Wie atheistisch ist die Linke noch?

Januar 26, 2010

Die Kritik, die von linker Seite am Christentum geübt wurde, wird gegenüber dem Islam kaum geäußert. Ein Beitrag nicht nur zum Zustand der Religionskritik.
Die Linken zeigen Verständnis für den Islam, also für eine Religion, die wesentlich mehr als das (heutige) Christentum deren Welt- und Lebensauffassungen widerspricht. Es handelt sich hierbei nicht so sehr um das monotheistische Weltbild, das beiden Religionen gemeinsam ist, als vielmehr um die Bereitschaft, religiöse Überzeugungen kritisch zu hinterfragen, aber auch um das Verhältnis zur Sexualität und zur Pluralität von Lebensgemeinschaften.

Die Einzigen aus dem linken Spektrum, die eine homogene Kritik am Islam äußern, sind Feministinnen wie Alice Schwarzer. Doch sie kritisieren den Islam nicht aus links-atheistischer, sondern aus frauenrechtlicher Perspektive. Sie machen aufmerksam auf Phänomene wie die Ungleichbehandlung von Frauen in islamischen Ländern, den Zwang zum Kopftuch-Tragen, die Zwangsheirat, den Ehrenmord und die Genitalverstümmelung.

Gemeinsame Front

Betrachtet man das Verhältnis der Linken zu Muslimen, muss man zwischen dem gebotenen Einsatz für die Rechte von Minderheiten und dem Eintreten für die eigenen atheistischen Überzeugungen unterscheiden. Doch von dem Letzteren hören wir von linker Seite gar nichts mehr. Überhaupt scheint das kritische Reflexionspotential, das aus linkem Atheismus und linker Religionskritik hervorgegangen ist, ausgestorben zu sein. Schade, denn würden die Linken ihren Atheismus wie früher offen und konsequent vertreten, könnte eine kontroverse Debatte über die Rolle von Religion in Gang gesetzt werden. Sie würde sich vermutlich wesentlich von der heute geführten Debatte unterscheiden.

In dem Streit um den Bau der Kölner Moschee z.B. stellten sich linke Organisationen, die Partei Die Linke und die Grünen, auf die Seite der Bau-Befürworter. Das war widersprüchlich, denn von ihrem atheistischen und antireligiösen Standpunkt aus hätten sie sich gegen den Bau jeglicher Gotteshäuser aussprechen sollen. In dem Streit um das Minarett-Verbot in der Schweiz zeigten sich linke Politiker aller Schattierungen empört über die Entscheidung der Schweizer. Nach einer Besinnung auf ihre eigenen atheistischen Überzeugungen konnten wir auch diesmal vergeblich suchen.

Es fällt ihnen offenbar nicht schwer, ihre tiefsten Überzeugungen zu verstecken, solange es ihrer politischen Strategie nützt.
Für Oskar Lafontaine gibt es sogar „Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion“. Sie bestehen in der Hervorhebung der Gemeinschaft, in der Verpflichtung zu teilen und im Zinsverbot. Die unüberwindbaren Unterschiede wie die Verneinung der Existenz Gottes und die Ablehnung jeglicher Religion sowie jeglicher religiöser Autorität, aber auch die Befürwortung der Abtreibung, der sexuellen Freizügigkeit und der gleichgeschlechtlichen Ehe durch die Linken werden von ihm verschwiegen.

Die Linken sind an einem echten Dialog mit dem Islam gar nicht interessiert. Um einen solchen Dialog zu führen, müssten sie sich mit religiösen Inhalten auseinander setzen, wozu sie verständlicherweise nicht bereit sind. Da eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht möglich ist, spannen sie den Islam für ihre politischen Ziele ein. Die von ihnen angestrebte Allianz mit dem Islam soll sich in einer gemeinsamen Front gegen die Politik der USA und Israels sowie in dem gemeinsamen Kampf gegen das Kapital und das freie Unternehmertum manifestieren. Sie denken nach dem Motto: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“ Doch die Aussichten für die Etablierung einer solchen Allianz sind klein, denn nichts ist für die Muslime so fremd wie die gottlosen Linken.

Wenn die Linken ihre Glaubwürdigkeit in puncto Religion nicht gänzlich verlieren möchten, täten sie gut daran, sich auf ihre atheistischen Wurzeln zu besinnen und konsequent ihre atheistischen Überzeugungen zu vertreten. Damit würden sie ihrer historischen Mission, einen säkularen Staat zu schaffen und ihn gegen seine Feinde zu verteidigen, genüge tun.

