Arabische Nazis in Neukölln Der Mufti von 1000 Jahren -Linke schützen Faschisten

Die Werkstatt der Kulturen organisiert den Karneval der Kulturen – für viele ein Beispiel für Toleranz und Offenheit. Doch die Werkstatt ist ein Hort feiger Intoleranz.

Hadsch Amin al Husseini, oberster Repräsentant Palästinas, Mufti von Jerusalem, war ein guter Nazi-Freund. Von 1941 bis 1945 lebte er in Berlin, besprach sich mit Hitler, wurde von Himmler zum SS-Gruppenführer ernannt und gründete die muslimisch-bosnische SS-Division. 4000 jüdische Kinder wurden auf seinen Wunsch hin in den Tod geschickt. Diese und weitere Informationen sollten auf drei von 96 Schautafeln in der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ zu sehen sein – in der Werkstatt der Kulturen in Neukölln. Bekannt ist die Werkstatt als Veranstalter des Karnevals der Kulturen, diesem fröhlichen Multikulti-Umzug, den der Regierende Bürgermeister gerne als Beweis für die Offenheit und Toleranz in Berlin heranzieht. Doch die Werkstatt zeigt sich als Hort feiger Intoleranz. Die drei Tafeln der Ausstellung, auf denen es um die Kollaboration arabischer Führer mit den Nazis geht, dürfen nicht gezeigt werden. Um die arabischen Organisationen nicht zu provozieren? Um den Einsatz linker Kreise für die Sache der Palästinenser nicht zu diskreditieren? Die Verantwortlichen sollten ihren Umzug umbenennen: in „Karneval der entarteten Kultur“.
Tagesspiegel

Kritik an Arabern unerwünscht
Die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ kann nicht wie geplant in der Neuköllner Werkstatt der Kulturen ab dem 1. September gezeigt werden. Grund ist die Darstellung der umstrittenen historischen Figur, des Palästinenserführers Hadj Amin el-Husseini.

Der Palästinenserführer Hadj Amin el-Husseini war eine umstrittene historische Figur. 1933 gratulierte er dem deutschen Generalkonsul von Jerusalem zur Machtergreifung der Nationalsozialisten, später warb er muslimische Freiwillige für die Waffen-SS und propagierte die „Endlösung“. Nach dem Krieg wurde er zum obersten Repräsentanten der Araber Palästinas. Die Verstrickungen el-Husseinis sind bekannt. Aber jetzt führte unter anderem eine Schautafel mit diesen Informationen dazu, dass die Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ nicht wie geplant in der Neuköllner Werkstatt der Kulturen ab dem 1. September gezeigt werden kann, sondern in die Uferhallen in Wedding ausweichen musste. Nach Angaben des Ausstellungsmachers Karl Rössel von der Kölner Gruppe „recherche international“ hat Werkstatt-Geschäftsführerin Philippa Ebéné in der vergangenen Woche unter Hinweis auf ihr Hausrecht verlangt, die Ausstellungsteile zur arabischen Kollaboration zu entfernen. Rössel spricht von „Zensur“.

Einen solchen Eingriff in die Ausstellung, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Ausschnitt der Schau handelt, habe man nicht hinnehmen können. Dem Vernehmen nach wollte die Geschäftsführung den im Haus ansässigen arabischen Organisationen diesen Ausstellungsteil nicht zumuten. Andere Tafeln, in denen es etwa um das Engagement indischer oder anderer asiatischer Gruppierungen für die Nazis ging, seien nämlich nicht beanstandet worden. Von der Werkstattgeschäftsführung war am Dienstag trotz Anfrage keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Werkstatt in der Wissmannstraße hat sich als Institution der kulturellen Vielfalt der Migrantengruppen verschrieben. Das bekannteste Projekt ist seit 1996 der Karneval der Kulturen, der jedes Jahr Hunderttausende Besucher nach Kreuzberg lockt.

Tagesspiegel

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NPD Demo für Palästina

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4 Responses to Arabische Nazis in Neukölln Der Mufti von 1000 Jahren -Linke schützen Faschisten

  1. Peace sagt:

    So stimmt das aber nicht. Angeblich hat der Kurator und ehemalige Journalist Rössel einen neuen Begriff kreiert, nämlich das interessante Wort “Drittweltlänlder” der einfach zeigt dass er der falsche Mann für die Aufgabe war.

    Es gibt nur eine Welt.

    Tatsächlich schmeisst er einfach alle Nichtweissen die am Krieg auf der Seite der Allierten teilnahmen, in einen Topf und nennt sie Drittweltländler. Damit meint er also Maoris aus Neuseeland (3.Welt?), schwarze Franzosen (3.Welt?), Koreaner (3.Welt?), Schwarzamerikaner (3.Welt?), Native Americans (3.Welt?) etc. Der Mann hat einfach keine Ahnung.

    Des weiteren sollte es eine Homage sein an Afrikanische Soldaten, Tunesier, Marokkaner, Senegalesen etc etc aber sicher nicht die Kollaboration eines Palästinensers (nicht Afrika) mit Hitler. Es ist natürlich unmöglich 6 mio Juden umzubringen ohne Kollaborateure in Frankreich Vichy, im Vatikan Papst Pius, Polen usw. Die meisten Kollaborateure waren weiss und sassen in Europa. Das wäre eine interessante Ausstellung die sowieso mal gezeigt werden müsste.

