Kebab, Kopftuch, Koran – wie muslimisch wird Deutschland?

November 27, 2008

Die muslimische Lebenswelt gehört mittlerweile zu unserem Alltag in Deutschland: Moscheen an vielen Orten, Islamunterricht an staatlichen Schulen, mancherorts darf in Kindergärten kein Schweinefleisch mehr ausgegeben werden und es gibt sogar Fitness-Studios, die nach den Regeln des Islam betrieben werden.

Toleranz ist das eine, wenn es um den Glauben geht, und natürlich können Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft diese auch erwarten. Doch die Stimmen derjenigen werden lauter, die sich fragen, wo die Grenze liegt. Zumal wenn Christen – die die Mehrheit in unserer Gesellschaft sind – sich zumindest punktuell nach islamischen Werten richten sollen, um nicht religiöse Gefühle zu verletzen. Selbst manche Muslime sehen diese Entwicklung inzwischen kritisch.

Wie muslimisch wird Deutschland? Gehen wir zu weit in unserer Toleranz? Geben wir womöglich schon eigene Werte auf, um es Anderen recht zu machen? Wo sind die Grenzen?

SWR -Nachtcafe

Video zur Sendung

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Warum das Verbot von Hisbollahs Hass-TV gut ist

November 26, 2008

Wolfgang Schäuble hat den libanesischen Sender „Al-Manar-TV“ verboten. Zwischen Nachrichten und Unterhaltungsshows werden auf Al-Manar Terroranschläge und Attentate glorifiziert. Die Hisbollah radikalisiert so Islamisten auch in Deutschland. Das Verbot war höchste Zeit. Ausreichen wird es jedoch nicht.

Zwischen Nachrichten und Unterhaltungsshows werden auf Al-Manar-TV Terroranschläge und Attentate als „Märtyrertum“ glorifiziert und Reden des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallah übertragen. Häufiger Höhepunkt seiner Reden: „Und jetzt rufen alle, was wir vom Imam Khomeini (dem iranischen Revolutionsführer) gelernt haben: Tod für Amerika!“ Und die Menge brüllt: „Tod für Amerika! Tod für Amerika!“. Das gleiche Schicksal soll natürlich auch Israel treffen.

Während des Karikaturenstreits im Februar 2006 hatte Nasrallah über den Sender Muslime aufgefordert, sich zu „opfern“, um die Ehre des Propheten zu verteidigen. Mütter von getöteten Hisbollah- Kämpfern erzählen auf Al-Manar-TV vom Glück über den „Märtyrertod“ ihres Sohnes und erhoffen dieses Ende auch für ihre anderen Söhne. In einer Episode eines 29-teiligen Ramadan-Specials “Al-Shatat” befiehlt ein Rabbi seinem Sohn, dessen christlichen Freund zu entführen. Diesem soll die Kehle durchgeschnitten, sein Blut zur Zubereitung traditioneller jüdischer Speisen genutzt werden. Zudem verbreitet al-Manar Verschwörungstheorien, angefangen von der angeblichen jüdischen Weltherrschaft bis zu der Behauptung, dass am 11. September 2001 viertausend Juden, vom israelischen Geheimdienst Mossad gewarnt, nicht zur Arbeit im World Trade Center erschienen seien.

Welt


Spiegel TV Erziehung zum Terror

November 26, 2008

Gleichschaltung in Gaza: Hamas führt die Scharia ein oder Faschismus im Gaza Streifen

November 25, 2008

Die Hamas installiert im Gazastreifen ein totalitäres islamistisches Regime. Nachdem praktisch sämtliche bürgerlichen Freiheiten unter der Gewaltherrschaft der radikalen Islamisten abgeschafft wurden, plant die Hamas jetzt die Einführung des rigiden islamischen Rechtssystems, der Scharia.

Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, Religionsfreiheit, eine unabhängige Justiz, Schutz vor Behördenwillkür: Auf all das müssen die Bewohner des Gazastreifens verzichten, seit die Israelis auf Druck der Hamasterroristen und einer breiten Weltöffentlichkeit den Gazastreifen im Juni 2007 räumten. Jetzt haben Vertreter der Hamasbehörden angekündigt, dass im Gazastreifen die Scharia eingeführt wird. Das Strafgesetzbuch wird künftig auf dem Koran basieren. Eine entsprechende Gesetzesvorlage der Hamas wird der von der Hamas kontrollierten gesetzgebenden Versammlung vorgelegt.
Mit der islamischen Gesetzgebung schreitet der Prozess weiter voran, der seit der Machtübernahme der Hamas zu beobachten ist: Der Gazastreifen erhält immer mehr Eigenschaften eines souveränen Staates. Die politische Einheit Gaza wird von der Hamas regiert, einer Bewegung, die sich zu einer radikalen und gewalttätigen islamischen Weltsicht bekennt und sowohl intern wie extern terroristische Methoden und Unterdrückung zu Erreichung ihrer Ziele einsetzt.
Mit der Machtübernahme der Hamas wurde der radikale Islam zur vorgeschriebenen Lebensweise. Die Erzwingung radikaler islamischer Vorstellungen ist schon jetzt in sämtlichen Lebensbereichen weit fortgeschritten. Die Hamas kontrolliert alle Bereiche des öffentlichen Lebens und bestimmt so auch den Umgang und die ethischen Standards. Das gilt für die Medien, für das Bildungssystem und für die Moscheen.
Die Durchsetzung dieser Standards wird von der Polizei und dem Geheimdienst, der auch als „Moralpolizei“ fungiert, erzwungen. Diese Aktivitäten hatten keine juristische Legitimität, sondern beruhten einfach auf der willkürlichen Anwendung der Scharia. Durch die offizielle Einführung der Scharia wird der Gazastreifen zu einem radikalen islamischen Emirat. Das ist ein totalitäres System, in dem es keinen Platz für persönliche religiöse Überzeugungen gibt. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Bankwesen, Beschäftigungsgesetze, Verträge, Familienrecht: Alles wird der rigiden Ordnung des Koran unterworfen.
Die Einführung eines auf der Scharia basierenden Strafgesetzbuches stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer islamischen Gleichschaltung des Gazastreifens dar. Das wird eine Reihe politischer und sozialer Folgen haben und das Leben im Gazastreifen stark beeinflussen. Die Palästinensische Autonomiebehörde verliert damit ihren Einfluss im Gazastreifen praktisch völlig. Zugleich demonstriert die Hamas damit, dass sie ganz fest an der Seite ihrer strategischen islamistischen Unterstützer steht: dem Iran, der Hisbollah und der Muslimbrüderschaft.

