London: Öffentlicher Mohammedaner-Aufruf zur Ermordung von Homosexuellen

November 25, 2009

Das Universty College London (UCL) ist eine renommierte britische Hochschule. Dort hat die Islamic Society jetzt offiziell bei einer Veranstaltung in der Hochschule zur Ermordung von Homosexuellen aufrufen lssen. Das sei im Einklang mit dem Koran (Quelle: Sky News 24. November 2009). Der Präsident der Hochschule, Julus Weinberg, sieht keinen Grund zum Einschreiten. Man müsse tolerant gegen die Islam-Ideologie sein, sagte er.
Sky

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Dresden: Moslem schmierte Hakenkreuz an Dresdner Synagoge

November 24, 2009

Moslemnazi schändet Dresdner Synagoge mit Hakenkreuzen und rechtsextremen Parolen.
Am 9.11.2009 wurde in Dresden die Synagoge mit Hakenkreuzen beschmiert. siehe hier

Und nun, wurde der algerische Täter gefasst, den man aber erstmal wieder laufen gelassen hat. (Hier

Obwohl der Moslemanteil in Deutschland bei ca. 5% liegt, gehen die antisemitischen Übergriffe zu 90% von Muslimen aus und dies Europaweit. Übergriffe von islamfaschisten gegenüber Schwule und Lesben liegt bei 66%.
Im Nationalsozialismus wurden Juden und Schwule verfolgt und „Dank“ durch islamische Einwanderung wieder.
Das alles scheint der islamophielen Linken zu Gefallen, dann brauch man sich nicht mehr selber die Hände schmutzig zu machen gegenüber Juden und „Schwuchteln“.
Und man kann seine nationalsozialistische Ideologie im Namen des „Antirassismus“ fortsetzen.

Linke und weite Teile der muslimischen Gemeinschaft, stehen in der Tradition des NS und SA, nur nennen Sie es heute „Antifaschismus“.
Was für ein Hohn.


Islamisierung,dreiste muslim. Forderungen, Sympathien für Terror auch in der Schweiz – Neue Züricher Zeitung -Lesepflicht

November 23, 2009

Ausgewiesene Hassprediger in der ganzen Schweiz, verhaftete Kaida-Kämpfer in Biel, vom Bundesverwaltungsgericht in Bellinzona verurteilte Kaida-Hetzer. Die Kaida ist längst auch in der Schweiz angekommen, an die Öffentlichkeit gelangt nur die Spitze des Eisbergs.

Lukas Reimann

Und gerade in Wangen bei Olten wurde das Minarett von einer Gruppierung erstellt, welche mit den extremistischen Grauen Wölfen eng in Verbindung steht. Das ist kein Zufall. Häufig kommen die Minarett-Forderungen genau von den Extremisten und Islamisten. Gut integrierte Muslime hingegen fordern keine Minarette in der Schweiz und lehnen sie teilweise sogar ab.

Die Pläne zum Bau von Minaretten in der Schweiz zeigen, dass gewisse Moslems eine klare Strategie haben, um die Islamisierung der Schweiz voranzutreiben. Immer dreistere Forderungen werden gestellt. Auch lässt sich eine zunehmende Radikalisierung unter Schweizer Muslimen feststellen. In anderen Staaten (z.B. Deutschland, Österreich, England) gibt es brisante Regierungs- und Universitätsstudien, welche zeigen, dass erschreckend hohe Anteile der Muslime die westlichen Werte verachten und die Scharia über die geltende Rechtsordnung stellen. In der Schweiz gäbe es eine vergleichbare Studie, sie wird aber vom VBS (Nachrichtendienst) unter Verschluss gehalten, weil deren Veröffentlichung ein Sicherheitsrisiko darstelle. Alleine das spricht Bände.

