Gaza-Streifen Knieschuss für Verräter

Januar 29, 2009

Den Terror des Krieges haben die Menschen in Gaza hinter sich. Jetzt leiden sie unter dem Terror der Hamas. Sie beschimpft Mitglieder der verfeindeten Fatah als Kollaborateure Israels und hat eine brutale Jagd auf sie eröffnet.

Die vorhandenen Hilfsgüter habe die Hamas nur an die eigenen Leute verteilt. In ägyptische Krankenhäuser seien fast nur Verletzte mit Verbindungen zur Hamas überwiesen worden.

Stern

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G.Wilders Der Populist, der keiner ist

Januar 28, 2009

Ein Rechtspopulist – was ist das eigentlich? Der niederländische Politiker Geert Wilders wegen seines Video-Pamphlets „Fitna“ jedenfalls nicht, meint Henryk M. Broder: Die Debatte über den Film entlarve vor allem die Feigheit des Westens vor dem Islam.

Geert Wilders mag vieles sein – selbstbewusst bis an die Grenze der Eitelkeit, borniert bis an den Rand der Selbstaufgabe. Ein „Rechtspopulist“ ist er nicht.

Erstens ist er ein radikaler Liberaler, zweitens ist das, was er gerade macht, extrem unpopulär. Schon der vor sechs Jahren von einem fanatischen Tierrechtler ermordete Politiker Pim Fortuyn galt als ein „Rechtspopulist“. Er war in der Tat sehr populär, aber nicht weil er „rechts“ war, sondern rücksichtslos auf Tatsachen hinwies, die von den traditionellen Eliten der holländischen Gesellschaft beharrlich ignoriert wurden.

Abgesehen davon, dass es ein wenig übertrieben scheint, jemand umzubringen, nur weil er einen „Fehler“ gemacht hat – kann man Tatsachen anders als einseitig zeigen?

Gibt es zu dem Mord an Theo van Gogh, der Enthauptung von Daniel Pearl, der Hinrichtung einer Frau im Stadion von Kabul, dem Aufhängen von Homosexuellen und dem Steinigen von Ehebrecherinnen in Iran eine Perspektive, die nicht einseitig wäre? Müsste man dementsprechend nicht auch nach einem Flugzeugabsturz darauf hinweisen, dass so etwas nicht jeden Tag passiert und dass die meisten Flieger am Stück landen, um Tatsachen nicht einseitig zu präsentieren?

Wilders ist so „einseitig“ wie jeder Dokumentarist, der die Wirklichkeit verdichtet. Sein Film ist so „islamfeindlich“ wie die Filme von Michael Moore „kapitalismusfeindlich“ sind. Die Feindschaft liegt nicht im Auge des Betrachters, sondern in der Natur des betrachteten Gegenstands. Zu den festen Ritualen, mit denen Sprecher der muslimischen Gemeinden auf die Feststellung reagieren, der Islam sei nicht unbedingt und nicht immer eine Religion des Friedens, gehört die Androhung von Gewalt, falls diese „Beleidigung“ nicht zurückgenommen werde – egal ob es sich um den Papst, einen Politiker oder einen Poeten handelt.

ältere Ausgabe im Spiegel


Die Wut auf die Hamas wächst

Januar 28, 2009

Die Bomben aus Israel haben überall ihre Spuren hinterlassen. „Das war das Polizeipräsidium von Rafah“, sagt Hassan Abu Mohsen, unser Fahrer. „Die Israelis haben hier unten im Süden ziemlich zielgenau bombardiert, in Gaza-Stadt haben sie viel mehr Wohnhäuser getroffen.“ Der Eindruck bestätigt sich bei der Weiterfahrt durch die äußeren Stadtviertel. Stockfinster liegen ganze Häuserzeilen da, dazwischen immer wieder, exakt herausgebombt, einzelne Gebäude mit einer zerfetzten grünen Hamas-Fahne irgendwo im Schutt.

Die Stimmung gegen die Hamas ist gereizt, man merkt es schon daran, dass im Teehaus, auf dem Gehsteig, im Supermarkt keiner über sie sprechen mag. Wenn niemand zuhört, ergießt sich aber ein Schwall von Klagen über sie. Es fängt, wie immer, beim Einfachsten an: „Eine Flasche Gas“, sagt der arbeitslose Ingenieur Uday Sakariya, „hat 45 Schekel gekostet, bevor die Hamas kam. Heute kostet sie 120.“ Ein Liter Diesel stieg von vier Schekel (etwa 80 Cent) auf 15, eine Dose Kichererbsenbrei von zwei auf 3,50. Das ist kein Leben mehr.“

Der Zorn richtet sich nicht nur gegen die Israelis, die dem Gaza-Streifen nach dem Hamas-Putsch den Hahn zudrehte, sondern immer mehr gegen die Radikal-Islamisten selbst. „Inzwischen kommt Mehl, Zucker, Milchpulver aus Katar, Saudi-Arabien und Ägypten, aber die Regierung verteilt das nicht einfach – sie verkauft es!“

