Bern: Aus für Gayparty durch Musel Einwanderung

In Bern gibt es eine Gay-Party weniger. Insider vermuten hinter dem Aus für die Queer im CU-Club die Angst vor Übergriffen.

Nur fünfmal ging im CU-Club beim Bahnhof die Queer-Party über die Bühne – weil das Publikum fehlte. Das Problem sei aber nicht das Konzept, sondern die Lage, sind sich Szenekenner einig. «Der Club bei der als gefährlich geltenden Grossen Schanze und neben dem Teenie-Club Mad Wall Street kam bei Schwulen und Lesben sicher nicht gut an», so Ludwig Zeller von der Gay-Agenda.

«Besonders junge Migranten empfinden Schwule teils als Provokation», so der schwule Berner Daniel (30). «Ist Alkohol im Spiel, kann es ausarten.» Jochanan Harari, der für das ABQ-Projekt in Oberstufenklassen über Homosexualität aufklärt, kennt die Hintergründe der Konflikte: «Einige stammen aus Kulturen, wo Schwulen und Lesben die Todesstrafe droht.»

20 min

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