Immer dreistere Forderungen

Die Meldungen über dreiste Forderungen von Moslems in der Schweiz häufen sich. An einer Aargauer Schule mussten alle Glücks-Schweinchen in einem Mathematik-Buch für die Primarschule überklebt werden, weil es von Eltern islamischen Glaubens massiven Protest hagelte. Ein unreines Tier habe in einem Schulbuch nichts zu suchen. Dass die Schulkantine schon längst kein Schweinefleisch mehr anbietet, ist selbstverständlich. Auch Weihnachtsfeiern werden an Schulen in der ganzen Schweiz in Frage gestellt, weil sich islamische Kinder nicht an Feiern von Ungläubigen beteiligen dürfen. Kopftuchdebatten, Auseinandersetzungen um Sportunterricht an Schulen oder Zwangsehen sind leider auch in der Schweiz zur Tagesordnung geworden. Immer häufiger werden ganz konkrete, politische Forderungen gestellt. So fordert etwa Ismail Amin, Präsident der Vereinigung Islamischer Organisationen Zürich, die öffentlich-rechtliche Anerkennung des Islams als Religion. Der Islam soll damit in der Schweiz den christlichen Religionen in allen Bereichen – vom Religionsunterricht bis hin zur Kirchensteuer – gleichgestellt werden. Eine Schweizer Muslimen-Studentenvereinigung stellte gar die Forderung, das Schweizer Rechtssystem (z.B. das Eherecht oder das Strafrecht) müsse dem Islam angepasst werden. Schweizer Professoren unterstützen dies: Christian Giordano forderte gar die Schaffung von Scharia-Gerichten. Immer öfter wird in Schweizer Gemeinden ein islamischer Friedhof gefordert, da die Schweizer Friedhöfe unrein und von „Ungläubigen“ verschmutzt seien. Auch dass sich auf einmal innerhalb von kurzer Zeit Grossprojekte für Minarett-Bauten und islamische Zentren häufen, zeigt auf, dass die Hintermänner der Islam-Vereine eine klare Strategie haben: Die Schweiz soll islamisiert werden.

Strategische Unterwanderung

Nicht nur demografisch über die Einwanderung, wo eine enorme Zunahme insbesondere von islamischen Jugendlichen feststellbar ist, werden diese Forderungen gestärkt. Um den politischen Einfluss zu erhöhen, empfehlen Vereinigungen wie die „Ligue des musulmans de Suisse“ ihren Mitgliedern auch, sich möglichst rasch einbürgern zu lassen. Mit Erfolg: Heute dürften sich über 40´000 Muslime über einen Schweizer Pass freuen und täglich werden es mehr.

Noch grösseren Einfluss als die Politik hat bekanntlich Geld. Und so werden zunehmend – inzwischen sogar von europäischen Banken – schariakonforme Anlagen angeboten. Schon Billionen von Franken sollen im sogenannten „Islamic Banking“ angelegt worden sein. Dieses Geld wird ausschliesslich in strikte die islamischen Gesetze einhaltende Unternehmen investiert. Und von da fliesst das Geld oft weiter, um Islam-Zentren und Minarette, die weltweite Islamisierung oder gar Terroraktionen zu finanzieren.

Hausdurchsuchung in Lugano bringt brisanten Plan ans Licht

Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Terroranschläge vom 11. September gab es im Tessin bei Personen aus dem Umfeld der al-Taqwa-Bank Untersuchungen. Bei einer Hausdurchsuchung von Yusuf Nada in Lugano kam ein 14-seitiges Strategiepapier ans Licht, welches aufzeigt, wie der Islam die Macht übernehmen kann. Das Papier ist gut durchdacht und langfristig angelegt, um die westlichen Staaten kulturell zu erobern. Gepaart mit tarnenden Schlagworten wie „Dialogbereitschaft“ oder „Integrationswille“ wird im Papier etwa von der gezielten Infiltration muslimischer Verbände, Netzwerkbildung, Errichtung finanzieller Netze, Aufbau von Überwachungseinrichtungen und Datensammlungen, Schaffung von sozialen Einrichtungen wie eigenen Schulen, Vorbereitung islamischer Verfassungen und Gesetze für den Westen oder der Unterstützung von Dschihad-Bewegungen mit Propaganda, Geld, Technik, Personal, Gebeten und Logistik gesprochen. Schlussendlich geht es nur um eines: Europäische Freiheits- und Grundrechte sollen zerstört werden. Nach der Hausdurchsuchung sagte Yusuf Nada vor Gericht aus, das Papier sei von „islamischen Gelehrten“ aus den Reihen der Muslimbruderschaft verfasst worden. Es ist also äusserst ernst zu nehmen.
Radikalisierung der Schweizer Moslems

