Israel ist eine Art Wundergesellschaft

Mai 27, 2010

Fiamma Nirenstein (Foto) ging 1967 als junge italienische Kommunistin nach Israel; als sie nach Italien zurückkehrte, war sie bei ihren Genossen zur persona non grata geworden, zu einer „Imperialistin“ und „unbewussten Faschistin“. Warum das so war, woher der Antisemitismus in der Linken kommt und inwieweit der „Palästinismus“ den Verstand der Europäer korrumpiert, davon erzählt die Autorin und Politikerin, die dem Regierungskabinett des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi angehört, im Gespräch, das Stefan Frank für Lizas Welt mit ihr geführt hat.

Sie beschäftigen sich seit langer Zeit intensiv mit dem Antisemitismus der Linken. Wann wurden Sie zum ersten Mal auf dieses Phänomen aufmerksam?

1967, ich war damals ein junges Mädchen, und wie alle meine Altersgenossen war ich Kommunistin. Meine Eltern schickten mich in jenem Jahr in den Kibbuz Neot Mordechai in Nordisrael. Es war ein linker Kibbuz, jede Woche wurde der Ertrag eines Arbeitstages an den Vietcong gespendet. Während meines Aufenthalts brach der Sechstagekrieg aus. Ich kümmerte mich um die Kinder, brachte sie in die Schutzräume. Als ich nach dem Krieg nach Italien zurückkehrte, dachte ich, meine linken Freunde würden stolz auf mich sein. Doch die Gefühle, die mir entgegenschlugen, waren vielmehr furchtbar antiisraelisch. Warum das so war, verstand ich anfangs nicht. Doch plötzlich begriff ich: Es war das Stereotyp von den Juden, die sich mit dem Kapitalismus und Imperialismus verschworen hatten gegen die armen Völker der Welt, zu denen man auch Diktaturen wie Ägypten und Syrien zählte, Verbündete der Sowjetunion. Allmählich verstand ich die mächtigen Gefühle, die im Spiel waren: Die Juden wurden als etwas Böses angesehen – und Israel als der kollektive Jude, der nach
der Macht griff.

Gibt es etwas spezifisch Linkes an diesem Antisemitismus?

Die Situation des Kalten Krieges erforderte es, dass eine Seite die der „guten“ Länder zu sein hatte. Mochten sie auch Diktaturen sein, Menschenrechte verletzen, Frauen unterdrücken oder Homosexuelle ermorden – sie waren die Guten, die armen Länder, die Dritte Welt. Auf der anderen Seite war der Imperialismus, angeführt von den USA.

Der zeitgenössische linke Antisemitismus ist also aus dem Schwarz-Weiß-Denken des Kalten Krieges heraus entstanden?

Ja. Er ist tief verwurzelt im Third-Worldism, der zum Palästinismus mutiert ist. Der Palästinismus ist eines der schlimmsten Übel unserer Zeit, er korrumpiert den Verstand der Europäer. Wenn Terroristen überall auf der Welt Anschläge verüben oder die Hamas in ihrer Charta schreibt, dass sie alle Juden umbringen will – nicht nur die israelischen –, dann kümmert das niemanden, weil es sich ja um Palästinenser handelt.

Eine Bundestagsabgeordnete der Linkspartei erklärte 2006, auf derselben Seite zu stehen wie die Hizbollah. Ist es bloßer Zufall, dass ein Teil der politischen Linken mit den djihadistischen Terroristen den Hass auf Amerika und den Antisemitismus teilt?

Sie sind verbunden durch ihre Gegnerschaft zur modernen Demokratie. Es gibt in der demokratischen Welt viel antidemokratische Ideologie, und dass sie ausgedrückt werden kann, ist ein Teil der Demokratie. Ich glaube nicht, dass diese Abgeordnete den islamischen Kleidungsvorschriften gehorchen und viele ihrer Rechte aufgeben möchte; dass sie die Sharia einführen – inklusive körperlicher Strafen wie Steinigungen oder Amputationen von Gliedmaßen – und Homosexuelle wegen ihrer sexuellen Präferenz umbringen will. Das ist es, was ich Palästinismus nenne: Menschen betrügen ihren Wunsch nach Frieden, nach Freundschaft und gegenseitigem Verständnis zugunsten von etwas, das sich am Ende gegen sie selbst kehren wird.

Haben Politiker, die von der „moderaten“ Fatah und der „Notwendigkeit“ eines palästinensischen Staates sprechen, den Kontakt zur Realität verloren?

