Islamisten verbieten Musik im Radio

Somalische Rundfunksender dürfen keine Musik mehr spielen. Ein entsprechendes Verbot verkündeten die radikal-islamischen Milizen. Musik sei Sünde, begründeten sie. Aus Angst vor drakonischen Strafen befolgen fast alle Sender die Anordnung.

Mogadischu – Fast alle Radiostationen in Somalia haben ihr Musikprogramm eingestellt. Nur ein von der Übergangsregierung in Mogadischu kontrollierter und ein Uno-Sender widersetzten sich am Dienstag noch dem Verbot. Die Islamisten in dem Land sind dafür bekannt, Anweisungen wie das Musikverbot mit brutaler Gewalt durchzusetzen und Zuwiderhandlungen beispielsweise mit Morden oder Amputationen zu bestrafen…

Spiegel

Islam heißt Frieden, ist Tolerant und zivilisiert 🙂

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2 Responses to Islamisten verbieten Musik im Radio

  1. Jacques Auvergne sagt:

    Vielen Dank, Freiheit, der afrikanische Islam wird von uns womöglich allzu leicht übersehen. Ohne den Blog Gegen Faschismus und Islamismus hätte ich die wichtige Info über die gottesfürchtigen somalischen Musikhasser nicht bekommen.

    Noch zu Afrika, nördliches Nigeria, Provinz Kaduna. Schariastrafrecht ist im nigerianischen Norden installiert, darüber zu diskutieren aber ist – verboten. Allahgott will Gehorsam, kein Gequatsche.

    Übersetzung noch ein wenig mehr geglättet:

    ‚Die schariarechtliche Kommission erklärte, dass diese Gespräche die Scharia lächerlich machen, geradezu auslachen würden. Die Muslimbruderschaft von Nigeria argumentiert, dass der überführte Viehdieb Buba Bello JANGEBE nie gegen die Amputation seiner rechten Hand, die vor einem Jahrzehnt durch den Scharia-Gerichtshof von Nord-Zamfara angeordnet worden war, protestiert hatte, und dass das Urteil mit der heilssichernden Scharia konform war.‘

    http://afri-russ-archiv.blog.de/2010/03/31/nigeria-islamisches-gericht-verbietet-zwangsamputations-debatte-auf-facebook-amputation-au-nigeria-un-tribunal-islamique-interdit-le-debat-sur-fa-8281820/

    Herr Shehu SANI als der Präsident des Bürgerrechtskongresses (CRC, Civil Rights Congress) stellte das barbarische Scharia-Strafrechtsurteil im Internet zur gefälligen Diskussion. Die Wächter des Himmels reagierten ungehalten. Die islamische Richterschaft, Allahs Schatten auf afrikanischer Erde, findet den kontroversen Diskurs über ihre Arbeit unangemessen, beleidigend und ungerecht.

    http://everythinliterature.blogspot.com/2008/02/comrade-shehu-sani-no-one-can-stop-me.html

    Hier wird Shehu SANI aus dem Gerichtssaal geworfen, weil er ein unsittliches T-Shirt mit einem Bild der Beatles trägt. Vielleicht sind die Beatles-Texte subversiv verwendbar: “Yesterday (damals, vor der Scharia in Kaduna), all my troubles seemed so far away (ich lebte im säkularen Rechtsstaat), now it looks as though they’re here to stay (Allahs Juristen bleiben hier)“, jedenfalls schließt sich mit dem Thema Musik der Kreis zu den von Freiheit auf dem Blog Gegen Faschismus und Islamismus zitierten somalischen Feinden des Musisch-Kreativen.

    http://www.digitaljournal.com/article/281162

    Veranstaltungshinweis: Köln, 6.Mai, 20:00, Einlass / Karten ab 19:15, 8 bzw. 6 Euro: Necla Kelek liest aus ihrem neuen Buch ‚Himmelsreise – Mein Streit mit den Wächtern des Islams‘, Ort: StadtBibliothek Köln
    Josef-Haubrich-Hof 1 (Köln, Altstadt/Süd )

    http://www.stadt-koeln.de/6/veranstaltungskalender/02730/

  2. Biker sagt:

    OT:

    Eine neue LIZ-Übersetzung ist online:

    Der „richtige“ Islam von Arslan Shaukat

    Viel Spass beim Lesen!

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