Wenn Muslime Geburtshelfer niederschlagen

Nach Geschlechtern getrennte Kantinen, weibliche Ärzte für muslimische Frauen, Urlaub an islamischen Feiertagen: In Frankreichs Arbeitswelt prallen Muslime und Nicht-Muslime mitunter heftig zusammen – das zeigt die Debatte um Frankreichs nationale Identität.
Der Personalberater, der für grosse französische Firmen arbeitet, berichtete im Parlament über Forderungen von Muslimen am Arbeitsplatz: So lehnten es gewisse muslimische Angestellte ab, dass Halal-Fleisch (nach den islamischen Speisevorschriften erlaubtes Fleisch) in Kantinen neben «normalem» Fleisch angeboten werde, da dieses «unrein» sei. Das schreibt die französische Zeitung «Le Figaro».

Für Jacques Myard, einen konservativen Politiker der Regierungspartei UMP, der zu den Verfechtern eines Burkaverbots in Frankreich gehört, ist klar: «Sie wünschen getrennte Kantinen und wollen sich nicht mehr neben Personen setzen, die Schweinefleisch essen.» Weitere Forderungen von muslimischen Angestellten sind laut «Le Figaro»: Anerkennung der islamischen Feiertage als Freitage, Gebetsräume in den Firmen, angemessene Kleidung des weiblichen Kantinenpersonals – also beispielsweise mit bedeckten Armen.

«Die Muslime verlieren ihren gesunden Menschenverstand»

Damit wird die Debatte um die nationale Identität in Frankreich weiter angeheizt. Erst kürzlich betonte Präsident Nicolas Sarkozy in der Zeitung «Le Monde», dass die Muslime in Frankreich die Gleichheit von Mann und Frau, sowie die Trennung von Staat und Religion akzeptieren müssten. Dounia Bouzar, Autorin des Buches «Hat Allah einen Platz in den Unternehmen?» sagt gegenüber «Le Figaro»: «Die Muslime verlieren ihren gesunden Menschenverstand.» Gewisse Firmen würden den Forderungen ihrer muslimischen Angestellten nachgeben, weil sie fürchten, sonst als islamophob zu gelten.

Teilweise hätten sie sogar akzeptiert, dass muslimische Angestellte ihre Jahresgespräche nicht mit ihren weiblichen Vorgesetzten führen wollten. «Andere wiederum unterdrücken die Religionsausübung, auch wenn diese den Betrieb nicht stört», so Bouzar. Laut André Gerin, einem kommunistischen Abgeordneten und Präsidenten der parlamentarischen Kommission, die sich mit dem Burkaverbot befasst, kämpfen auch die Spitäler mit solchen Forderungen. «Das Personal fühlt sich verloren.» In den französischen Geburtsabteilungen gebe es vier bis fünf Zwischenfälle pro Woche.

Sonderöffungszeiten für Frauen und Mädchen

«Im Oktober wurde ein Geburtshelfer, der an eine schwierige Geburt gerufen wurde, vom Mann der Patientin verprügelt», sagt ein Spitalleiter. Er musste reanimiert werden, damit er die Geburt zu Ende führen konnte. Das Personal berichtet auch, dass Musliminnen nur von weiblichem Personal behandelt werden wollten. Auch der Verband Stadt und Agglomeration ist beunruhigt: In den Gymnasien und den Schwimmbädern werde der Ruf nach «Frauentagen» laut.
Quelle

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One Response to Wenn Muslime Geburtshelfer niederschlagen

  1. Tiger sagt:

    Dass die Islamisten derartige Forderungen stellen, zeugt von ihrem „reinen“ Charakter.
    Allerdings kann man nicht alle in einen Topf werfen. Meine Erfahrung (6 Jahre in Jeddah, Saudi-Arabien) zeigt, dass es auch anders geht.
    Die für uns akzeptablen Muslime sind diejenigen die nicht fanatisch hinter ihrem Glauben stehen. Jedem das seine, in sämtlichen belangen. Doch sobald fanatismus dahintersteckt werden Leute bedrohlich. Wenn dazu noch eine Menschenverachtende Religion wie der Islam mit Fanatismus betrieben wird hört jeglicher spass auf. Diese Menschen versuchen mit aller Gewalt die übrigen von ihrer mittelalterlichen Sache zu überzeugen…auch gegen deren Willen. Es wird nicht einmal halt vor „guten“ Menschen genommen, welche nur auf dieser Welt sind um das Elend zu bekämpfen und zu helfen wo sie können.
    Das nenne ich in allerhöchstem Grade Menschenverachtend und ich werde alles in meiner Macht stehende tun um wenn nötig sogar mit Gewalt dagegenzuwirken….auch wenn es nur in meinen 4 Wänden Anklang findet. Bei mir kommt jedenfalls kein Muselmann weder aufs Grundstück noch ins Haus, sonst wird derjenige wie schon bei meinem alten Herrn den täglichen begleiter eines Schweizer soldaten im Oberschenkel spüren!!!

    Watch your step fanatic, there’s someone against you!

    …a Freak

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