Bevor man über einen palästinensischen Staat spricht, sollte man die Palästinenser suchen, die eine demokratische Gesellschaft aufbauen wollen, und sie unterstützen. Es wäre keine gute Idee, einen palästinensischen Staat zu gründen, der den Terrorismus fördert und einen neuen Krieg anzettelt. Seit 1948 haben die Palästinenser alle Teilungspläne zurückgewiesen, weil ihr wahres Ziel die Zerstörung Israels ist. Gehen Sie auf die Webseite von Palestinian Media Watch und schauen Sie sich an, was das palästinensische Fernsehen über das Märtyrertum, die Zerstörung Israels und das Töten von Juden sagt. Die palästinensische Autonomiebehörde benennt Fußballplätze und Freizeitlager für Jugendliche nach sogenannten Shahids, das sind Menschen, die Juden umgebracht haben. Das Palästinenserhilfswerk UNRWA in Ramallah hat den Terroristen Abu Djihad, der Hunderte von Menschen ermordet hat, im Rahmen eines Bildungsprogramms mit einem nach ihm benannten Fußballturnier geehrt. So werden die palästinensischen Kinder erzogen. Wir müssen einen neuen Weg finden, wenn wir Frieden im Nahen Osten herstellen wollen. Man muss die antisemitische Aufwiegelung beenden, indem man aufhört, den Antisemiten Geld zu geben.

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Linke Kritiker – Linke in der Tradition des Nationalsozialismus

Mai 25, 2010

Judenhass ist unter Rechtsextremen verbreitet – dies wird zu Recht nicht nur im linkspolitischen Spektrum kritisiert. Doch wenn
er sich in der arabischen Welt äußert, schweigen die Kritiker – und stellen sich teilweise sogar auf die Seite der Antisemiten.

Elisabeth Hausen
Der 2004 verstorbene Palästinenserführer
Jasser Arafat war in linken
Kreisen beliebt. So schrieb „Die
Zeit“ kurz nach dem Tod des langjährigen
Fatah-Chefs: „Arafats Karriere als
linksradikales Idol begann in Deutschland
und Frankreich mit der Studentenbewegung,
endete aber hierzulande
nicht mit ihr, sondern setzte sich
fort im Milieu der Hausbesetzer und
Autonomen der achtziger Jahre, deren
Stammesmerkmal (ein frei gewähltes
Stigma) das sonst längst aus der Mode
geratene PLO-Tuch war.“ Was die Fans
dabei nicht beachteten: Arafat sah sich
in der Nachfolge des Großmufti von
Jerusalem, mit dem Adolf Hitler eng
zusammenarbeitete und der mehrere
Jahre im Berlin der NS-Zeit lebte. Gegenüber
einer palästinensischen Tageszeitung
bezeichnete der PLO-Chef den
Mufti Hajj Muhammad Amin el-Husseini
als „unseren Helden“.
Der Jurist Tilman Tarach beschreibt
in seinem Buch „Der ewige Sündenbock“
eine weitere Verknüpfung zwischen
Extremisten des linken und
rechten Spektrums: „Arafat galt und
gilt jedenfalls oft schon deswegen als
‚Rebell‘, seine Bewegung wird manchmal
schon deswegen als fortschrittlich
eingeschätzt, weil die als links geltende
deutsche ‚Rote Armee Fraktion‘ in jordanischen
Palästinenserlagern trainierte
(…); niemand erinnert sich aber
daran, dass in denselben PLO-Stützpunkten
auch die genuin neofaschistische
‚Wehrsportgruppe Hoffmann‘
trainierte.“ Und zu den RAF-Angehörigen
seien laut einem Bericht von Horst
Mahler die Fedajin mit Hitlerbildern
gekommen und hätten gesagt: „Guter
Mann!“.
Der Autor stellt fest: „Während
hierzulande die NS-
‘Vergangenheitsbewältigung‘ desto
schriller vollzogen wird, je länger das
Dritte Reich vergangen ist, lässt man den
arabischen Antisemitismus sowie seine
Geschichte und Aktualität umstandslos
durchgehen.“ Weiter schreibt Tarach mit
Bezug auf das antisemitische Pamphlet
„Die Protokolle der Weisen von Zion“
vom Ende des 19. Jahrhunderts: „Während
Hitler um so heftiger angeklagt
wird, je länger er tot ist, verschweigt oder
verharmlost man den Charakter und die
ganz erhebliche Verbreitung der Protokolle
sowie ihre Vorbildfunktion für die
Nazis. Der Grund liegt wieder einmal
darin, dass die Verbreitung des Traktats
heute vorwiegend von muslimischer Seite
ausgeht und praktisch immer gegen
Israel gerichtet ist.“
Bereits 1924 stellte die jüdische Sozialistin
Clara Zetkin in einem Schreiben
an den IX. Parteitag der Kommunistischen
Partei Deutschland fest, dass
zur „linken“ Parteimehrheit auch „faschistische
Antisemiten“ gehörten. Darauf
weisen die Autoren des Buches
„Die deutsche Linke, der Zionismus
und der Nahostkonflikt“ hin. Der Abgeordnete
der „Linkspartei“, Wolfgang
Gehrcke sowie die Politikwissenschaftler
Jutta von Freyberg und Harri Grünberg
beanstanden allerdings, dass Kritik
an Israels Politik „vor allem von israelischer
Regierungsseite und allen, die
diese unterstützen, mit der Beschuldigung
des Antisemitismus abgewehrt“
werde. Auch lassen sie deutlich werden,
dass aus ihrer Sicht die Palästinenser
schon deshalb zu unterstützen
seien, weil sie unterdrückt würden.
Die Verfasser stellen die Frage: „Welche
Verantwortung hat nun Deutschland,
haben die Linken gegenüber den
Palästinenserinnen und Palästinensern,
die für das Holocaust-Verbrechen
und für das europäische Versagen
einen bitteren Preis zu zahlen gezwungen
sind?“ Sie kommen zu dem
Schluss: „Wenn Deutschland grundlegend,
unauflöslich mit Israel verbunden
ist, zwingt schon die Logik, anzuerkennen,
dass Deutschland ebenfalls
verbunden ist mit dem Schicksal der
Palästinenserinnen und Palästinenser:
mit Israel durch das deutsche Menschheitsverbrechen,
mit dem palästinensischen
Volk durch die Folgen dieses
Verbrechens. Diese Verbindung mag
unterschiedlich von der Ausgangsbestimmung
und in ihrer moralischen
Dimension sein, ist aber dennoch existent.“
Tarach hingegen vermerkt am Ende
seines Buches, das Verhältnis der Linken
zu Israel habe sich als „Lackmustest“
erwiesen. „Wer unter Hitler Denunziant
oder KZ-Wächter geworden
wäre, fand nun also Gefallen an der
Forderung ‚Juden raus aus Palästina‘
(die sich hinter antiimperialistischen
Phrasen notdürftig versteckte).“


