„Hamas wählte Kampfplatz in besiedelten Gegenden“

Die Hamas hat den Kriegsschauplatz bewusst in Wohngebiete verlegt. Deshalb sei viel zivile Infrastruktur im Gazastreifen beschädigt worden. Dies sagten Vertreter der israelischen Armee am Montag angesichts der Schäden, die durch die Operation „Gegossenes Blei“ entstanden sind.

Das Militär habe keine andere Wahl gehabt, als in besiedelten Gegenden zu agieren, so die Armeevertreter laut der Zeitung „Jediot Aharonot“. Denn die Hamas habe von Stadtvierteln und Privathäusern aus operiert. Zudem seien Tausende Telefongespräche geführt und noch mehr Flugblätter über dem Gazastreifen abgeworfen worden, um die Zivilbevölkerung vor geplanten Angriffen zu warnen. Sogar Fernsehsendungen seien dafür unterbrochen worden.

Die Hamas habe nicht nur zivile Gebäude als Ausgangsbasis und Zivilisten als Schutzschilde missbraucht, hieß es weiter. Sie habe auch bewaffnete Kämpfer in Krankenwagen transportiert, die in bombardierte Gegenden geschickt worden waren.

Die Armee geht davon aus, dass etwa 500 bewaffnete Hamas-Anhänger in den Kämpfen getötet wurden. Allerdings war es mitunter schwierig, zwischen Bewaffneten und Zivilisten zu unterscheiden. Die Israelis gehen davon aus, dass manche Kämpfer unter die Zivilisten gezählt wurden.
Quelle

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