Freitag

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Lebenslänglich

Januar 26, 2010

Der Däne Kurt Westergaard löste vor vier Jahren mit einer Mohammed-Karikatur einen erbitterten Kulturkampf aus. Am Neujahrstag hat ihn ein junger Muslim aus Somalia mit Messer und Axt umzubringen versucht. Ein Besuch bei einem, der trotzdem nicht aufgibt.
Westergaard hatte zusammen mit elf anderen Karikaturisten im September 2005 Zeichnungen von Mohammed, dem Propheten, in der Zeitung „Jyllands-Posten“ veröffentlicht. Ein paar Monate später, entflammt von Islamisten aus Dänemark, empörte sich die islamische Welt. Botschafter in Kopenhagen beschwerten sich bei der dänischen Regierung, eine Organisation islamischer Staaten rief zum Boykott dänischer Waren auf, Libyen schloss seine Botschaft, in Gaza-Stadt stürmten Aktivisten das Gelände des EU-Büros, Außenminister der Arabischen Liga forderten eine Bestrafung der Zeichner. Zehntausende von Frauen gingen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa auf die Straße, im Libanon wurde die dänische Botschaft angezündet, Iran brach seine Handelsbeziehungen ab, Demonstrationen überall, in Teheran, in Pakistan, Malaysia, Bangladesch, Indien, Sri Lanka und Nigeria. 150 Demonstranten starben insgesamt, bei einem Selbstmordattentat auf die Botschaft Dänemarks in Pakistan kamen sechs Menschen ums Leben.

Die Welt des Islam fühlte sich beleidigt und provoziert von den Karikaturen in Dänemark. Westergaard, ein Atheist, hatte wohl die provokanteste Zeichnung abgegeben: Sein Mohammed trug in seinem Turban eine Bombe mit Zündschnur. Und er war auch der einzige der Zeichner, der damals öffentlich auftrat und sein Recht auf freie Meinungsäußerung verteidigte.

„Es ist einfach absurd, dass man im eigenen Haus, im eigenen Land um sein Leben fürchten muss, wenn man als Karikaturist eine Meinung hat, die anderen nicht passt.“ Er habe sich auch schon über das Christentum lustig gemacht und einen Jesus gezeichnet, der im Armani-Anzug vom Kreuz steigt. „Da haben sich die Leute auch aufgeregt, aber nach einer Woche war alles vorbei.“…

Spiegel


EDL: Nein zum Rassismus! Nein zur Scharia!

Januar 25, 2010

Nein zum Rassismus! Nein zur Scharia!
Als Schwarzer stehe ich hier um Ihnen zu sagen, dass die Englische Verteidigungsliga keine rassistische Organisation ist.

Ich habe viele dieser Menschen vor Jahren kennen gelernt und habe an den vergangenen Demonstrationen teilgenommen. Rassismus ist einfach nicht Teil ihrer Politik oder wird durch ihre Mitgliedschaft zum Ausdruck gebracht.

Meine Anwesenheit hier beweist die Lüge des Vorwurfs von vielen Medien- und Antirassismus Organisationen, dass die EDL eine Front für rassistische Organisationen in diesem Land sei. Ich wäre nicht hier, wenn es wahr wäre.

Die EDL unterstützt meine Interessen zur Förderung der Harmonie zwischen den Rassen und farbigen Menschen. Ich sehe die EDL als eine Organisation, die meine Interessen als schwarzer Mann verteidigt, in einer Gesellschaft zu leben, in der die Hautfarbe keine Rolle spielt bei der Frage wie eine Gesellschaft funktioniert. Wie Martin Luther King jr. in seiner berühmten Rede „I have a Dream“ vor vielen Jahren sagte: „Eines Tag werden [unsere Kinder] in einem Land leben, in dem sie nicht nach der Farbe ihrer Haut beurteilt werden, sondern nach dem Inhalt ihres Charakters.“

Die EDL wendet sich gegen die Scharia und gegen den radikalen Islam als ein Bollwerk gegen eine Vorherrschaft, die ihre Ideologie als Religion tarnt, die besagt, dass Muslime besser sind als Nicht-Muslime, und dass die muslimischen Männer die besten von allen sind.

Diese Unterscheidung danach was eine Person glaubt, ist nicht weniger von Übel als eine Unterscheidung nach Hautfarbe.

