Islamistenpartei in NRW – Wahlkampf für das Kopftuch

Eine von Muslimen gegründete Partei mischt die Bonner Lokalpolitik auf – und stellt mit Hülya Dogan die erste Kopftuchträgerin in einem deutschen Parlament.

Schon während des Studiums trat sie dem muslimischen Frauenrat bei, seit über sechs Jahren sitzt sie im Bonner im Rat der Muslime, einem Gremium, das sich für Moscheebauten und die Interessen der rund 30.000 Islam-Anhänger in der Stadt einsetzt. Hier ist im Sommer 2009 auch das BIG entstanden, das damals noch „Bündnis für Frieden und Fairness“ (BFF) hieß. Man wollte sich nicht mehr damit zufrieden geben, „in der Amateurliga zu spielen“, wie es Bündnis-Chef Haluk Yildiz ausdrückte, sondern „auf Augenhöhe Politik machen“.

Durch ihren offensiven Umgang will sie dafür sorgen, dass Muslima sich trauen, in der Öffentlichkeit Kopftuch zu tragen.

Wirklich auffällig ist aus Sicht der SPD-Politikerin nur eines: „Immer wenn es kracht, geht es um Religion.“ So sei die SPD mit der BIG bei der Frage, ob muslimische Mädchen am gemischten Schwimmunterricht teilnehmen müssen, aneinander geraten, ähnlich bei der Frage von verpflichtenden Klassenfahrten. „Denen ist der Glaube einfach noch viel wichtiger als uns“, sagt Nipkow-Stille. Die SPD-Politikerin fürchtet, dass die neue Partei eher desintegrativ wirkt. „Es wäre doch viel spannender, wenn Frau Dogan und die anderen sich in den bestehenden Parteien engagiert hätten – nach Interesse, nicht nach Glauben.“

Spiegel

Islamistenpartei – Wölfe im Schafspelz

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