Taliban töten zwei Schüler wegen Grüßens von Soldaten

Februar 24, 2009

Die radikalislamischen Taliban haben nach offiziellen Angaben zwei afghanische Schüler getötet, weil sie ausländische Soldaten gegrüßt haben. Die beiden Gymnasiasten im Alter von 19 und 20 Jahren hätten Soldaten eines vorbeifahrenden Konvois der internationalen Schutztruppe ISAF gegrüßt und einige Worte Englisch mit ihnen gesprochen, sagte heute der Sprecher der Provinzregierung im zentralafghanischen Wardak, Adam Khan Serat.

Die Taliban hätten die beiden Schüler daraufhin verschleppt und getötet. Ihre Leichen seien am Montag in der Nähe der Häuser ihrer Familien im Distrikt Sayed Abad in Wardak abgelegt worden.

Die Taliban teilten dagegen auf ihrer Website mit, die beiden seien Spione der amerikanischen Truppen gewesen. Sie seien nach einem entsprechenden Urteil eines Taliban-Gerichts hingerichtet worden.
ORF

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Amnesty: Politische Mordwelle in Gaza

Februar 24, 2009

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen die Terrororganisation Hamas. Diese habe im Windschatten der israelischen Militäroperation eine groß angelegte Mord-, Folter-, und Drohkampagne gegen politische Gegner gestartet. In einem aktuellen Bericht zur Lage konstatiert Amnesty u. a.:

„Mindestens 24 Männer sind während dieser Periode von Hamas-Schützen ermordet worden. Vielen anderen wurden ins Bein oder die Kniescheibe geschossen, andere Verletzungen zugefügt, die auf eine dauerhafte Behinderung abzielen, schwere Schläge zugefügt, die unzählige Brüche und andere Verletzungen verursacht haben, oder sie wurden anders gefoltert oder misshandelt.

Zu den Zielen der tödlichen Kampagne der Hamas gehörten frühere Häftlinge, die der ‚Kollaboration’ mit der israelischen Armee beschuldigt worden und aus dem Zentralgefängnis Gazas ausgebrochen waren, als dieses am 28. Dezember 2008 von israelischen Truppen bombardiert wurde; außerdem frühere Mitglieder der Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und andere Aktivisten der Fatah-Partei von PA-Präsident Mahmoud Abbas.

Die Kampagne begann kurz nach Beginn der dreiwöchigen israelischen Militäroffensive gegen den Gaza-Streifen am 27. Dezember 2008 und ging nach dem Eintreten einer Feuerpause am 18. Januar 2009 weiter.“

„Amnesty International ist sehr besorgt, dass die De-facto-Administration der Hamas im Gaza-Streifen – anstatt Schritte zur Beendigung und Verhinderung der gezielten Tötungen und anderer schwerer Übergriffe durch ihre Truppen und Milizen einzuleiten – über diese Übergriffe nicht nur hinwegsieht, sondern sie rechtfertigt und sogar erleichtert und ermuntert.“
Achse des Guten


Betreiber von TV-Sender soll Frau geköpft haben

Februar 24, 2009

Er wollte leuchtendes Vorbild sein und gegen das negative Image von Muslimen in den USA ankämpfen. Mit seinem TV-Sender wollte er Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen bauen. Doch jetzt sitzt Muzzammil Hassan selbst in Haft. Der Vorwurf: Er soll seine Frau geköpft haben.
Welt


„Sie wollen nur das: Im Namen Allahs Krieg führen“

Februar 23, 2009

Die niederländische Politikerin und Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali hält Vereinbarungen mit radikalen Muslimen für gefährlich: Sie würden ihnen nur Zeit verschaffen, sich auf den nächsten Krieg vorzubereiten.

