Gegen Faschismus und Islamismus

Türkei schikaniert schwule iranische Flüchtlinge

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Eine besonders subtile Form von Diskriminierung müssen schwule und lesbische Flüchtlinge ertragen, die vom Iran in die Türkei geflohen sind.

Wie der türkische Lesben- und Schwulenverband berichtet, werden sie von den Behörden in konservativen Landstrichen Zentral- und Ost-Anatoliens untergebracht. Dort werden sie wegen ihrer sexuellen Orientierung bedroht, beleidigt und auf offener Straße bespuckt. Viele iranische Schwule flüchteten deshalb in Großstädte wie Istanbul, Izmir oder Ankara und lebten dort illegal, so der Verband weiter.

Die religiös-konservative Regierungspartei AKP hat schon öfter probiert, die Rechte von Lesben und Schwulen in der Türkei zu beschneiden. Zuletzt sollte Lambda Istanbul, die größte Anlaufstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender geschlossen werden.

Im Iran steht auf Homosexualität die Todesstrafe, die auch immer wieder verhängt und durchgeführt wird.
Quelle

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