Unterdrückt, verfolgt, verjagt

Paul Murdoch berichtet in Sersheim über die Situation der Christen in islamischen Ländern
Weltweit gibt es etwa zwei Milliarden Christen. Viele von ihnen werden getötet, unterdrückt, verfolgt und verjagt. Das sagt der Religionsexperte Paul Murdoch, der am Dienstag in Sersheim aktuell informierte.

„Keine Religionsgemeinschaft der Welt unterdrückt und verfolgt die Christen so konsequent wie der Islam. Das hat Gründe, das hat System.“

Murdoch, der seine Informationen wie er sagt aus persönlichen jahrelangen Erfahrungen, von Geheimdiensten und von Journalisten, die vor Ort täglich alles hautnah erleben, hat, legt dabei Wert auf die Feststellung, dass hier nicht von Missionaren die Rede ist, sondern davon, dass der Islam erst im Kernland der christlichen Kirche entstanden ist und nun das Christentum in weiten Teilen verdrängt, vernichtet. Der Islam, sagt er, sei von Haus aus nicht nur Religion, sondern ein sozio-politischer Entwurf, der offensichtlich die Dominanz über das Abendland, letztlich die Weltherrschaft, anstrebe und dabei die „Dhimmis – gemeint sind Christen und Juden – bestenfalls als Bürger zweiter Klasse vorsehe. Die suggerierte Scheinwelt: Hier das Haus des Islam, des Friedens – dort das Haus der Schwertes der übrigen Welt.

Was man sich unter dieser Philosophie des „Dschihad“ konkret vorstellen muss, schildert der Religionsexperte anhand von Beispielen aus Indonesien, Malaysia, Pakistan, aus dem Iran und Irak, Ägypten und Nigeria.

Da ist von 400 allein in einem Monat im Jahr 2000 in Indonesien abgefackelten christlichen Kirchen die Rede. Ebenso hier und dort von unzähligen grundlos hingerichteten Menschen, von massakrierten Konvertiten, von systematisch Unterdrückten, von entführten und vergewaltigten Mädchen, von Folterungen, von zerstörten Kirchen und enteigneten Christen, die zum Beispiel im Irak wie Freiwild gejagt würden. Ganz zu schweigen von Verboten für die angeblich „Minderwertigen“, die Schule zu besuchen oder vom gleichen Wasserhahn zu trinken wie die Moslems.

Der Kanadier Murdoch zitiert an diesem Abend auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung beziehungsweise die aus einer streng islamischen Familie stammende Soziologin und Migrationsforscherin Necla Kelek, nach deren Erkenntnisse die Moscheen keine sakralen Orte der Integration, sondern soziale Stätten, „Keimzellen einer Gegengesellschaft“ seien.
Quelle

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