Das Islamische Zentrum in Genf machte schon mehrfach von sich reden. In Genf hat Tariq Ramadan bereits 1993 die Aufführung von Voltaires Mahomet verhindert. Er plädierte für ein groteskes „Moratorium“ der Steinigung von Ehebrecherinnen und Ehebrechern.
In den USA ist er mit einem bis heute gültigen Einreise-Verbot belegt worden, weil er terroristische Vereinigungen materiell unterstützt habe. Sein Bruder Hani Ramadan, der Lehrer am Islamischen Zentrum in Genf war, wurde entlassen, nachdem er die Steinigung bei Ehebruch rechtfertigte. Hani Ramadan ist ein Fundamentalist. Sein Weltbild zielt auf den weltweiten, islamischen Herrschaftsanspruch. Beide Brüder sind davon überzeugt, dass sich nicht der Islam dem Westen, sondern der Westen dem Islam anpassen muss. Im Frühling 2007 wurde plötzlich derjenige Teil des Genfer Personals, welcher einen liberaleren Islam vertrat, entlassen und durch dubiose Personen – direkt aus Saudi-Arabien eingeflogen – ersetzt. Nach aussen wurde geschwiegen. Die Neue Zürcher Zeitung berichtete, dass gemäss Insidern ein interner Kulturkampf zwischen Vertretern eines moderaten Islams und den Fundamentalisten herrsche. Die Tendenz, dass liberale Moslems durch Fundamentalisten ersetzt werden, entspricht genau dem oben erwähnten Strategie-Papier.
Rückschritt ins Mittelalter

Islam-Vertreter verweisen immer wieder auf Kreuzzüge. Gewiss, auch in Europa herrschte einmal das Mittelalter. Aber wir haben uns entwickelt: politisch, demokratisch, geistig, technologisch. Und heute leben wir in unserer modernen, aufgeklärten Schweiz. Hier fühlen wir uns wohl und dies soll so bleiben. Der Islam hingegen blieb etwa im 9. und 10. Jahrhundert stehen und von einer solchen „aufklärerischen Belästigung“ weitgehend verschont. Die islamische Zeitrechnung schreibt das Jahr 1430. Eine Trennung zwischen Religion, Politik und Gesetzen gibt es nicht. Menschenrechte werden missachtet. Die Schweiz hat die Pflicht, die vollständige Akzeptanz unserer Gesetze und Grundwerte durch islamische Einwanderer einzufordern. Die Gewährung jeder noch so geringfügig scheinenden Konzession, die auch nur andeutungsweise zur Etablierung einer parallelen Rechtsprechung ermuntern könnte, ist zu vermeiden. Einwanderer, die unsere Schweiz nicht akzeptieren können oder wollen, gehören nicht hier hin. Es gibt für sie genügend islamische Länder, wo sie leben können, wie sie wollen. Die Schweiz jedoch soll ein freiheitliches, modernes Land mit christlich-abendländischer Prägung bleiben.

