Hamburg: Pfingsten – Hunderte HardcoreIslamisten treffen sich und predigen Gewalt

Werden die Linken und „Antifaschisten“ dagegen protestieren? lach. Natürlich nicht – das feige Pack wird schweigen.

Das Thema: Der Frieden in der Welt. Das klingt gut. Und deshalb ist auf den ersten Blick an der „Islamischen Tagung deutschsprachiger Muslime 2010“, die Pfingsten in der Imam-Ali-Moschee an der Alster stattfindet, nichts auszusetzen. Auf den zweiten Blick aber schon: Denn als Veranstalter tritt ein Verein namens „Islamischer Weg“ aus Delmenhorst auf, der weniger für seine Friedfertigkeit denn für seine radikal-islamische Haltung bekannt ist.

– Was ist der „Islamische Weg“? Yavuz und Gürhan Özoguz, die die Organisation führen, sind Brüder der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte ihrer Partei ist. „Politisch gehen unsere Meinungen deutlich auseinander“, sagt die Sozialdemokratin – und ist genervt, sich für ihre Brüder rechtfertigen zu müssen. Einer von ihnen, Yavuz Özoguz, musste angeblich aus den Diensten der Uni Bremen ausscheiden, weil sich auf der Homepage seines Vereins ein Link zur Terror-Organisation Hisbollah befunden habe. Er bestreitet seinen Rauswurf. Er sei freiwillig gegangen. Tatsache ist, dass der Verfassungsschutz Niedersachsen seit Jahren ein Auge auf ihn und seine Organisation hat.

– Was genau passiert bei diesem „Friedenskongress“? Mehrere hundert Muslime werden erwartet. Von Freitag bis Sonntag dauert das Treffen. Laut Programm werden Reden gehalten zu Themen wie „Frieden mit Muslimen in einer mehrheitlich nicht muslimischen Gesellschaft“. Das klingt harmlos. Bekannt ist aber, dass der „Islamische Weg“ seine wahren Absichten gerne verschleiert. Nach außen ist stets von Versöhnung die Rede. Intern aber wird gegen Israel gehetzt. Sein wahres Gesicht zeigte der Verein gestern, als er im Internet das „Hamburger Abendblatt“, das wenig freundlich über ihn berichtet hatte, als „Freund des Zionismus“ brandmarkte.

– Wieso findet der Kongress in der Imam-Ali-Moschee statt? Der Träger der Moschee, das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), gilt als verlängerter Arm Teherans. Es haben dort die gleichen Kräfte das Sagen, die im Iran die Opposition niederknüppeln. Laut Hamburger Verfassungsschutzbericht ist die Moschee „die wichtigste iranisch-islamische Einrichtung in Europa“, und sie dient der Verwirklichung der iranischen Staatsdoktrin: dem Export der islamischen Revolution.

2009 berief Teheran den gemäßigten Imam ab und setzte einen Hardliner an seine Stelle: Ayatollah Reza Ramezani. „Der wurde uns von Ahmadinedschad als Aufpasser geschickt“, sagt Buchautor Peter Schütt (70), der als deutscher Konvertit in der Imam-Ali-Moschee verkehrt.

Schütt hat sich gegen den Friedenskongress zu Pfingsten ausgesprochen. Vielleicht sogar erfolgreich. Wie es gestern hieß, ist ein Abflussrohr in der Moschee kaputt. Und weil das nicht mehr so schnell zu richten sei, müsse der Pfingst-Kongress abgesagt werden. Eine „List Allahs“ nennt Schütt das.

Info:
Immer mehr Druck auf Muslime

Islam-Experten beobachten, dass der Einfluss islamistischer Netzwerke auf muslimische Gemeinden wächst. Damit nehme auch der Druck zu, die Moschee zu besuchen, Kopftuch zu tragen, streng religiös zu sein. Den Gläubigen werde suggeriert, die Muslime bildeten die überlegene Kultur und müssten sich von allen schädlichen Einflüssen anderer reinhalten. Folge ist die Abwendung von der Mehrheitsgesellschaft.

In solchen „islamisierten Räumen“ sei dann alles möglich – bis hin zum Terrorismus. 2010 Islamisten werden in Hamburg vom Verfassungsschutz beobachtet. Immerhin 45 sind den so genannten Dschihadisten zuzurechnen – das heißt, ihnen ist zuzutrauen, die Waffe in die Hand zu nehmen. Die Taiba-Moschee in St. Georg gilt bei Verfassungsschützern als Treffpunkt dieser potenziellen Terroristen. 2009 haben sich neun Hamburger in Pakistan und Afghanistan Terror-Gruppen angeschlossen.

mopo

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