Mein Gewissen, das was ich mir ausgesucht habe zu glauben, ist ebenso ein Teil von mir, wie die Farbe meiner Haut. Wenn ich die Wahl habe, nicht zum Islam überzutreten, bin ich kein geringerer Mensch deswegen. Und soweit ich den Islam verstanden habe, würde ich sagen, bin ich viel besser dran, wenn ich mich Allah nicht unterwerfe!

Denn eine islamische Gesellschaft würde mich misshandeln, als Nicht-Muslim, in der gleichen Weise wie eine weiße, rassistische Gesellschaft einen schwarzen Sklaven behandeln würde.

„Kaffir“ ist das islamische Wort für Nicht-Muslime, und es ist die einfache Version des islamischen Wortes für „Nigger“.

Schwarze Männer und Frauen sind zu weit kommen und haben zu viel gelitten, um eine Form der Sklaverei durch eine andere ersetzen. Wir wollen nicht misshandelt werden, noch wollen wir andere misshandeln.

Ich will mir das nicht gefallen lassen und das sollte auch die Nation nicht!

Ich sage: Nein zum Rassismus! Nein zur Scharia!
Europenews
EDL


Die Verteufelung des Iran – Kleines Quiz

Januar 25, 2010

Von wem stammt dieser Text?

a.) Islamisten
b.) Rechtsextremisten und Neonazis
c.) Linksfaschisten/rotlackierten Nazis/Kommunisten

Die in Israel, den USA und Großbritannien Herrschenden erwägen einen Luftschlag gegen den Iran im kommenden Frühjahr. Die Hetze in den Massenmedien gegen Teheran läuft bereits auf Hochtouren. Merkel gießt seit längerem Öl ins Feuer. Am 28. Dezember ließ sie verlauten, dass sie die Zusammenstöße im Iran verurteile und das Land auffordere, seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen.

Merkel hat als Sowjetpropagandistin die Interessen des deutschen Volkes außer Acht gelassen. Nach ihrem Wechsel ins israelische Lager behält sie ihre antideutsche Haltung bei. Sie gaukelt vor, ausgerechnet der Iran sei eine Gefahr für den Weltfrieden und breche internationale Verpflichtungen. Wahr ist, dass Teheran immer wieder von habgierigen Imperialisten überfallen, entrechtet und ausgebeutet wird. Das Land verfügt über die zweitgrößten Erdgasquellen der Welt und riesige Erdöllager. Für Russland und vor allem Großbritannien und die USA ist der Iran von überragender strategischer Bedeutung.

Teheran war auch unter wechselnder muslimischer Herrschaft stets ein Freund des deutschen Volkes. Wegen seiner prodeutschen Politik wurde Schah Resa im September 1941 gestürzt. Doch die Ausbeutung des Landes speziell durch die Anglo-Persian Oil Company ging weiter. Als Ministerpräsident Mossadegh fremde Erdölkonzerne verstaatlichte, ließen anglo-amerikanische Geheimdienste 1953 putschen und den Premier inhaftieren.

An den damaligen Machtverhältnissen hat sich wenig geändert. Die vom Westen gefeierte Opposition ist bemüht, Präsident Ahmadinedschad zu stürzen. Allerdings wenden sich Hunderttausende seiner Anhänger in mächtigen Demonstrationen gegen die Aufrührer. Ahmadinedschad meint: „Das ist ein von den USA und den Zionisten inszeniertes Schauspiel.“

Ahmadinedschad ist ein großer Sympathisant des von ihm bewunderten deutschen Volkes. Mehr macht ihn der Bundeskanzlerin verdächtig, dass er über das Ausmaß historischer Untaten der deutschen Seite Zweifel vorbringt. Merkel vergisst, dass lediglich in 13 von fast 200 Staaten derartige Zweifel verboten sind.

Wenn der Iran wirklich eine atomare Bewaffnung anstrebte, um dem von den USA und Deutschland hochgerüsteten Israel nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, so wäre dies keine Todsünde. Merkels Kriegspolitik berücksichtigt nicht die furchtbaren Erfahrungen der deutschen Geschichte und kann in die totale Katastrophe führen.

Quelle

Der Text stammt von der National Zeitung DVU.
Aber auch auf Islmaisten und Linksfascho Seiten findet man dieselben Texte – erstaunlich, wie sich das Pack doch ähnelt.