In Damaskus hat eine Riege von Hamas-Führern im syrischen Staatsfernsehen erklärt, Israel habe sieben Tage, sich aus dem Gaza-Streifen zurückzuziehen. Kurz darauf meldet sich Chalid Maschaal, der Chef des Hamas-Politbüros, spricht von einem „göttlichen Sieg“. Drei Leute, die sich den Auftritt in einem Kaffeehaus in Chan Junis im Süden Gazas ansehen, spucken Gift und Galle. „Dieser Typ sollte es mit der Politik bleiben lassen und lieber Süßkartoffeln verkaufen.“
Spiegel


Video Dokumentation zur Pro IsraelDemo in München

Januar 28, 2009

Hier zum Video


Berlin erprobt den Burkini

Januar 28, 2009

Denn was dieser Glaube angeblich vorschreibt, ist keineswegs unumstritten. Die Fundis und Ultras wollen bestimmte Begriffe des Erlaubten und Verbotenen durchsetzen und legitimieren dies mit Rückgriff auf ihre Auslegung der Scharia und mit bestimmten Koranstellen. Andere halten dagegen, zunehmend in der Defensive. Der Berliner Senat akzeptiert die Fundi-Deutung, indem er eine Toleranz gegenüber dem Schwimmen im Jogginganzug als “Toleranz gegenüber dem Islam” versteht.

Was ist mit der Mehrzahl der Muslime, die diesen Zusammenhang (noch) nicht so akzeptieren? Sie werden, wenn das Experiment “erfolgreich” verläuft, noch mehr in die Defensive gedrängt. Es gibt dann ja eine vom Senat sanktionierte halal-Bademode. Absurd!

Also: Der Staat soll meinetwegen den Burkini akzeptieren, dann aber dazu das Maul halten und diesen prüden Irrsinn nicht auch noch adeln, indem man ihn für schariakonform erklärt.

Oder er soll an der bisherigen Regelung festhalten und segregierte Bäder für Neomuslime in Kauf nehmen. Sollen sie doch ihre eigenen Bäder aufmachen.

Was nicht geht, ist das jetzige Vorgehen, mit dem der Senat die Islamisierung des Alltags klammheimlich – und bizarrer Weise unter der Flagge “Toleranz” – mit betreibt.

Liberale Muslime, Kulturmuslime, Ex-Muslime kämpfen für die Entpolitisierung der Religion und die Enttheologisierung des Alltags. Und der deutsche Staat geht den anderen Weg, indem er die Islamisierung mit einem staatlichen Unbedenklichkeitssiegel versieht? Verkehrte Welt…
Zeit Jörg Lau


Wie aus Links Faschistisch wurde

Januar 27, 2009

Wer seine Einstellung als links bezeichnet, müsste eine Jahreszahl dazusagen, um klarzustellen, im Sinne welcher Zeit das Links gemeint ist. Was heute unter die linke Richtung fällt, hätten vor zwei Generationen die damaligen Linken als keinesfalls akzeptabel angesehen. In der Nachtdiskussion wäre es allenfalls um die Frage gegangen, ob die auf den jetzigen Demonstrationen skandierten Parolen mit denen der Nazizeit verwandt oder identisch seien. Nie und nimmer wäre eine Großmaulreligion auch nur als Opium für das Volk gerechtfertigt worden, geschweige denn als tolerabel bezeichnet, das Entsetzen über Unterdrückungskleidung hätte vielleicht die Sprache verschlagen, aber nicht zum Schweigen veranlasst.

Auch beim Dialog der Kulturen und Religionen muss man nichts tun. Die Israelflagge vom Deeskalationsamt aus dem Fenster zu reißen, ist die einfachere Lösung. Rechten Busfahrern, nervigen Rentnern oder der weltweiten Globalisierung die Schuld an Gewalttätigkeiten zu geben, bedeutet erst einmal, nicht gegen die Gewalttätigen vorgehen zu müssen.
Der Kampf gegen Rechts ist weder Kampf noch gegen Rechts, aber vor allem eins: völlig ungefährlich. Die Antifa ist nicht einmal ein zur Attitüde verkommener Antifaschismus, sondern eine rhetorische Hülle der Unzuständigkeit. Antideutsch ist leichter als für das Gemeinwesen verantwortlich sein. Billiger geht es nicht.
Anspruchsloser als das eigene Leben in den Griff zu kriegen, ist der Kampf für Windmühlen und eine Gesellschaft, in der das eigene Leben so ist, wie man es sich wünscht.

An „Religion des Friedens“ stimmt eigentlich nur „des“, aber das ist deren Problem, nicht unseres, wir sagen nichts dagegen, sonst setzt es was, wir glauben es also wirklich, auch ohne damit übereinzustimmen, und opfern lieber Dänemark, als unseren Frieden stören zu lassen.
Was würde bei uns geschehen, wenn beispielsweise Flensburg von Dänemark aus mit von der dortigen Hamas gebastelten Raketen beschossen würde? Man würde die Ursachen der Verbitterung betrachten und das rechte Wählerverhalten in Schleswig-Holstein anprangern, anschließend die mutmaßlichen Forderungen nach Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan übernehmen.

