»Auch ich wurde gefoltert«

Da helfen auch keine Beruhigungsmittel mehr. Sie sagt, dass dann all die schrecklichen Erinnerungen wieder hochkommen: die Schläge mit dem Stock, das Gelächter der Gefängniswärter und die Einsamkeit in ihrer Zelle.

Elham saß 14 Tage in Rasht (Nordiran) in einem Gefängnis. Nur, weil sie an ihrer Universität mit einem fremden Mann gesprochen hatte. Das ist im Iran verboten, wo sich Frauen in der Öffentlichkeit nur mit ihrem Ehemann oder einem männlichen Verwandten zeigen dürfen. Ihr Verhalten war auch der Sittenpolizei aufgefallen. Das Mädchen kam in den Knast.

„Meine Zelle war zwei Quadratmeter groß, ein Mal pro Tag durfte ich auf die Toilette“, sagt Elham. Schlimmer aber war die Folter. Die Frau wurde mit einem Stock geschlagen, an dessen Ende eine Klinge angebracht war. „Als ich um Gnade gefleht habe, haben mich die Wärter ausgelacht“, sagt die Frau mit tränenerstickter Stimme.

Am Ende musste sie eine Strafe von umgerechnet 300 Euro zahlen. Die Polizei stellte sie vor die Wahl: Entweder heiratet sie den Mann oder sie muss wieder ins Gefängnis. Elham willigte ein, wurde von ihrem Ehemann schwanger. Drei Monate später wurde sie wieder verhört. Sie wurde geschlagen, verlor dabei ihr Kind…

mopol

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One Response to »Auch ich wurde gefoltert«

  1. Jacques Auvergne sagt:

    Danke, antiislam,

    Rasht ist die Stadt, in der Delara Darabi am weltweiten arbeiterbewegten Feiertag (1. Mai 2009) trotz weltweiter Proteste hingerichtet worden ist. In Rasht saß Delara seit Jahren im Gefängnis, möglicherweise kannte die von der Sittenpolizei verhaftete Studentin Elham sie ja.

    Hier spricht Delaras Vater
    http://video.google.com/videoplay?docid=533103998986446192&q=delara+darabi

    Das ist surreal, was für grausame Erlebnisse manche Einwanderer mitbringen und zumeist schweigend durch Mitteleuropa tragen müssen. Bei unseren Integrationsbeauftragten von Stadt, Partei, Gewerkschaft oder Kirche werden sie, oft Opfer des politischen Islam bzw. Scharia-Rechts, wohl keine Audienz bekommen. Ob sie auf einem von einem hochschulischen AStA organisierten Vortrag werden reden können – sinnvoll wäre es, doch vor drei Tagen wurde der wochenlang angekündigte Hartmut Krauss in Bochum (am anberaumten Tag des Vortrags) ausgeladen.

    Kulturrelativist Mathias Rohe forscht zum differenziert diskriminierenden islamischen Recht, der Jura-Professor ist auch Experte für Islamic Banking
    http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=24605

    Bei Rohe studiert haben Islamwissenschaftler wie Michael Kiefer. Diese für türkeibeitrittsfreundliche Veranstaltungen eingekauften Mietmäuler übergehen auf ihren Vorträgen die Grundrechtswidrigkeit der Scharia und des fiqh ebenso „zufällig“ wie die Frauenentrechtung jeder Imam-Ehe. Doch begleiten sie (Politiker lassen Experten für sich/uns denken) quasi-magisch ’segnend‘ Gesellschaftsprojekte wie Türkeibeitritt oder Islamischen Religionsunterricht
    http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-441/i.html

    Islamgeschädigte Menschen wie
    Folteropfer Elham huschen
    durch unsere Städte –
    und unsere Pfarrer,
    Gewerkschaftler (Nürnberger Burkaplakat)
    und Politiker
    von CDU bis SPD
    rauschen zum Tee
    in die Moschee.

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