Israelische Hilfe in Haiti

Januar 24, 2010

Israelnetz


Rassismus/Berlin: Islamische Kopftuchmädchen prügeln poln. liberale Mädchen nieder

Januar 24, 2010

Die Kopftuchdebatte bekommt in Neukölln eine neue, brutale Dimension: Kopftuchmädchen gehen plötzlich auf andere, vorzugsweise blonde Schülerinnen los Schulleitung und Senatsschulverwaltung sind sehr besorgt Es geschah auf dem Schulweg: „Zwei Mal schon schlugen Mädchen mit Kopftuch mit den Fäusten auf blonde Mitschülerinnen ohne Kopftuch ein, rissen sie zu Boden, traten sie mit Füßen“, sagt Volker Steffens, Leiter der Thomas-Morus-Hauptschule in Neukölln Der Ausländeranteil unter den rund 500 Schülern liegt bei mehr als 80 Prozent 41 Nationen sind vertreten Der Rektor: „Einmal versuchte ein Kopftuchmädchen, einem anderen die blonden Haare anzustecken Die Opfer sind meist Polinnen“

Rita Herrmanns von der Senatsschulverwaltung: „Fundamentalistische Tendenzen nehmen in den letzten Jahren auch an Berliner Schulen zu Immer mehr Mädchen tragen Kopftücher Immer mehr Eltern moslemischen Glaubens verbieten ihren Töchtern Klassenfahrten, Schwimm-, Sexualkunde-Unterricht“ Schulleiter Volker Steffens bekommt in vorderster Linie die Konsequenzen zu spüren: „Islamistische Tendenzen und direkte rassistische Angriffe von Mädchen sind auffällig“

Opfer werden die blonden Polinnen, weil sie katholisch und dennoch sehr liberal sind und damit alles verkörpern, was die Kopftuchmädchen ablehnen Der Grund der Konflikte ist häufig Neid Steffens: „In stark religiös geprägten Elternhäusern ist viel verboten Die Mädchen sehen in der Schule andere Mädchen, bei denen mehr geht Sie werden neidisch, hauen die Kinder liberaler Familien“

Volker Steffens setzt bei Gewalt und Aggression sofort Grenzen „Vorfälle werden mit den Schülern besprochen und geahndet Das reicht vom Tadel über den Verweis bis hin zu Ausschlüssen von Veranstaltungen oder gar der Schule“

Rita Herrmanns: „So ist es richtig, denn eines darf auf keinen Fall passieren: Wegschauen! Diese Gewalt muss öffentlich gemacht werden“
Polska-Web


Antisemitische Querfronten

Januar 24, 2010

Die begehrtesten Zeugen dafür waren – und sind es auch heute – einige Juden, deutschen Glaubens, die in den Chor jener Israelhasser einstimmten, der hierin die beste Art später Schuldumkehr sahen. Dies betraf besonders solche, die sich selbst als „links“ bezeichneten. Die alte ideologische Figur des jüdisch-kapitalistisch-imperialistischen Drahtziehers, der zwischen den USA und Israel voller Bosheit Völker (wie das palästinensische) unterdrückt und aussaugt, trat wieder ans Tageslicht, beglaubigt von jüdischen Kronzeugen.

Und heute? Der Antisemitismus ist auf Wanderschaft gegangen. Zuerst wurde er natürlich ganz rechts identifiziert, das war einfach. Dann eroberte er die Mitte, wieder „salonfähig“ hieß er da. Derzeit diskutiert man den linken Antisemitismus. Das ist schon recht und entspricht der Realität, neu dabei sind jedoch die Querfronten. Neu ist auch die Tatsache, dass Antisemitismus durch das Zerreden in der Wirklichkeit aus der Alltagswahrnehmung verloren zu gehen scheint. Niemand staunt, wie sich zwischen antiimperialistischen Linken und Anhängern von Hamas und Hizbolla eine Querfront gemeinsamen Judenhasses aufgebaut hat. Daran beteiligen sich auch die Rechtsextremen gern. Ihr antiimperialistischer und antisemitischer Impetus ist von dem vieler dieser Linken und auch dem der Islamisten kaum zu unterscheiden. Aber selbst die taktische Abgrenzung voneinander ist fast verschwunden. Diese Querfront kreist die Mitte ein, und beeinflusst den Mainstream, bis der, wenn auch in sachteren Tönen, antiimperialistisch wird….
Netz gegen Nazis