Mugabe und Ahmadinedschad jammern über Sanktionen

Schulterschluss in Simbabwe: Die Sanktionen des Westens seien ungerecht, war sich Diktator Mugabe mit Irans Präsident Ahmadinedschad einig. Beide Länder wollen nun ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit ausbauen.

Harare – Simbabwes Präsident Robert Mugabe und der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad waren schnell einer Meinung: Beide klagten über „ungerechtfertigte Sanktionen“ des Westens. „Wegen unserer grundsätzlichen Positionen werden der Iran und Simbabwe von westlichen Ländern verunglimpft und bestraft“, sagte Mugabe bei einem Staatsbankett am Donnerstagabend in Harare.

Die Sanktionen der EU und der USA gegen Simbabwe wurden wegen zahlreicher Verletzungen der Menschenrechte verhängt; Teheran wurde für seine Nuklearaufrüstung vom Uno-Sicherheitsrat bestraft.

Ahmadinedschad kritisierte Länder, ohne Namen zu nennen, die für „Ungerechtigkeit und Korruption“ stünden und „die Ressourcen anderer Länder ausplündern, um ihre internationale Vorherrschaft auszubauen“.

Dagegen sei die Führungsstärke Mugabes „eine Lehre für alle Nationen“, lobhudelte der Gast aus Teheran. Während der 30-jährigen Herrschaft Mugabes hat der inzwischen 86-Jährige sein Land wirtschaftlich ruiniert. Er gilt als verantwortlich für zahllose Gewalttaten gegen Oppositionelle und ihre Angehörigen…..
Spiegel

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