Gegen die feige Neutralität – Buchtest

Warum Europa zu seiner Kultur der Freiheit stehen muss und warum der Islam genau diese bedroht!

Tilman Nagel hingegen erläutert, dass es nicht ausreiche, den Begriff Islam in seiner herkömmlichen Deutung mit „Ergebung in den Willen Allahs“ zu übersetzen, da dies semantisch nicht korrekt sei und vor allem die kosmologische Bedeutung der Lehre außen vorlasse. Direkt mit den Suren und Versen argumentierend, in denen ‚Islam‘ im Koran genannt wird, zeigt Nagel die fundamentale Bedeutung, des ‚nicht vom Willen Gottes abweichen Dürfens‘, da Allah jeden Augenblick und alles Wissen vorherbestimmt habe. „Als ‚Muslim‘ ist der Mensch demnach von jeglicher persönlicher Entscheidung zwischen gut und böse entlastet“, Gläubige im Islam haben die einzige Aufgabe, ihre „Hinwendung zu Gott auf Dauer zu stellen und damit in letzter Konsequenz auf jegliche Autonomie zu verzichten.“

Nagels Artikel zur Frage nach der Möglichkeit eines säkularisierten Islams ist noch aus einer ganz anderen Perspektive interessant: Er erschien das erste Mal bereits 2001 in „Aktuelle Analysen 26“ der Hanns Seidel Stiftung. Mit anderen Worten: Bereits vor den Anschlägen am 11. September 2001 und der einsetzenden Flut populärwissenschaftlicher Literatur zum Thema Islam und Islamismus gab es in Deutschland gute und kritische Analysen, die nicht nur vor dem islamischen Terror, sondern auch vor der Unfähigkeit des Islams, sich zu modernisieren bzw. entpolitisieren warnten.

Toleranz – Intoleranz – fauler Kompromiss

Neben der Kritik am Islam an sich beschäftigt sich „Gegen die feige Neutralität“ vor allem mit dem Paradox europäischer Toleranz gegenüber muslimischen Minderheiten und ihrer infamen Forderungen. Herausragend argumentiert hier Michael Rumpf mit seiner Bezugnahme von Identität auf Integration. Der Autor weist auf die demokratisch-europäische Angewohnheit hin, sich nicht entscheiden zu wollen, sich dem (Kierkegaard‘schen) Entweder-Oder entziehen zu wollen. Stattdessen wird der – oft faule – Kompromiss gesucht zwischen meist Unvereinbarem.

Der Islam hingegen ist ein totalitäres System, das nichts neben sich akzeptiert. Aus muslimischer Sicht erscheint Demokratie deswegen als Schwäche, als Zeichen, seinen eigenen Willen nicht durchsetzen zu können. Tatsächlich hat Robert Kagan in seinem Buch „Die Demokratie und ihre Feinde“ darauf hingewiesen, dass die pseudo-demokratischen Quasi-Diktaturen z.B. in Russland dem Islam besser widerstehen. Bezogen auf die Integration von Muslimen bedeutet dies wiederum, dass diese sich psychologisch gesehen natürlich nur in eine Gesellschaft integrieren werden, die ihnen eine mindestens ebenbürtig erscheinende Stärke entgegensetzt. Nur wenn also wir in Europa unsere Identität eindeutig formulieren und den Muslimen als Messlatte für die Immigration setzen, kann eine Integration funktionieren.

Das Scheitern der Toleranz gegenüber jeglicher islamischer Forderung unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit haben unter anderem Henryk M. Broder in „Kritik der reinen Toleranz“ und Günther Lachmann in „Tödliche Toleranz“ für Deutschland nachgewiesen. Gleiches leistete Ian Buruma nach dem Mord an Theo van Gogh mit „Die Grenzen der Toleranz“ für die Niederlande. Allein die Dichte der Publikationen zu diesem Aspekt der Integration zeigt dessen Brisanz….
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