Factum


Bremer Schülerumfrage belegt Homophobie

November 25, 2008

Ein Mittel zum Erkenntnisgewinn war eine Meinungsumfrage unter 968 Schülern des Schulzentrums und der benachbarten Gesamtschule Ost. Dabei zeigte sich, dass 40 Prozent der muslimischen, 23 Prozent der katholischen und zwölf Prozent der evangelischen Jugendlichen Homosexualität immer noch für eine Krankheit halten. Bei den Nichtgläubigen waren es knapp elf Prozent.

Zumindest unmoralisch ist Homosexualität für 62 Prozent der befragten Muslime, 39 Prozent der Katholiken, 26 Prozent der Protestanten und immerhin 20 Prozent der Nichtgläubigen.

Noch höher stieg der Wert bei der Frage, ob Homo-Küsse in der Öffentlichkeit „ekelhaft“ seien. „Ja“, fanden 85 Prozent der Muslime und immer noch 46 Prozent der Nichtgläubigen.

Aber es gab auch Lichtblicke: 79 bis 84 Prozent der (Nicht-)Glaubensgruppen stimmten der Aussage zu, dass Homosexualität Privatsache sei. „Ein guter Ansatzpunkt“, findet Lehrer Stein.

Auffällig ist, dass Jungen und Migranten etwa doppelt so homofeindlich sind wie Mädchen beziehungsweise „Ur-Deutsche“.

Frankfurter Rundschau


Köln:Razzia bei Linksfaschisten und türkischen Kulturhaus

November 25, 2008

Der Vorsitzende des „Anatolischen Volks- und Kulturheims“ in Ehrenfeld wird dringend verdächtigt, Mitglied einer in der Türkei aktiven terroristischen Vereinigung zu sein. Im Zuge der Ermittlungen sei auch bei einem Mitglied der Kölner Linken eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden.

Er soll führender Aktivist einer terroristischen Vereinigung sein, Geld für Anschläge in der Türkei gesammelt haben. Cengiz O., der Vorsitzende des „Anatolischen Volks- und Kulturheim“ im Stadtteil Ehrenfeld, wurde von einigen Tagen von Beamten des Bundeskriminalamtes festgenommen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die linksextreme türkische Organisation DHKP-C wurden Wohnungen sowie Vereinsräume in Köln, Duisburg und Hagen durchsucht, außer dem 35-Jährigen Verdächtigen aus Köln wurden noch ein weitere Mann und eine Frau festgenommen.

Mitglieder des Kölner Vereins sind mit der Partei „Die Linke“ verbunden, wie die stellvertretende Parteichefin Sengül Senol bestätigt. Der Verein unterstütze die deutsche Partei. Im Zuge der Ermittlungen sei auch bei einem Mitglied der Kölner Linken eine Hausdurchsuchung durchgeführt und dessen Bargeld beschlagnahmt worden.

In der Ehrenfelder Hansemannstraße sei der Verein nicht besonders aufgefallen, sagt eine Nachbarin. Allerdings hätten immer wieder Schriftzüge mit dem Kürzel der türkischen Extremisten auf Hauswänden oder auf dem Spielplatz für Ärger gesorgt….
Kölner Stadtanzeiger


Aufwind für Scharia-Gerichte in England

November 24, 2008

Ich habe hier schön öfter die Meinung vertreten, dass es Irrsinn ist, die Scharia als Rechtsquelle für unsere europäische Jurisprudenz anzuerkennen und eine besondere religiöse Rechtssprechung in Europa zu akzeptieren. Europa ist säkular und muss es bleiben, gerade der Integration wegen.

England ist, nach einem Bericht der NYT, offenbar auf dem Weg dazu. Immer mehr zivilrechtliche Angelegenheit unter Muslimen landen vor den Schariagerichten – Scheidungen, Erbsachen, Familienstandsangelegenheiten.

Diese Rechtssprechung kennt keine öffentlich verifizierten Standards, keine Protokolle, keine klaren Rechtswege.

Sie folgt ethnischen Linien (zusätzlich zu den religiösen), indem somalische Geistliche Somalis betreuen, pakistanische die Pakistaner, bengalische die Bangladeschis etc. So entstehen Parallelgesellschaften in der Parallelgesellschaft.

Es werden still und heimlich die uralten islamisch-patriarchalen Gesetze über Scheidung und Erbrecht zum Gesetz in England.

Es scheint sogar einen gewissen Tourismus aus anderen europäischen Ländern zu diesen Scharia-Gerichten zu geben.

Grossbritanien muss diesem Treiben Einhalt gebieten. Ein Recht muss für alle gelten. Nichts im britischen Recht zwingt irgendjemanden, nicht nach etwaigen religiös begründeten Normen zu leben, wenn er es will. Aber eine zweite Rechtssprechung für eine Gruppe?

Zeit