Irre Kommunisten halten Südkorea in Geiselhaft

Mai 25, 2010

Kim Jong-il soll seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt haben. Ob der Diktator nur einmal mehr mit dem Säbel rasselt oder die Lage völlig eskalieren könnte, ist kaum einzuschätzen. Aus Pjöngjangs paranoidem Gebaren kann man aber auch Lehren ziehen für den Umgang mit anderen Schurkenstaaten.

Wie stoppt man einen gefährlichen Verrückten, der wahrscheinlich über Atombomben verfügt und sein Nachbarland als Geisel genommen hat? Das ist die Frage, die sich die internationale Politik im Falle Nordkoreas stellt.

Nicht genug damit, dass der Diktator von Pjöngjang ein Kriegsschiff des Südens versenken ließ – nun ist er auch noch empört, weil man ihn dafür zur Rechenschaft ziehen will. Nordkoreas Armee soll in Kampfbereitschaft versetzt worden sein, und dem Süden wird offen mit Krieg gedroht.

Es ist schwer einzuschätzen, ob Kim Jong-il nur – wie so oft – mit dem Säbel rasselt oder ob sich das Ganze zu einer Katastrophe ausweiten könnte. Zuzutrauen wäre es Kim Jong-il jedenfalls. Er verfügt über eine der größten Armeen der Erde und könnte mit seinen Raketen Südkoreas Hauptstadt Seoul ins Mittelalter zurückbomben – auch ohne Atomwaffen. Rücksichtslos genug ist er ebenfalls, denn wer seine Untertanen zu Hunderttausenden verhungern lässt, hat kein Problem damit, das koreanische Volk mit sich untergehen zu lassen.