Toleranz nützt nicht den Gewaltsamen, denen ist die Toleranz der Linksspießer ziemlich egal, sie nützt den Toleranten. Kampf der Kulturen, so etwas würde uns einen Einsatz abverlangen, deshalb ist dieser Begriff eine böse Hetze. Nicht mit uns. Bei uns gibt es nichts zu verteidigen, nichts zu holen. Wer etwas anderes behauptet, bedroht unseren Frieden.
Dass Seyran Ates den Linken verklickern möchte, dass deren Auffassung von einer herkunftsgemäßen Kultur rassistisch ist – auf so eine Idee kann auch nur eine Frau kommen. Sie wird damit nur Unverständnis ernten. Rassistisch ist, was uns nicht passt.
Deshalb versagt die Linke, wenn es um die Abwehr eines neuen totalitären Herrschaftssystems gehen müsste, indem man ihm eine Kraft des Individuums und eine Kultur der Freiheit entgegensetzt. Wer sich unter solchen Begriffen nichts vorstellen kann, empfindet diese Forderung als bedrohlich und die Feststellung des Zustands als böse.
Man kann diesen Leuten gar nichts anderes zumuten. Der Job von Versagern ist zu versagen.

Achse des Guten

oder hier:
Die Linke läuft Amok
Quelle


Einwanderungsstudie Die Türken verweigern sich eisern der Integration

Januar 27, 2009

Die Bundesrepublik ist ein Einwanderungsland. Mittlerweile leben rund 15 Millionen Menschen in Deutschland, die aus anderen Ländern stammen. Viele davon sind gut integriert. Aber ein großer Teil driftet in Parallelgesellschaften ab. Besonders betroffen sind die türkischstämmigen Migranten.

Die Studie vergleicht erstmals systematisch die Integrationserfolge einzelner Migrantengruppen, darunter auch der Zuwanderer mit deutschem Pass, und bewertet die einzelnen Bundesländer nach deren Integrationserfolgen. Die Datenbasis der Untersuchung bildet der „Mikrozensus 2005“.

In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen aus anderen Ländern. Knapp 20 Prozent aller Einwohner haben somit einen so genannten Migrationshintergrund. Weil die Kinderzahlen unter Zuwanderern höher sind als bei Einheimischen, wächst ihr Bevölkerungsanteil, selbst wenn es fortan keine Zuwanderung mehr gäbe.

Die Debatte um Integration entzündet sich zumeist am Bau von Moscheen, der Ausländerkriminalität und dem Kopftuchverbot. Doch das sind nur Schlagworte für ein größeres Problem. Denn ein bedeutender Teil der Migranten verweigert sich der Integration.

Zum Teil massive Eingliederungsmängel bestehen bei Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Afrika und den Einwanderern aus der Türkei.

Obwohl die meisten türkischen Zuwanderer schon seit langem in Deutschland leben und knapp die Hälfte von ihnen sogar hier geboren wurde, zeigen sie kaum Bereitschaft zur Integration. Nur 32 Prozent der türkischen Migranten haben bisher die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.

Als einstige Gastarbeiter kamen sie häufig ohne jeden Schul- oder Berufsabschluss, und auch die jüngere Generation lässt wenig Bildungsmotivation erkennen.

30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen haben keinen Schulabschluss. Nur 14 Prozent haben das Abitur, nicht einmal halb so viele wie in der deutschen Bevölkerung und auch deutlich weniger als bei den anderen Zuwanderern. Dementsprechend schwach sind sie in den Arbeitsmarkt integriert: Die hohe Erwerbslosigkeit unter der zugewanderten Generation bleibt bei den Jüngeren bestehen. Viele sind arbeitslos, die Hausfrauenquote ist extrem hoch, und viele sind abhängig von Sozialleistungen.

Ebenso kommt die Vermischung mit der Mehrheitsgesellschaft, die in den anderen Gruppen stetig voranschreitet, bei Türken kaum voran: 93 Prozent der in Deutschland geborenen Verheirateten führen ihre Ehe mit Personen der gleichen Herkunftsgruppe. Parallelgesellschaften, die einer Angleichung der Lebensverhältnisse im Wege stehen, sind die Folge.

Im Durchschnitt am besten eingegliedert sind laut der Studie des Berlin-Instituts die rund zwei Millionen Menschen aus anderen EU-Staaten. Ebenfalls gute Integrationswerte weisen die Aussiedler auf, die mit knapp vier Millionen die größte aller Migrantengruppen bilden. Beide Gruppen haben laut Berlin-Institut kaum Probleme dabei, Anschluss an die Mehrheitsgesellschaft zu finden und sich in die Gemeinschaft zu integrieren.

Im Gegensatz zu den türkischstämmigen Migranten setzen die Aussiedler stark auf Integration. So haben zwar in der ersten Generation nur 17 Prozent der Verheirateten einen einheimischen Partner, denn viele Aussiedler sind im Familienverband ausgewandert. Doch in der zweiten Generation vervierfacht sich die Zahl der Ehen mit einheimischen Deutschen schon auf 67 Prozent.

Welt