Niederlande: Immigration kostet bis 10 Milliarden Euro im Jahr

Der Zustrom nichtwestlicher Ausländer kostet die Gesellschaft jährlich zwischen sechs und zehn Milliarden Euro. An diese Migranten verliert der niederländische Steuerzahler per Saldo einige hunderttausend Euro pro Person.

Zum Vergleich: Im Jahre 2008 betrugen die Staatsschulden der Niederlande 346 Milliarden Euro und das durchschnittliche Bruttojahresgehalt 30.975 Euro.

Das ergibt sich aus vorläufigen Resultaten einer Untersuchung des wissenschaftlichen Büros Nyfer im Auftrage der PVV (Wilders). Dabei geht es um eine konservative Schätzung auf Basis von 20.000 nichtwestlichen Migranten. „So viele Ausländer kommen jedes Jahr allein auf diese Weise im Rahmen der Familienzusammenführung. Die tatsächliche Zahl wird also viel höher liegen“, sagt der PVV-Vorsitzende Wilders.

Die Partei sieht darin eine Bestätigung des Wunsches nach einem Immigrationsstopp aus nichtwestlichen Ländern, dies bestimmt angesichts der Tatsache, dass nun gespart werden muss. „Aus wissenschaftlichen Untersuchungen geht nun hervor, dass wir Milliarden sparen können, wenn wir die Immigration stoppen oder begrenzen“, meint Wilders. Er schaltete das renommierte Institut selbst ein, nachdem der damalige PvdA [in etwa SPD] –Minister Van der Laan (zuständig für Integration) mit großem Widerwillen diese Angaben nur begrenzt bekannt gab.

Wilders: „Dies muss nach oben auf die politische Agenda. Statt dass der Staat nach dem Bürger greift, müssen sie die Immigration stoppen. Dies tut keinem Bürger weh, man muss niemanden wegschicken.“

Nichtwestliche Ausländer kosten die Gesellschaft mehr als der Durchschnitts-Niederländer, weil diese Gruppe öfter Sozialhilfe bekommt, überdurchschnittlich oft die AWBZ in Anspruch nimmt [Algemene Wet Bijzondere Ziektekosten, = Versicherung für langfristige Pflege oder Unterstützung] und einen größeren Kostenposten bei Kriminalität und Strafverfolgung ausmacht. Gegenüber den hohen Kosten steht, dass nichtwestliche Ausländer z.B. weniger Studienfinanzierung empfangen und die Kinderverwahrung weniger in Anspruch nehmen.

Wilders bekam vor einiger Zeit viel Kritik zu hören, als er die Untersuchung ankündigte. „Ausländer, westliche und nichtwestliche, sind Mitglieder unserer Gesellschaft. Ihre Anwesenheit lässt sich nicht reduzieren auf
Addition oder Subtraktion an der Messlatte des Euro“, meinte Minister Van der Laan. Die kühle Rechensumme wirft die Frage auf, wie die PVV mit anderen Menschengruppen umzugehen denkt, die ökonomisch „nicht effizient“ sind wie z.B. Behinderte. Wilders: „Sie [die Behinderten] haben sich das nicht selbst ausgesucht.“

De telegraaf

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