islamistischer Extremisten sind nichts anderes
als organisierter Kindesmord.
Wenn Bomben in Großstädten gezielt auf von Menschen wimmelnde Märkte, öffentliche Gebäude und auf Moscheen der jeweiligen feindlichen Glaubensrichtung gerichtet werden, gilt die größtmögliche Anzahl von Todesopfern als Erfolg – egal, wie viele Unschuldige darunter sind. Was den Grad der Grausamkeit bei Polizeiverhören, Gerichtsurteilen, der Anwendung nackter Gewalt und der Gleichgültigkeit menschlichem Leiden gegenüber betrifft, muss man zu dem traurigen Ergebnis gelangen, dass Hamas und Hisbollah, al-Qaida und Taliban als Folterer und Killer den Himmelfahrtskommandos der Gestapo keineswegs nachstehen. Es ist kein Wunder, dass es der Führung Israels schwerfällt, sich mit den radikalen Elementen in Gaza an einen Tisch zu setzen, solange diese Israels Existenzrecht von Grund auf verneinen.

Falsche Berichterstattung trägt zur Erbitterung in Israel bei

Die im Grunde bewiesenermaßen falsche Berichterstattung über die sogenannte Friedensflotille in den Gewässern bei Gaza und die im Völkerrecht vollkommen erlaubte Intervention der israelischen Streitkräfte tragen weiter zur Erbitterung bei. Was Israel fast mehr schmerzt als die schäumende Wut der Feinde ist die oberflächliche Haltung der „Neutralen“, die beiden Seiten gleichen moralischen Stellenwert einräumen.

Welt


Israel jubelt für Deutschland

Juli 6, 2010

Es ist eine wunderbare Fan-Freundschaft, 65 Jahre nach dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte …

Überraschend viele Menschen in Israel unterstützen bei der Fußball-WM ausgerechnet die deutsche Nationalmannschaft! Nach einer Umfrage der größten Tageszeitung des Landes, „Yedioth Ahronoth“, wünscht sich schon jeder dritte Israeli, dass Deutschland den Titel holt.

Die überwältigende Unterstützung für die DFB-Elf – sie ist einmalig und bisher ungekannt in Israel! Vor dem Halbfinale der WM 2006 (Deutschland–Italien) scherzten noch viele Israelis: „Für wen bist du? Für die Nazis oder die Faschisten?“

Die israelische Journalistin Keren Natanzon (32) sagt: „Mein Vater hat als Kind den Holocaust überlebt. Er hat nie in seinem Leben ein deutsches Produkt gekauft. Bis heute hat er seinen Bruder in Deutschland nicht besucht. Aber jetzt bei der WM ist er für Deutschland.“

Woher kommt jetzt diese Völkerverständigung des Fußballs?

Emanuel Cohn, Forscher am israelischen Joseph Carlebach Institut, das sich für die deutsch-israelischen Beziehungen einsetzt: „Die jungen Israelis sind sich bewusst, dass Deutschland heute einer der besten und engsten Freunde und Partner Israels ist, politisch, kulturell und ökonomisch. Außerdem spielen im deutschen Team Kinder aus Migranten-Familien. Diese kunterbunte Mannschaft steht für ein anderes, ein junges und offenes Deutschland, sie hat eine andere Leichtigkeit, als wenn alle nur Schmidt und Schulz hießen. Und sie spielt den schönsten Fußball.“

Am Mittwoch zeigt das Goethe-Institut in Tel Aviv das Halbfinale Deutschland gegen Spanien – die Veranstalter erwarten ein volles Haus, zeigen am Tag des Finales sogar den Film „Das Wunder von Bern“ über den deutschen WM-Sieg 1954.

Selbst Yoram Ben-Zeev, Israels Botschafter in Deutschland, glaubt inzwischen an einen WM-Sieg der DFB-Elf: „Ich wünsche mir, dass die beste Mannschaft gewinnt. Und ich glaube, das ist Deutschland.“

Die Begeisterung der Israelis bekam auch Sachsens MP Stanislaw Tillich (51) zu spüren. Bei seinem Besuch gestern in Jerusalem wurde er immer wieder auf die tolle Leistung der deutschen Mannschaft angesprochen. Tillich: „Ich finde es genial, es gab viele deutsche Flaggen an den Autos und Häusern.“

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Iranische Revolutionsgardisten als Brandstifter

Juli 6, 2010

50 Häuser von einfachen Bahai-Familien, die auf dem Land im nordiranischen Dorf Ivel wohnen, wurden zerstört, berichtete „Rahana“ am 25. Juni.

Als einige der Bahai diesen Akt des staatlich geschürten und durchgeführten Hasses und der Zerstörung bei der Polizei und bei der örtlichen Behörde meldeten, wurden sie faktisch ignoriert.

Polizeibeamte sollen „Rahana“ zufolge berichtet haben, dass die Revolutionsgarden einige Militäreinheiten in Ivel stationiert haben sollen. Die Revolutionsgardisten sollen „Befehle von höheren Instanzen“ erhalten haben, um die Häuser der Bahai in Brand zu stecken.

Tatsächlich wurden die 50 Häuser der Bahai zunächst in Brand gesteckt und dann mit Bulldozern dem Erdboden gleich gemacht. Der zurückgebliebene Schutt wurde mit Lastwagen weggeschafft.

Die Bahai sollen vertrieben werden und von ihnen sollen keine Spuren übrig bleiben.

Auf Staatsbefehl werden nicht nur die Ruhestätten der Toten zerstört, man verwüstet auch die Häuser von Lebenden. ….
Welt


Islamisten hacken christl. Dozent die Hand ab

Juli 6, 2010

Muslimische Extremisten in Indien haben einem christlichen Hochschuldozenten nach angeblich beleidigenden Äußerungen über den Propheten Mohammed die rechte Hand abgehackt. Wie die Zeitung „The Times of India“ am Montag berichtete, wurde der 52-Jährige nach dem Kirchgang im südindischen Bundesstaat Kerala und vor den Augen seiner Familie von acht Männern mit Schwertern attackiert und verstümmelt. Die Polizei habe zwei Verdächtige festgenommen.

Kölner Stadtanzeiger