Ost-Mythen War damals in der DDR wirklich alles schlechter?

Oktober 25, 2009

Jeder hatte einen Job, Wohnungen waren billig, alle waren gleich reich, Autos aber schwer zu bekommen – das sind gängige Ansichten über die Deutsche Demokratische Republik. Was davon stimmt? Tatsache ist: Der Staat wollte alles regeln, und nicht nur die Planwirtschaft machte den Menschen das Leben schwer….

Welt

Advertisements

Schlechte Zahlungsmoral bei arabischen Medizintouristen

Oktober 24, 2009

Sie kommen gern nach Deutschland, um sich operieren zu lassen – doch viele arabische Medizintouristen drücken sich später um die Rechnungen. Einer neuen Studie zufolge haben nach SPIEGEL-Informationen fast 14 Prozent der deutschen Kliniken offene Posten von mehr als einer Million Euro.

Bonn – Krankenhäuser und Reha-Kliniken leiden unter der schlechten Zahlungsmoral arabischer Medizintouristen. Aus einer Studie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg geht hervor, dass fast 14 Prozent der deutschen Kliniken auf unbezahlten Rechnungen von mehr als einer Million Euro sitzen.

Außenstände von 100.000 Euro pro Klinik sind normal. Lediglich acht Prozent der Spitäler haben keine offenen Forderungen aus der Behandlung von Patienten aus Saudi-Arabien, Kuwait oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.

„Die Außenstände dürften fast einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen“, heißt es in der Studie. Zahlreiche Kliniken verlangen gegenüber arabischen Medizintouristen inzwischen Vorkasse, unter anderem das Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf…
Spiegel


Herrschaftskritisch-emanzipatorische Islamkritik contra „antirassistische“ Verteidigung einer reaktionären Herrschaftskultur

Oktober 24, 2009

Herrschaftskritisch-emanzipatorische Islamkritik contra „antirassistische“ Verteidigung einer reaktionären Herrschaftskultur….

Hintergrund


Frauen dürfen keine Büstenhalter mehr tragen – Mittelalter im Islam

Oktober 24, 2009

Unter den radikalen Islamisten weht ein Wind aus dem Mittelalter durch das Kriegsland Somalia.

Die Herrschaft der radikalen Islamistengruppe al-Shabab über weite Teile Somalias treibt immer abstrusere Blüten. Nachdem schon seit geraumer Zeit Kinofilme, Fussballspielen, Tanzen auf Hochzeiten sowie Melodien als Handy-Klingeltöne verboten sind und bereits mehreren angeblichen Dieben zur Strafe eine Hand oder auch ein Fuss abgetrennt wurden, stehen neuestens Büstenhalter im Visier der Sittenwächter.

Jede Frau, die mit Körbchen erwischt wird, werde ausgepeitscht sowie um ihren Oberweitenschutz gebracht, berichten Einwohner von Mogadiscio. Anschliessend müssten sie ihre Brüste schütteln, um den Vollzug des BH-Banns unter Beweis zu stellen. Als Begründung geben die Gottesmänner an, Büstenhalter erfüllten den vom Koran geächteten Tatbestand der «Irreführung».

Morddrohungen

Auch die Medien bekommen den neuen Wind aus dem Mittelalter zu spüren. Radiomoderatoren müssen sich verpflichten, ausser religiösen Liedern keinerlei Musik auszustrahlen und keine Interviews mit «Ungläubigen», also den Mitgliedern der feindlichen Übergangsregierung, zu führen. In Punkt 4 einer jüngst veröffentlichten Handreichung der Al-Shabab-Verwaltung für die Presse heisst es: «Al-Shabab und seine Führung haben im Namen Allahs geschworen, dass – falls ein Journalist oder ein Medienhaus gegen die islamische Verwaltung gerichtete Informationen veröffentlicht – dieser Journalist getötet wird.» Nicht angesagt ist ausserdem, dass Pressevertreter den Sprecher der Islamisten mit der Bitte um eine Stellungnahmen anrufen: Sie hätten darauf zu warten, bis sich dieser von sich aus bei ihnen meldet, um den genauen Wortlaut der zu veröffentlichenden Erklärung durchzugeben.

