„Muslime sind nicht integrierbar“ TAZ

Beweist nicht die Bundesrepublik mit ihren 2,4 Millionen türkischen Einwanderern, dass ein friedliches Zusammenleben funktionieren kann?

Das Beispiel zeigt, dass es eben nicht funktioniert. Die Bundesrepublik hat kein Ausländerproblem, sie hat ein Türkenproblem. Diese muslimische Diaspora ist im Prinzip nicht integrierbar. Die Bundesrepublik ist seit ihrer Gründung mit heute zehn Prozent Zugewanderten bravourös fertig geworden. Aber irgendwann kommt eine Grenze, was man einer komplexen Gesellschaft zumuten kann.

Und wie antworten Sie auf diese Frage?

Man muss das streng steuern. Alle Einwandererländer haben nach einer Phase ungesteuerter Einwanderung die Notbremse gezogen. Die Amerikaner und Australier sogar mit ausgesprochen rassistischen Kriterien. Das amerikanische Einwanderungsgesetz von 1922/23, das 40 Jahre lang in Kraft war, enthält den Kunstbegriff der „Kaukasier“. Das waren sozusagen die blonden Weißen, die in hoher Quote einreisen durften.

Plädieren Sie etwa dafür, auch bei uns solche Kriterien anzuwenden?

Man soll sich nicht freiwillig Sprengstoff ins Land holen. Ich habe hier zwei glänzende türkische Studenten. Aber man muss das strikt trennen: persönliche Erfahrungen und die Notwendigkeit einer strikten Steuerung.

Akademische Eliten lassen sich offenbar problemlos integrieren. Ist die Integrationsfähigkeit eher eine Frage des sozialen Status als der Religion?

In der Bundesrepublik kann man von einer türkischen Elite kaum sprechen – abgesehen von dem berühmten Touristikunternehmer Vural Öger und wenigen anderen. Die Türken werden in einer Religion groß, die spezifische Integrationsbarrieren bereitstellt. Die fundamentalistische Strömung ist mehrheitsfähig, auch in der Türkei selbst.

Kann man diesen Trend stoppen, indem man die westlich orientierten Kräfte durch die Aussicht auf einen EU-Beitritt stärkt?

Dieses Argument grenzt an politischen Schwachsinn. Europa ist geprägt durch die christliche Tradition, durch die jüdisch-römisch-griechische Antike, durch Renaissance, Aufklärung, Wissenschaftsrevolution. Das alles gilt auch für die Beitrittsstaaten in Osteuropa. Aber es gilt nicht für die Türkei. Man kann diese Kulturgrenze nicht in einem Akt mutwilliger Selbstzerstörung einfach ignorieren. Obendrein würde eine Aufnahme der Türkei den Europäern so famose Nachbarn wie Syrien und den Irak bescheren….
TAZ

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2 Responses to „Muslime sind nicht integrierbar“ TAZ

  1. soowie sagt:

    ICH BINN EBENFALS DIESER ANSICHT.
    DAS HINDERNISS LIEGT IN DEN KORANVORSCHRIFTE.

    – keine freundschaft mit nichtmuslime, – selbst das diskutieren über den islam ist untersagt, – es sei denn der andere lässt sich überzeugen – sie dürfen weder für sie beten, – noch dürfen sie auf deren begräbnis gehen – auch keine beschützerfunktion dürfen sie haben, im gegenteil tötet die ungläubigen…..

    selbst den eigenen eltern gegenüber müssen sie eine besondere härte „vorfinden“ lassen

    das geht so weit, das auszubildenden jugendlichen gesagt wird, wenn die eltern sie bei der ausübung von ANSCHLÄGEN behindern, so TÖTET SIE……

  2. Helmut Zott sagt:

    soowie schrieb am 28. September 2009 um 12:22 :
    „… DAS HINDERNISS LIEGT IN DEN KORANVORSCHRIFTEN …“

    Dem muss man zustimmen. Im Koran steht:

    „O ihr Gläubigen, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden; denn sie sind nur einer dem andern Freund (gegeneinander). Wer aber von euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen, ein ungerechtes Volk leitet Allah nicht“ (5; 52 nach Ludwig Ullmann).

    „Ihr Gläubigen! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie
    lassen nicht ab, euch zu verführen, und wünschen nur euer Verderben. Ihren Hass haben sie bereits mit dem Munde ausgesprochen; aber noch weit Schlimmeres ist in ihrer Brust verschlossen“ (3; 119 nach Ludwig Ullmann).

    „Du wirst sehen, dass viele von ihnen sich mit Ungläubigen befreunden. Wehe ihnen ob dem, was ihre Seele voranschickt. Darüber entbrennt der Zorn Allahs, und ewig werden sie in der Qual bleiben (5; 81 nach Ludwig Ullmann).

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