Ayaan Hirsi Ali wurde vor allem durch ihr Drehbuch für den Film „Unterwerfung“ des Regisseurs Theo van Gogh bekannt, der im Jahr 2004 von einem islamistischen Fanatiker ermordet wurde. Die gebürtige Somalierin war drei Jahre lang Abgeordnete des niederländischen Parlaments, bis sie 2006 wegen des Vorwurfs falscher Angaben bei der Einbürgerung ihr Mandat niederlegte. Im Oktober 2007 kehrte sie nach knapp einem Jahr in den USA zurück in die Niederlande. Die 39-Jährige lebt an einem geheimen, sicheren Ort.

Welt am Sonntag:

Pakistan hat mit den islamistischen Kräften im Swat-Tal eine Waffenstillstandsvereinbarung getroffen, die den Taliban die Einführung der Scharia erlaubt. Ist ein solcher Schritt richtig, selbst wenn er die Menschen- und insbesondere die Frauenrechte preisgibt?

Ayaan Hirsi Ali:

Sobald die Scharia eingeführt ist, werden sich die Rechte der Frauen in Luft auflösen. Der Missbrauch von Frauen, im Swat-Tal – und, nebenbei, in ganz Pakistan – schon jetzt an der Tagesordnung, wird damit institutionalisiert. Pakistanische Frauen werden zur Ehe gezwungen und rechtlos nach Laune geschieden. Bildung wird ihnen verweigert, sie werden geschlagen, vergewaltigt, man spritzt ihnen Säure ins Gesicht. Erschreckende Berichte aus pakistanischen Gefängnissen sprechen von vielen Tausend Vergewaltigungsopfern, die eingekerkert wurden, weil ihre Aussage nicht halb so viel wert ist wie die ihrer Vergewaltiger und weil sie die vier Augenzeugen, die die Scharia verlangt, nicht beibringen können. Nach der offiziellen Einführung der Scharia würden diese Opfer nicht länger inhaftiert, sondern ausgepeitscht und zu Tode gesteinigt. Tatsächlich werden Frauen- und Menschenrechtler unter der Scharia als Ungläubige und Kollaborateure von Ungläubigen stigmatisiert. Sie werden zum Schweigen gebracht oder aus der Gegend gejagt. Und auch darüber hinaus werden wir Taliban-ähnliche Zustände erleben: das Verbot aller Formen von Unterhaltung, die Zerstörung historischer Stätten, die Demolierung von Geschäften, die Alkohol führen, die massenhafte radikalislamische Indoktrination von Kindern und jungen Leuten….
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Iranische Politiker fordern die Hinrichtung von Salman Rushdie

Februar 23, 2009

Iranische Politiker bestehen auch in diesem Jahr auf die Hinrichtung von Salman Rushdie. Ein fiktiver Roman wird von iranischen Islamisten als die „schlimmste Form des Terrorismus“ wahrgenommen.

Rückblick: Am 14. Februar 1989 verkündete Ayatollah Khomeini das Todesurteil für den Schriftsteller Salman Rushdie.
In einem Artikel, der am 13. Februar 2009 in der IRNA erschien, ist der Wortlaut des Todesurteils gegen Salman Rushdie erneut abgedruckt worden.

Darin heißt es: „Ich erkläre allen stolzen Muslimen weltweit, dass der Verfasser des Buches Satanische Verse gegen den Islam, den Propheten und den Koran ein Buch verfasst, gedruckt und veröffentlicht hat. Auch die informierten Verleger solcher Inhalte sind zum Tode verurteilt. Ich fordere die mutigen Muslime auf, überall wo sie diese finden, sie sofort hinzurichten, damit sich niemand mehr traut die Heiligtümer der Muslime zu beleidigen. Jeder [Muslim], der auf diesem Wege stirbt, ist ein Märtyrer, so Gott will.
Darüber hinaus, falls jemand den Aufenthaltsort des Verfassers kennt, ihn jedoch nicht persönlich hinrichten kann, soll er die Bevölkerung informieren, damit dieser [Rushdie] seinen Lohn bekommt.“
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Türkischen Herrenmenschen wurden nicht die Schuhe – Verprügelt

Februar 23, 2009

Brutaler Überfall auf Schüler
Vier junge Türken werden wegen Verdachtes der Körperverletzung angezeigt. Das Quartett habe in einem Nachtbus einen Schüler aus Hallein (Tennengau) geschlagen und verletzt, teilt die Polizei mit.