Die richtige Antwort auf diese gefährliche Entwicklung ist die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten! Sie ist ein deutliches, wirksames Zeichen und setzt den islamischfundamentalistischen Auswüchsen klare Grenzen.
Mit einem Minarettverbot kommt die Problematik „Muezzinruf“, welche in unseren Nachbarländern hohe Wellen wirft, gar nicht erst auf. Mit einem Minarettverbot kann die Bildung von Ghettos unterbunden werden, denn ein Minarett hat oft Auswanderung der einheimischen Bürgerinnen und Bürger zur Folge und Muslime werden tendenziell eher angezogen. In der Folge entstehen Quartiere mit deutlichen, islamischen Mehrheiten, wo eine Integration kaum mehr möglich ist.

Mit jeder Ja-Stimme verteidigen wir die Werte, die uns wichtig sind, die Freiheit und unsere demokratische Kultur offensiv gegen ihre Feinde. Für unsere Zukunft und für die kommenden Generationen!
NZZ


Eine Bilanz Der Karikaturenstreit, die Freiheit und ihr Preis

November 23, 2009

Am vergangenen Dienstag enthüllten das FBI und der dänische Geheimdienst PET, dass zwei Männer mit pakistanischem Hintergrund in Chicago festgenommen worden sind. Sie werden verdächtigt, an einem Mordkomplott gegen mich und Kurt Westergaard, dessen Karikatur des Propheten mit einer Bombe im Turban vor vier Jahren zum Symbol geworden ist, beteiligt gewesen zu sein.

Einer der beiden Verdächtigen ist zweimal nach Dänemark gereist, wo es ihm gelungen ist, bis in die Redaktionsräume der Zeitung vorzudringen. Er drehte Videos vom Gebäude, versuchte herauszufinden, wo ich wohne und wie mein Tagesablauf aussieht.

Es ist nicht angenehm, wenn man erfährt, dass man ermordet werden soll, also ist die Frage erlaubt: War es das wert? Bereue ich, die dänischen Karikaturen veröffentlicht zu haben?

Offen gestanden, ich glaube, diese Frage verkennt, was auf dem Spiel steht. Ebenso gut könnte man ein Vergewaltigungsopfer fragen, ob sie es bereut, am Freitagabend in der Diskothek einen kurzen Rock getragen zu haben.
In Dänemark kommt es nicht einer Einladung zur Vergewaltigung gleich, wenn man in einem kurzen Rock zum Tanzen geht, und ebenso wenig ist es eine Einladung zum Terror, Karikaturen zu veröffentlichen, die sich über die lustig machen, die im Namen der Religion Flugzeuge, Züge und Gebäude in die Luft jagen.

Die satirische Darstellung von Religion ist legal und völlig normal. Und was wären wir hier in Europa auch für eine Gesellschaft, hätten wir keinen Sinn für Humor und würden Terroristen nicht verlachen?

Gewalt, Terror und Einschüchterung sind Waffen, um Angst zu schüren und das Verhalten von Menschen zu beeinflussen. Deshalb wurde der niederländische Filmemacher Theo van Gogh vor fünf Jahren von einem jungen Muslim ermordet und deshalb wurde Anna Politkowskaja, die kritisch über Tschetschenien berichtet hatte, 2006 erschossen. Drei junge Muslime hatten das gleiche Motiv, als sie 2008 die Ermordung Kurt Westergaards planten. Glücklicherweise wurde die Tat rechtzeitig vereitelt.

All diese Mörder und Verschwörer wollten die Öffentlichkeit, Redakteure, Reporter und Karikaturisten einschüchtern, um eine Sprache zum Verstummen zu bringen, die die Täter nicht mögen, bedient sie sich nun Karikaturen, Filmen oder Nachrichten.