In der Hafenstadt Kismayo veranstaltete ein regimetreuer Radiosender während des Fastenmonats Ramadan ein Quiz, bei dem es um Fragen des Korans und der somalischen Geschichte ging. Als Preise wurden dabei nicht etwa Korane oder Geschichtsbücher ausgesetzt: Die Gewinner des für Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren gedachten Wettbewerbs erhielten Kriegsgerät. Bei der Preisverleihung am vergangenen Freitag rechtfertigte Scheich Abdullahi Alhaq die ungewöhnliche Belohnung: «Wir wollen die jungen Männer für eine Teilnahme am Heiligen Krieg gegen die Feinde Allahs gewinnen.» Den ersten Preis erhielt ein 17-Jähriger. Er durfte ein russisches Sturmgewehr, zwei Handgranaten, einen Computer und eine Anti-Panzer-Mine mit nach Hause nehmen.

Quelle

Gibt es eigentlich schon Demos von Linken und „Menschenrechtsgruppen“,oder erarbeiten Linksfaschos momentan wieder eine Resolution gegen Israel?


Israel war immer ein Opfer von Angriffen – Die verlogenen Menschenrechtsgruppen

Oktober 24, 2009

Der Gründer von Human Rights Watch kritisiert die Menschenrechtsorganisation scharf. Sein Grund: Ihre Haltung zu Israel.

Seine Kritik wiegt schwer. 20 Jahre lang stand Robert L. Bernstein an der Spitze von Human Rights Watch (HRW). Aus einer kleinen Gruppe, die sich Ende der siebziger Jahre das Ziel gesetzt hatte, die Einhaltung von Menschenrechten in der Sowjetunion zu überwachen, machte er eine weltweit geachtete Organisation. Jetzt aber wird der Graben zwischen Bernstein und dem Netzwerk, das sein Lebenswerk ist, immer tiefer. Hintergrund ist die Art und Weise, wie HRW auf angebliche Menschenrechtsverletzungen durch Israel reagiert – ein Thema, für das die Organisation schon seit längerem in der Kritik steht.

Als Bühne für seine Philippika wählte Bernstein, der als ehemaliger Leiter des Verlags Random House auch eine feste Größe im amerikanischen Buchgewerbe ist, die Meinungsseite der „New York Times“ vom gestrigen Dienstag. „Als Gründer von Human Rights Watch muss ich etwas tun, was ich nie erwartet hätte: Ich muss den Kritikern der Organisation öffentlich beipflichten“, schreibt er.

Bernsteins zentraler Vorwurf: HRW mache bei der Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen keinen Unterschied mehr zwischen Demokratien und Ländern, die autokratisch regiert würden. Früher sei das anders gewesen. Da habe man sich bemüht, Öffentlichkeit herzustellen, wenn es keine gab. In Israel aber gebe es demokratische Institutionen und eine freie Presse. Trotzdem fixiere sich HRW im Nahostkonflikt ganz überwiegend auf dessen Rolle. Umgekehrt ignoriere die Organisation die Leiden der Menschen in der arabischen Welt und im Iran – obwohl „diese am meisten von der Aufmerksamkeit einer großen und finanzkräftigen Menschenrechtsorganisation profitieren könnten“.

Weiterhin bemerkt Bernstein, dass sich HRW nur für die Kriegsführung interessiere, dabei aber unberücksichtigt lasse, warum es überhaupt zu Kämpfen komme. „Israel ist immer ein Opfer von Angriffen gewesen – trotzdem richtet sich die Kritik von HRW hauptsächlich gegen dieses Land“, schreibt Bernstein. Hinzu komme, dass bis heute niemand wirklich beurteilen könne, welche Seite zum Beispiel im Gazakrieg Menschenrechte verletzt habe – HRW erwecke aber diesen Eindruck. Seinen Artikel schließt Bernstein mit einer Warnung an die Führung von Human Rights Watch: Wenn die Organisation bei der Betrachtung des Nahostkonflikts nicht wieder ihre Glaubwürdigkeit herstelle, dann werde sie generell an Bedeutung verlieren.

