Replik zum Goldstone-Bericht Israels scharfe Kritiker verstehen den Krieg nicht

Ziel des Ethik-Kodex der Israelischen Armee (IDF) ist es, eine kohärente und moralisch plausible Haltung zu erreichen, die Israel effektive Mittel an die Hand gibt, seine Bürger zu schützen, während gleichzeitig sinnvolle moralische Grenzen gesetzt werden. Während der Diskussionen über den Code hörte ich oft, dass er den Handlungsspielraum der Israelis einschränken würde und damit die Fähigkeit der Armee, den Kampf zu gewinnen. Tatsächlich jedoch verstärken sich die moralischen und strategischen Ziele wechselseitig. Radikale Gruppierungen wie die Hamas beginnen ihren Kampf mit nur geringfügiger Unterstützung ihrer Bevölkerung.

Sie erweitern ihre Unterstützerbasis zynischerweise, indem sie israelische Zivilisten ermorden und auf diese Weise Israel zu einer Überreaktion provozieren. Das endet damit, dass palästinensische Zivilisten Schaden nehmen, in deren Mitte die Militanten Schutz suchen. Das Sterben und Leiden der palästinensischen Zivilbevölkerung ist Teil der Hamas-Strategie. Und darum ist es Israels Ziel, die Militanten von ihrer Umgebung zu isolieren und sie an eine klar abgegrenzte Front zu zwingen.

Hier stünde der militärische Vorteil in keinem vertretbaren Verhältnis zur Zahl ziviler Opfer. Die israelische Luftwaffe hat für solche Fälle die folgende Taktik entwickelt: Weil die Hamas ihre Kommandozentralen und Munitionslager in Wohngebieten unterbringt, ruft die israelische Armee die Bewohner solcher Gegenden auf ihren Festnetz- oder Mobiltelefonen an und fordert sie auf, das Haus sofort zu verlassen, weil ein Angriff bevorsteht. Als Reaktion bringt die Hamas die unbeteiligten Bewohner auf das Dach der Gebäude, weil sie weiß, dass die Israelis ihre Ziele grundsätzlich vorab von unbemannten Aufklärungsflugzeugen filmen lassen und den Angriff abbrechen werden, wenn sie Zivilisten entdecken.

entwickelten Rakete, die das Dach trifft, ohne es zu beschädigen, um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren. Das sogenannte Dach-Klopfen veranlasst die Zivilisten, das Haus vor dem tödlichen Angriff zu verlassen.

Es ist seltsam, dass diese Praxis im Goldstone-Bericht kritisiert wird. Dazu heißt es: „Wenn dies als Warnschuss gemeint ist, dann muss es als extrem fahrlässig bewertet werden.“ Die Wahrheit ist jedoch, dass dies eine bewundernswerte und kostspielige Maßnahme ist, um Schaden von Zivilisten abzuhalten. Der Bericht erklärt nicht, was die Alternative wäre……………………
Welt

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