Aus der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts wissen wir, dass man den Terror nicht stoppt, wenn man ihm nachgibt, ganz im Gegenteil. Denn wer Terroristen zu beschwichtigen sucht, indem er ihnen nachgibt, sendet eine klare Botschaft: Terrorismus und Einschüchterung funktionieren. Und warum aufhören, wenn es funktioniert?…

Welt


„Der Islam ist noch nicht in der Demokratie angekommen“

November 22, 2009

BZ-INTERVIEW MIT NECLA KELEK
„Der Islam ist noch nicht in der Demokratie angekommen“
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Der Professor für Arabistik und Islamwissenschaft Tilman Nagel erklärt im Interview mit der „Presse“, warum Mohammed wirklich gelebt hat und das Verbot von „Islamophobie“ die Menschenrechte pervertiert.
Presse


Menschenrechte in der „Islamischen Republik“

November 22, 2009

BERLIN. (hpd) Am Sonntag, dem 15. November, sprach die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi im Berliner Renaissance-Theater vor ausverkauftem Haus. Der hpd war dabei.

Shirin Ebadi war die erste weibliche Richterin in Iran und wurde nach der Revolution 1979 vom klerikalen System ihres Amtes enthoben. Seitdem hat sie sich ganz der Verteidigung der Menschenrechte und insbesondere der Rechte der Frauen und Kinder in Iran verschrieben. Sie ist als Menschenrechtsexpertin weltweit anerkannt. Frau Ebadi ist eine Demokratin und bekennende Muslima und hält Demokratie und Islam für vereinbar. Damit steht sie in der Tradition eines aufgeklärten Islam.

In Berlin sprach sie über die Menschenrechtsverletzungen, die von der „Islamischen Republik Iran“ ausgehen. Als ausgebildete und hervorragende Juristin bewies sie dabei, dass der islamische Staat an seinen eigenen Vorgaben scheitert.
„Die Regierenden sprechen durch ihre Gesetze.“

Anhand der Gesetzestexte lässt sich – so Frau Ebadi – deshalb die Ideologie eines Staates ablesen. Der iranische Staat hat die UN-Menschenrechtskonvention unterschrieben, verstößt aber durch seine Binnengesetze permanent gegen diese universellen Rechte. So zum Beispiel gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter.
Im Recht der Islamischen Republik, das sich allein auf die Scharia (1) beruft und deren Gesetze nur dem islamischen und nicht dem weltlichen Recht unterliegen, ist die Ungleichbehandlung der Geschlechter vorgeschrieben. So gilt eine Frau nur die Hälfte eines Mannes, das Wort zweier Frauen hat also den Wert des Wortes eines Mannes.

Im Vortrag brachte Frau Ebadi einige Beispiele, die diesen Verstoß gegen die UN-Menschenrechtskonvention aufzeigen.

Auch gegen das Recht der freien Ausübung von Religion verstößt dieser Staat, der sich als auf einer Religion gründend versteht, permanent. So sind Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften oder auch Atheisten verschiedenen Diskriminierungen ausgesetzt. Beispielsweise gibt es in der 12-Millionen-Metropole Teheran keine einzige sunnitsche Moschee. Ganz zu schweigen davon, dass die Religionsausübung von Christen, Juden etc. massiv unterdrückt wird. Im Erbrecht des Staates Iran gibt es tatsächlich eine Regelung, nach der, völlig unabhängig von der Erbfolge, in jedem Falle ein Muslim das Erbe bekommt, wenn die eigentlichen Erben einer anderen (oder keiner) Religion angehören.

Diese Regelungen, diese Gesetze kamen einigen Zuhörern so unglaubwürdig vor, dass es im Publikum bei der Aufzählung dieser Dinge zu einzelnen Lachern kam. Leider ist das für die Betroffenen keinesfalls witzig.

Da Shirin Ebadi vor allem als Strafverteidigerin tätig war, berichtete sie davon, dass es in Iran insbesondere bei politischen Häftlingen keinesfalls üblich ist, den Angeklagten während der Ermittlungen einen Anwalt zur Seite zu stellen. Die Ermittlungsrichter lassen Anwälte oft erst dann zu, wenn die Verhandlungen beginnen. Daher haben diese oft kaum die Zeit und Möglichkeit, sich auf die Verhandlungen vorzubereiten.(2) „Seit 18 Jahren“, so Frau Ebadi, „habe ich keinen einzigen Fall gehabt, bei dem ich den Angeklagten während der Ermittlungen sprechen konnte.“

Sie wies darauf hin, dass, obwohl der Iran die UN-Menschenrechtskonvention und andere, völkerrechtlich bindende Verträge eingegangen ist, Folter, Verstümmlungen und die Vollstreckung der Todesstrafe Teile des Rechtssystems sind. Iran hat laut Amnesty International die sehr unrühmliche Rolle inne, das Land zu sein, in dem 2008 die weltweit meisten Todesurteile gegen Minderjährige vollstreckt worden sind.