Küssen der Schuhe verweigert
Der 16-Jährige habe sich geweigert, einem der Türken die Schuhe zu küssen. Daraufhin habe ihm einer des Quartetts gegen den Kopf getreten, so die Polizei. Ein anderer soll mit der Faust auf das Opfer eingeschlagen haben. Der Schüler erlitt eine Schädelprellung und Gesichtsverletzungen.

ORF


Die Einwanderungspolitik folgt falschen Maßstäben

Februar 22, 2009

Drei Millionen schlecht integrierter Türken in Deutschland belasten Sozialstaat und Schulen und schüren Ressentiments. Aber nehmen wir zum Vergleich die Vietnamesen. Sie sind so leistungsstark wie keine andere Einwanderergruppe.

Die Hälfte aller jungen Vietnamesen schafft den Sprung aufs Gymnasium. Im Vergleich: Nur 14 Prozent der Türkischstämmigen gelingt dies. Ausländerhass trifft aber auch erfolgreiche Asiaten. Der Brandanschlag in Rostock-Lichtenhagen ist nicht vergessen.

Im Osten gibt es übrigens mehr Vietnamesen als Türken. Ihre Eltern sind als sogenannte Vertragsarbeiter ins Land gekommen, für die der Bankrott der DDR meist den Absturz in die Arbeitslosigkeit bedeutete. Und so sind die Vietnamesen in jeder Hinsicht ein erstaunlicher Beweis für die Irrtümer der deutschen Einwanderungspolitik.

Die miserable Integrationsfähigkeit der Türken, ihre Bildungsarmut wird gern mit ihrer sozialen Misere entschuldigt. Die Vietnamesen zeigen, dass dies keine Entschuldigung sein kann. Auch sie kamen einst aus bildungsfernen Schichten nach Deutschland.

Die älteren Vietnamesen sind auch nicht besser integriert als die meisten Türken, auch sie sprechen oft kaum deutsch und sind isoliert. Nicht wenige halten sich mit Imbissbuden über Wasser. Aber ihren Kindern geben sie etwas mit. Unbändigen Ehrgeiz und den festen Willen, es aus eigener Kraft zu schaffen. An vielen Gymnasien zählen Vietnamesen zu den Besten. „Die Leistungen vietnamesischer Schüler stehen sind in einem eklatanten Gegensatz zu dem Bild, das wir sonst von Kindern mit Migrationshintergrund haben“, sagt etwa die brandenburgische Ausländerbeauftragte.

Warum das so ist? Die Religion mag eine Rolle spielen. Die vietnamesische Mentalität ist konfuzianisch geprägt. Vietnamesen zählen wie Chinesen und Koreaner auch in den USA zu den ehrgeizigsten und erfolgreichsten Einwanderungsgruppen. Ihr Wille zum Aufstieg in einer fremden Gesellschaft ist stärker als die sozialen Hindernisse.

Eine kluge Einwanderungspolitik hätte längst Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen gezogen. Die Deutschen machen aber nur die gescheiterte Integration der Türken zum Maßstab ihrer Politik.

In Ländern wie Kanada sind Einwanderer im Schnitt besser gebildet als die Einheimischen. Das ist leicht erklärbar. Für Kriterien wie Sprachkenntnisse, Ausbildung, Alter bekommen sie Punkte. Je höher die Punktzahl, desto leichter die Einreise. In Deutschland wird seit Jahren über so ein Punktesystem diskutiert, aber nichts verändert.

Deutschlandradio