Tagesspiegel

Als die ersten Vorwürfe laut wurden, verteidigte die Organisation Human Rights Watch ihren Militär-Experten Marc Garlasco noch. Jetzt stellte sie ihn vom Dienst frei. Der Mann soll begeistert NS-Devotionalien gesammelt und SS-Jacken bejubelt haben. Er selbst erklärte, er sei nur ein Militärfreak.
Spiegel

Human Rights Watch bekommt Geld von Islamisten um gegen Israel zu agieren


Sind Sie islamophob?

Oktober 23, 2009

1. Sind Sie für gleiche Rechte und Gleichbehandlung von Frauen und Männern?
2. Sind Sie dagegen, dass Frauen wegen Ehebruchs gesteinigt werden?
3. Sind Sie für die obligatorische Erziehung von Mädchen, überall auf der Welt?
4. Sind Sie gegen Sklaverei und Kinderprostitution?
5. Unterstützen Sie vollständige Meinungsfreiheit und freie Presse?
6. Unterstützen Sie das Recht eines jeden in seiner eigenen Religion zu beten?
7. Sind Sie gegen jedwede von Regierungen und Moscheen unterstützte antisemitischen Veröffentlichungen im Radio, TV und in Lehrbüchern?
8. Sind Sie gegen das Tragen von Burkas in der Öffentlichkeit, Schulen und Gerichten?
9. Sind Sie gegen Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit und an Gebetsstätten?
10. Sind Sie gegen die Todesstrafe für Nicht-Moslems und Moslems, die zu einer anderen Religion konvertieren?
11. Sind Sie gegen „Ehren“morde?
12. Sind Sie gegen Genitalverstümmelung bei Frauen?
13. Sind Sie gegen erzwungenen Sexualverkehr?
14. Sind Sie gegen die Diskriminierung von Homosexuellen?
15. Unterstützen Sie das Recht auf Religionskritik?
16. Sind Sie gegen Polygamie?
17. Sind Sie gegen Kinderehen, erzwungen oder auch sonst?
18. Sind Sie gegen die Koranregel Nicht-Moslems und Abtrünnige zu töten?
19. Sind Sie dagegen, dass die Scharia in Ihrem Heimatland eingeführt wird?
20. Stimmen Sie nicht mit der koranischen Behauptung überein, dass der Islam allen anderen Religionen überlegen ist?


Schweden vs. Israel

Oktober 23, 2009

Stockholm und Jerusalem streiten über einen extrem fragwürdigen Artikel in einer schwedischen Zeitung. Dabei hat man den Eindruck, dass es um mehr geht – denn der diplomatische Knatsch hat eine lange Vorgeschichte.

Wie konnte das passieren? Das tolerante Schweden im diplomatischen Clinch mit Israel, der einzigen Demokratie des Nahen Ostens, nur weil eine Zeitung einen schlechten Artikel druckt? Dieser Eindruck von der aktuellen Krise täuscht. Denn die Beziehungen zwischen Stockholm und Jerusalem sind schon länger angespannt. Schweden hat eine stark links geprägte politische Klasse, deren Einstellung Israel gegenüber sehr kritisch ist – und keinerlei Hemmungen hat, dies in einer Schärfe kundzutun, die in Deutschland regelmäßig Skandale heraufbeschwören würde. Die jüdische Gemeinde ist mit etwa 10.000 Mitgliedern winzig, die Zahl der eingewanderten Muslime dagegen ist mindestens 25-mal größer. Antisemitische und Holocaust-leugnende Publikationen von Neonazis und Islamisten haben in Schweden ebenso immer wieder Schlagzeilen gemacht, wie die Umtriebe von prügelnden Rechtsradikalen.