An anderer Stelle merkte Frau Ebadi an, dass die „Reporter ohne Grenzen“ den Iran bei 174 genannten Staaten, die die Freiheit des Wortes unterdrücken, auf Platz 170 gelistet ist. Nur in Nordkorea, Eritrea und Turkmenistan werden die Freiheiten der Journalisten mehr beschränkt. In diesem Zusammenhang sprach Shirin Ebadi über die Zensur, die sich nicht allein auf den Medien beschränkt, sondern auch auf künstlerische Werke, Bildung und Kultur bezieht. Und aktuell verstärkt auch das Internet…..
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Deutsch-türkische Soziologin: „Türkische Buben lernen keine Achtung“, kein soziales Problem, sondern ein kulturelles

November 22, 2009

SF: Frau Professor Kelek, eine Studie des Innenministeriums zur Integration von Ausländern in Österreich bestätigt, dass türkische Zuwanderer sich viel schlechter integrieren als andere Zuwanderer. Woran liegt das?
Kelek: Das ist in ganz Europa so. Das Grundproblem ist, dass sehr viele muslimische Bürger das traditionelle System fest in sich verankert haben. Der Islam hat sich noch nicht säkularisiert, er verlangt, dass der Einzelmensch gegenüber der Familie und der Sippe zurückzutreten hat. Das ist wichtiger als die Individualität und die Freiheit eines Menschen.

SF: Jeder zweite türkische Migrant fühlt sich benachteiligt. Ist diese Opferhaltung ein Grund für Aggressivität und Gewalt?
Kelek: Ich stimme dem nicht zu, dass sie Opfer sind. Ich sehe im Gegenteil ein übersteigertes und überhöhtes Selbstwertgefühl ohne Basis, was diese Männer noch aggressiver macht. Sie sind stolz, weil sie eine bestimmte Rolle einnehmen, aber nicht, weil sie selbst etwas Bestimmtes geleistet haben.

SF: Es gibt ein bestimmtes, provokantes Machoverhalten im Alltag, das viele Menschen bei uns als sehr störend und konfliktreich wahrnehmen, vor allem auch die Jugendlichen beim Fortgehen.
Kelek: Das kommt von dem traditionellen Führungsanspruch der türkischen Männer. Sie müssen beweisen, dass sie die Herrscher sind, sie fordern die anderen heraus. Türkische Buben lernen nicht Achtung und Respekt, sondern wie man sich durchsetzt. Diese Kinder kommen eigentlich nie in der Freiheit an.

SF: Ist es nicht auch eine Bildungsfrage?
Kelek: Nein, es ist eine Kulturfrage. Auch wenn bei strenggläubigen Türken der Sohn studiert, studiert er nicht für sich, sondern für die Familie. Er lernt nicht, dass es ein Recht auf Individualisierung gibt.

SF: Wie muss man sich den Alltag türkischer Familien vorstellen?
Kelek: Die Wertorientierung sagt klar, dass Männer und Frauen in der Öffentlichkeit getrennt zu leben haben. Im öffentlichen Bereich bestimmt der Mann, dem nicht nur das Haus, sondern auch die Frau als Privateigentum gehört. Es gibt einen Konsens innerhalb der Männerwelt. Wenn eine Frau ausbüchst, weil sie es nicht mehr aushält, fangen sie sie ein und übergeben sie der Familie zur Bestrafung.
Quelle