Es gibt keine moderaten Muslime

Die säkular-humanistische Frauenrechtlerin Taslima Nasrin, die aus dem muslimischen Kulturkreis stammt, geht mit Anhängern des Islam scharf ins Gericht: “Wenn eine islamische Gesellschaft nicht in der Lage ist, das Anwachsen des Fundamentalismus innerhalb ihrer selbst zu kontrollieren, dann ist die Idee von ‘moderaten’ oder ‘progressiven’ Menschen in der muslimischen Gesellschaft vielleicht nur ein Vorwand”, sagt sie in einem aktuellen Artikel im Free Inquiry.

Humanistischer Pressedienst

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2 Responses to Es gibt keine moderaten Muslime

  1. Helmut Zott sagt:

    Ein Terrorist ist ein genauso gläubiger Moslem wie jeder andere, und dient genauso gottgefällig Allah, nur mit anderen Mitteln, die an sich, nach islamischer Auffassung, weder gut noch böse sind.

    Der Unterschied zwischen einem Terroristen und einem gläubigen friedlichen Moslem ist nicht grundsätzlicher Natur, er besteht vielmehr in der Intensität der Umsetzung von Allahs Auftrag und der Wahl der Mittel. Je nach Vermögen und Möglichkeiten hat jeder seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Während der Terrorist meint, der Sache Allahs durch Gewaltanwendung besser dienen und sie schneller zum Ziele führen zu können, glauben viele Muslime an andere Möglichkeiten, unter Ausnutzung von beispielsweise Zeit, Demographie, List und Da´wa. Alle dienlichen Mittel sind durch Allah legitimiert und somit erlaubt, denn gut ist, was der Sache Allahs dient, gut ist, was dem Islam nützt.

    Die Übergänge von friedlichen gläubigen Muslimen, die wir in die höchsten Staatsämter hieven, und den Terroristen sind fließend. Sie sind auch nicht stabil und können jederzeit kippen, je nach Situation und Gesinnungswandel. In diesem Sinne ist jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist. Es ist der größte und folgenschwerste Irrtum unserer Zeit, neben dem der Kirche, dass Allah und der Christengott identisch sind, zu glauben, dass der im Grunde vermeintlich friedliche Islam von den wenigen Terroristen politisch nur missbraucht wird.

    Der Grund der Gemeinsamkeit ist letztlich die Tatsache, dass sich beide, ob Terrorist oder gläubiger friedlicher Moslem, auf ihre verbindlichen Glaubensgrundlagen beziehen, und das sind der Koran, die Sunna und die Scharia. Auch haben beide ohne Einschränkung die lebenslange Verpflichtung, sich um die Sache Allahs zu bemühen, was der Terminus „djihad“ ausdrückt. Sie haben ebenso den göttlichen Auftrag, alle Menschen unter das Gesetz Allahs zu einen, um das erstrebte Endziel der Menschheit, die Umma mit einem Kalifen an der Spitze, zu erreichen.

  2. Helmut Zott sagt:

    Der Werdegang von Yussuf

    Ein Mensch, vom Schicksal auserkoren
    und irgendwo ganz arm geboren,
    kam hergereist aus fremden Landen
    samt seinen Eltern und Verwandten.
    Er lebte fromm und gottergeben,
    bestrebt in seinem Erdenleben
    nach Allahs Willen und Beschluss,
    den man als Moslem achten muss,
    sich zu verhalten und zu handeln,
    um auf dem rechten Weg zu wandeln.
    Der Predigt lauschte er bedächtig,
    die wortgewandt und geistesmächtig
    der Imam sprach in der Gemeinde,
    wenn sie sich zum Gebet vereinte.
    In der Moschee, wo man erklärt
    was Allah will, wo man erfährt,
    dass töten und getötet werden
    Allah gebietet hier auf Erden,
    bat er den Imam noch um Rat,
    und schritt danach zur letzten Tat.
    Es kam die Nachricht über Nacht:
    „Der Yussuf hat sich umgebracht,
    für den Islam ist er gestorben
    und hat Unsterblichkeit erworben“.

    Als seine Bombe detonierte,
    schrie er noch „Allah!“ – und krepierte.

    Helmut Zott

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