Die Weltgemeinschaft – an erster Stelle Nordkoreas Protektor China, die pazifische Ordnungsmacht USA und Südkorea – muss eine delikate Balance hinbekommen. Einerseits soll Nordkoreas kriegerischer Akt Folgen haben, um zu zeigen, dass sich aggressives Verhalten nicht auszahlt. Andererseits gilt es, einen Krieg zu verhindern, der schon durch eine Unbedachtsamkeit ausgelöst werden könnte. Angesichts eines sich geradezu paranoid gebärdenden Führers in Pjöngjang ist das ein kaum zu

Weder mit reichlich Zuckerbrot noch mit Peitsche ist es bisher gelungen, Nordkorea zu einem berechenbaren Akteur zu machen. Das sollte jenen zu denken geben, die meinen, man könne etwa mit einer iranischen Bombe schon irgendwie leben. Das Beispiel Pjöngjangs zeigt, dass Schurkenstaaten unter dem Schutz der Bombe noch ruchloser handeln, als sie es ohnehin gewohnt sind. Deshalb dürfen sie die ultimative Waffe gar nicht erst in die Hand bekommen.

Welt


Prediger ruft Muslime zum Töten ihrer Kameraden auf

Mai 24, 2010

Der radikale Prediger Anwar al-Awlaki hat alle Muslime in den US-Streitkräften aufgefordert, Kameraden zu töten, die auf dem Weg in den Irak oder nach Afghanistan sind. Als Vorbild nannte er den amerikanischen Offizier Nidal Hassan, der 13 Soldaten der eigenen Truppe ermordet hatte….
Spiegel


Video: Muslimischer Antisemitismus in Deutschland – Türken als Rassisten und Nazis?

Mai 24, 2010

Kaum registriert, kaum beachtet, aber dennoch latent vorhanden: Muslimischer Antisemitismus. Im Koran werden Juden beispielsweise als „Affen und Schweine“ bezeichnet. In diesem Video sieht man, wie sich der muslimische Antisemitismus in Deutschland immer mehr ausbreitet..


Antisemitismus in Europa: So schlimm wie seit 1945 nicht mehr – Nazis,Linke und Muslime vereint. Video

Mai 24, 2010

Heute wurde eine Studie mit einem alarmierenden Ergebnis veröffentlich: Seit der Militäroperation in Gaza 2008 ist der Antisemitismus in Europa so stark wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Zündender Funke für den rasant steigenden Hass gegen Juden war der umstrittene Goldstone-Bericht der UNO über Israels angebliche Kriegsverbrechen. Um dem Zustand zu begegnen, plant Israel, einen eigenen Bericht zu verfassen, der wissenschaftlichen Standards entsprechen wird. Dem Goldstone-Bericht wurden zahlreiche Weglassungen, Verwechslungen, Ungenauigkeiten und falsche Darstellungen nachgewiesen, was ihn insgesamt bei Experten als äußerst unseriös gelten lässt. Lediglich in arabischen Ländern genießt der Goldstone-Bericht ungeteilte Zustimmung.

Die neuen Antisemiten sind in allen politischen Lagern vertreten. Der Studie betont, dass insbesondere die extremistisch-radikale Linke sich mit den Islamisten zunehmend verbündet, um gegen Juden und Israel Front zu machen. Dass sich dieser Querfront – die sich auch gegen die freie Welt der westlichen Wertegemeinschaft insgesamt richtet, zu deren Hauptstützen insbesondere die USA und Israel gehören – auch Rechtsextremisten und Neonazis angeschlossen haben, scheint hierbei wenig zu stören. Als Urheber der neuen Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens in Frankreich, Großbritannien, Belgien, Skandinavien, Deutschland und den USA werden Islamisten in dem Bericht ausrücklich benannt.

Die Dämonisierung und Delegitimierung Israels in der Propaganda der extremen Linken und Menschenrechtsorganisationen verstärkt die feindselige Stimmung gegen Israel und seine Unterstützer, indem sie die radikalen Standpunkte örtlicher Moslems begünstigt.

Der Nahost-Konflikt wird mit gezielten Falschinformationen und Verdrehungen dazu instrumentalisiert, den Hass gegen Juden immer weiter zu intensivieren, dabei erfahren die islamistischen Agitatoren immer stärkere Hilfestellungen von ihren links- und rechtsextremistischen Unterstützern.

Quelle


Amsterdam:Nazi Araberbarbaren bringen auch in der einstigen liberalen Stadt, Antisemitismus und Gewalt

Mai 20, 2010

Im Jahr 2009, die Zahl der Antisemiten in Amsterdam Zwischenfälle verdoppelt, die im Vergleich zum Vorjahr. Die jüdische Gemeinde fühlt sich im Belagerungszustand.
Zeitung Niederlande