Dennoch hätten die Schweden nie vermutet, ein Antisemitismus-Problem haben zu können. Über Jahrzehnte galt das Land als frei von solchen Ressentiments. Als 2006 eine Umfrage unter 3000 Schweden ergab, dass mehr als ein Drittel ein bestenfalls ambivalentes, teils sogar ablehnendes Verhältnis zu Juden hat, reagierte der damalige Regierungschef Persson geradezu geschockt.

Are you from Sweden?

Wenn es auch am Strand von Tel Aviv beliebt ist, blonde Touristinnen mit der Frage „Are you from Sweden?“ anzugraben, so ist Schweden aus Sicht vieler Israelis das europäische Land, in dem der Nahostkonflikt zum Nachteil Israels am ungerechtesten und einseitigsten betrachtet wird. Immer wieder kontrovers wird auch die schwedische Haltung zum Holocaust betrachtet. Einerseits war der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg einer der größten Judenretter des Zweiten Weltkriegs. Zur Erinnerung daran, dass schwedische Bürger Tausenden Juden das Leben retteten, sind in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem ein Krankenwagen und ein Boot ausgestellt, mit denen Juden nach Schweden geschmuggelt wurden. Andererseits verhielt sich Schwedens Königshaus im Krieg gegenüber den Nazis wohlwollend neutral. Auf diesen Umstand hob Israels Außenminister Avigdor Lieberman ab, als er das Schweigen der Stockholmer Regierung zu dem antisemitischen Text im „Aftonbladet“ mit dem Schweigen während des Krieges verglich.

Gegenseitiges Misstrauen

Das gegenseitige Misstrauen hat schon zu zahlreichen diplomatischen Verwicklungen geführt, bis hin zum Sport. Als im September 2006 der europäische Fußballverband Uefa trotz entspannter Sicherheitslage daran festhielt, israelischen Teams Spiele im eigenen Land zu verweigern, hatte Israels Sportminister die Urheber schnell ausgemacht: Zwei „antisemitische schwedische Funktionäre“. Damit waren Uefa-Boss Lennart Johansson und Generalsekretär Lars-Christer Olsson gemeint.

Die Boulevardzeitung „Aftonbladet“ ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt im schwedisch-israelischen Dauerkonflikt. Die sozialdemokratisch geprägte Zeitung mit brauner Vergangenheit leistet sich mehrere Kolumnisten mit dezidiert anti-israelischen Ansichten und veröffentlichte im Juni einen Text des Krimiautors Henning Mankell, in dem dieser dem „Apartheid-Staat“ Israel das Existenzrecht absprach.

Dennoch hat der aktuelle Text von Donald Boström eine andere, neue Qualität – ist er doch kein Meinungsbeitrag, sondern ein Bericht, der den Eindruck einer Nachrichtengeschichte erweckt. Zwar betont Chefredakteur Jan Helin, der Text sei kein News-Stück und stelle lediglich relevante Fragen. Dass es im seriösen Journalismus unüblich ist, in Form von offenen Fragen, die sich außer dem Autoren niemand stellt, unbewiesene Behauptungen in den Raum zu stellen, erkennt Helin allerdings nicht. Zumal selbst die Fragen bröckeln. Mitglieder der palästinensischen Familie, die in der umstrittenen Story mit dem Vorwurf zitiert werden, israelische Soldaten hätten Organe eines getöteten Verwandten entnommen, dementieren, jemals mit einem schwedischen Journalisten über das Thema gesprochen zu haben.

„Nun hat eine israelische Regierung entschieden: Genug ist genug“, schreibt der ehemalige israelische Botschafter in Schweden, Zvi Mazel, in der „Jerusalem Post“. Mazel selbst hatte allerdings 2004 für einen Skandal gesorgt, als er bei einer Ausstellung in Stockholm wutentbrannt ein Kunstwerk zerstörte. Es bestand aus dem Bild einer unschuldig lächelnden palästinensischen Selbstmordattentäterin, schwimmend auf einem Meer aus Kunstblut.

Eine deutsche Übersetzung des umstrittenen Artikels gibt es übrigens inzwischen im Internet – auf einer einschlägigen Seite von Rechtsradikalen.

Kölner Stadtanzeiger