NPD lobt Linke Nazis/kommunisten

Dresden. Ein großes Lob zollte der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel den Linke-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz für einen „Tabubruch in der Ersatz-Knesset“. Die beiden Politikerinnen hatten dem israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres nach dessen Rede im Bundestag demonstrativ den Respekt verweigert.

Am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, dem 27. Januar, hatte Peres vor dem Bundestag gesprochen. Nach der Rede des israelischen Staatspräsidenten hatten sich die Abgeordneten von ihren Plätzen erhoben – Wagenknecht und Buchholz blieben jedoch sitzen und verweigerten dem Staatsgast somit den Respekt. In der Linkspartei war im Anschluss eine heftige Auseinandersetzung um die antiisraelischen Sitzenbleiberinnen entbrannt. Wagenknecht ist eine führende Figur der orthodox-„Kommunistischen Plattform“, Buchholz gilt als Vertreterin einer trotzkistischen Strömung innerhalb der Partei „Die Linke“.

In der Öffentlichkeit stieß die links-„antizionistisch“ motivierte Demonstration auf scharfe Kritik. Die linke taz schrieb: „Solche Verweigerungsgesten sind im parlamentarischen Raum am Auschwitz-Gedenktag bislang nur von der NPD bekannt.“

Prompt meldete sich kurz darauf der sächsische NPD-Ideologe Jürgen Gansel zu Wort. In einer Mitteilung lobte er den „Tabubruch“ der Links-Abgeordneten im Bundestag, den er als „Ersatz-Knesset“ bezeichnete. Erstmals hätten Bundestagsabgeordnete „eine Ergebenheitsgeste gegenüber Israel“ verweigert. Peres habe im Bundestag „eine Schuld- und Sühne-Messe zelebriert“, zu der sich „die Bundestagsabgeordneten mit Büßerhemd und Narrenkappe zu Ovationen“ erhoben hätten – mit Ausnahme der Linkspolitikerinnen.

Die beiden hätten mit ihrer Aktion sogar noch bisherige parlamentarische NPD-Eklats übertroffen. Bei ähnlichen Anlässen hätten NPD-Politiker „solche Canossa-Veranstaltungen immer sofort verlassen“ oder seien gar nicht erst erschienen. Den Burschenschafter Gansel, Alter Herr in der schlagenden Verbindung Dresdensia-Rugia zu Gießen, hatten die Linksaußen-Damen offenbar stark beeindruckt. „Noch symbolhaltiger“ als NPD-Verweigerungen sei der Tabubruch von Wagenknecht und Buchholz gewesen, weil „sie in Anwesenheit des Schuldkult-Predigers die zugedachte Rolle als devote Beifallsspender ablehnten“. Die Links-Damen hätten damit bisherige NPD-Skandale noch getoppt: „Aber im Blickkontakt mit einem jüdischen Redner, der von deutschen Politikern nur den Kriechgang und die Anerkennung von ‚Kollektivschuld‘ und ‚Erbschuld‘ kennt, den Betroffenheitsapplaus zu verweigern, hat noch eine andere tabubrecherische Qualität.“

Wagenknecht, die demnächst für das Amt der stellvertretenden Links-Parteivorsitzenden kandidieren will, habe damit „das antiimperialistische Erbe der Linken wiederentdeckt“, lobte Gansel. Ohne Erwähnung ließ der NPD-Mann die Linke-Abgeordnete Sevim Dagdelen, die laut Medienberichten wie ihre beiden Fraktionskolleginnen nach der Peres-Rede ebenfalls demonstrativ nicht aufgestanden sein soll. Den bisherigen Höhepunkt eines „antizionistischen“ Verhaltens im Bundestag hatten im November 2008 elf Links-Abgeordnete gezeigt, die durch Fernbleiben von der Abstimmung einer Resolution gegen Antisemitismus die Zustimmung verweigert hatten.
Quelle

Hier die Namentlichen Neonazischweine in der Linkspartei:

-Sahra Wagenknecht
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– Christine Buchholz
Homepage

– Sevim Dagdelen
Homepage

– Heike Hänsel
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