    Die allergrösste Frechheit ist wie Rössel die gesamte Presse mit dem Wort ‘Anti-Semitismus’ instrumentalisiert und damit wahrscheinlich mehr Bücher verkaufen wird.

  2. Paul sagt:

    Was sie da schreiben,ist ein Haufen Blödsinn.

    Das schreckliche Verbrechen der Shoa war ein gesamteuropäisches „Projekt“.

    Ohne die Kollaboration der gesamten europäischen CHRISTLICHEN Staaten, wäre dieses Verbrechen in dieser Dimension überhaupt nie zustande gekommen.

    Sich jetzt – wie Herr Rössel es getan hat, nur die arabische Kollaboration herauszupicken – und zwar deshalb, weil der Mann den eigentlichen Sinn und Zweck der Austellung nicht begriffen hat – ist völlig lächerlich.

    Alle bilden plötzlich einen Kreis um die Aufarbeitung der Kollaboration des Großmuftis und zeigen hysterisch mit dem Finger darauf, um – denn es geht ja auch um die aktuelle Bedrohung des Islam – die Araber dazu zu bringen, das „jetzt auch endlich mal aufzuarbeiten“.

    Dafür also pickt man sich jetzt also ausgerechnet den Großmufti heraus und tut so als hätte nicht das christliche Gesamteuropa, das Verbrechen der Shoa durch Kollaboration in seiner WAHREN Dimension nicht überhaupt erst möglich gemacht.
    Und wie lange hat z.B. nur Frankreich dazu gebraucht, um sich für seine Schuld an der Deportation von Juden DURCH Franzosen, zu entschuldigen?
    Wenn es einen Staat Palästina gäbe, könnte die Entschuldigung für diese Kollaboration vielleicht auch mal von palästinensischer Seite aus, irgendwann offiziell passieren. Aber bis es soweit ist, sind wahrscheinlich eine Menge Entschuldigungen fällig.

    UNSERE Schuld als Deutsche macht die Kollaboration der christlichen Nachbarstaaten natürlich nicht kleiner, aber die der anderen eben auch nicht.

    Es soll ja noch Leute mit jüdischer Konfession geben, die z.B. die christliche gesamteuropäische Beteiligung an diesem Jahrtausendverbrechen nicht kennen bzw. abstreiten.
    Ich selbst bin so jemandem mal begegnet und was soll ich sagen: ich hatte schlechte Nachrichten für ihn.. .

    Der Mann war völlig fassungslos, ob dieser „neuen“ Information.

    Sei´s drum: es ging also in dieser besagten Austellung um den Beitrag derjenigen Soldaten des zweiten Weltkriegs, die von den Kolonialmächten aus der sogenannten „Dritten Welt“, eingesetzt wurden.
    Diese Menschen haben AUCH denjenigen Beitrag geleistet, dem die WdK sich verpflichtet gefühlt hat, die entsprechende Würdigung zuteil werden zu lassen.

    Die Arroganz mit der hier über den Beitrag dieser Menschen an der Befreiung drüber-gebulldozert wird, spiegelt tatsächlich eine neokolonialistische Arroganz wider, die – sorry – gewisse jüdische und christliche Interssengruppen bis heute anscheinend verkörpern.
    Und das sage ich als jemand der den politischen Islam völlig ablehnt.
    Von der Abgründigkeit der Nazis, die ich natürlich auch zutiefst verachte, ganz zu schweigen.

    Etwa mehr Feingefühl bitte, wenn es mal um Menschen geht, die nicht in´s übliche eurozentrische Bild passen.

    Das ist aber anscheinend zuviel verlangt. Sagt aber einiges über die Kritiker dieses Ansinnens der WdK aus.

  3. Reinhard sagt:

    Das stimmt doch so gar nicht. Im Gegenteil, Frau Ebene wurde in der Vergangenheit von Arabern angegriffen weil sie durchsetzte dass ein jüdischer Sprecher während der Arabischen Kulturtage sprechen sollte. Diese klammheimliche Unterstellung dass sie Anti-Semitisch sein könnte ist kompletter Unsinn.

    Geht dem Rössel nicht auf den Leim, der hat einfach nur das Thema verfehlt in seiner Ausstellung und instrumentalisiert jetzt die Deutsche Presse mit diesen Inuendos des Anti-Semitismus.

    Frau Ebene wollte eine Ausstellung die den Kampf Afrikas gegen den Nationalsozialismus zelebriert, während Rössel einen Palästinenser (nicht Afrika för diejenigen die geographisch nicht so bewandert sind) als Kollaborateur in die Ausstellung stellt und damit den positiven Beitrag Afrika’s negiert.

    Er hat klevererweise dann alle Nichtweissen die am Krieg teilnahmen als ‚Drittweltländler‘ beschrieben. Damnit meinte er Koreaner (3.Welt?), Schwarzamerikaner (3.Welt ?), Maoris aus Neuseeland (3.Welt ?), Schwarze Franzosen (3.Welt ?) etc.

    Und dass nachdem er angeblich 10 Jahre recherchiert hat, der Mann ist ein Leichtgewicht in Sachen Diskriminierungssensibilität.

  4. Jana sagt:

    Nur ein kleiner Einschub von einer einfachen Hausfrau:
    ICh habe nicht studiert und spreche als Fremdsprache nur
    Englisch und etwas Französisch – allmählich verstehe ich, warum ich in Kairo von diesen hässlichen und fetten Menschen mit „Heil Hitler“ gegrüßt wurde. Da sind schon viele Nazis. Und die wollen alle nach Deutschland.

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