Gegen Faschismus und Islamismus

Islam-Frauenrechtlerin Hirsi Ali fordert mehr Mut von Obama

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Die holländische Frauenrechtlerin somalischer Herkunft Ayaan Hirsi Ali, 39, hat von US-Präsident Barack Obama mehr Mut im Umgang mit dem Islam gefordert.

Sie legte Obama nahe, gegenüber den Führern der islamischen Welt mehr auf die Gründungsideale der Vereinigten Staaten zu pochen: „Nirgendwo ist Bigotterie derart ausgeprägt wie in muslimischen Ländern. Nichts liegt weiter auseinander als die Gründungsideale Amerikas und die der islamischen Welt“, schreibt sie in einem Beitrag für die ZEIT.

Hirsi Ali erinnerte an den Kampf um Gleichberechtigung in den USA; „Wenn al-Qaida und andere muslimische Puritaner auf der Anwendung der Scharia bestehen, auf dem Dschihad und auf der ewigen Unterwerfung der Frauen, dann berufen sie sich auf die Gründungsprinzipien des Islam. Auf der Basis der amerikanischen Gründungsidealen aber haben Schwarze und Frauen für Gleichberechtigung gekämpft – und diese errungen. Und heute setzen Schwule, Lesben und neue Einwanderer diesen Kampf fort. Ich wünschte, Präsident Obama wäre so mutig, das zu sagen.“

Sie forderte eine Art Gipfeltreffen, „auf dem wir wahrhaftig und öffentlich die Dinge ansprechen könnten, die wir, wie Obama in Kairo formulierte, ‚in unserem Herzen bewahren, die allzu oft nur hinter verschlossenen Türen gesagt werden’. Zu viele von uns, die in den Islam hineingeboren wurden, kann solche Wahrheitsliebe immer noch ins Gefängnis oder ins Grab bringen.“

Quelle

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