kurz notiert: Queer

September 28, 2008

Irak: Homo-Aktivist ermordet

Queer

CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

Queer

Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

Queer

Ahmadinedschad vergleicht Schwule mit Verkehrssündern

Queer

Keine Toleranz

Homosexualität ist ein Wort, das niemand gerne ausspricht. Homosexuelle werden polizeilich regelrecht gejagt. 2001 wurden auf einem Nilboot 52 Männer festgenommen und teilweise gefoltert. Weil sie angeblich Frauenkleider getragen haben sollen. Das öffentliche Vergnügen wird immer mehr in das Halbdunkel gedrängt. In schmutzigen Kellerbars, wo Schmiergelder an korrupte Polizisten fließen, werden aus Bauchtänzerinnen ganz offen Liebesdienerinnen. Filmen können wir nur heimlich. Die Gesellschaft lässt sich nicht gerne ihre scheinheilige Maske abnehmen. Aus dem Staatlichen Ägyptischen Fernsehen sind Bauchtanzaufführungen verbannt.
Weltspiegel

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Adolf Ahmadinejad vor den UN

September 28, 2008

In den Vereinten Nationen gab es eine Premiere: Am Dienstag dieser Woche wurde die Rednertribüne der Vollversammlung erstmals für unverhohlene antisemitische Aufstachelung genutzt. Ausgerechnet vor jener Organisation, die im Widerstand gegen die Nazis und als die Quintessenz der Lehren aus den Verbrechen des II. Weltkriegs gegründet worden war – ausgerechnet im UN-Hauptquartier konnte am 23. September 2008 die antijüdische Paranoia eines Adolf Hitlers fröhliche Urständ feiern.

Dass Ahmadinejad seine UN-Auftritte zu Predigten umfunktionieren pflegt, in denen die Wiederankunft des schiitischen Messias herbeigesehnt wird (fünf Stoßgebete für den 12. Imam waren es in diesem Jahr) – ist entsetzlich genug. Diesmal aber war seine Rede zusätzlich von den „Protokollen der Weisen von Zion“ inspiriert.

Auf der einen Seite, erklärte er den Delegierten aus aller Welt, stünden „die Würde, die Integrität und die Rechte der amerikanischen und europäischen Völker“ und auf der anderen Seite deren ewiger Feind: „die kleine aber hinterlistige Zahl von Leuten namens Zionisten.“

Obwohl sie nur eine unbedeutende Minderheit seien, belehrte er die Weltgemeinschaft, „beherrschen sie in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA.“ Zionistische Juden seien weltweit derart einflussreich, „dass einige Präsidentschafts – oder Ministerpräsidentschaftskandidaten gezwungen seien, diese Leute zu besuchen, an ihren Zusammenkünften teilzunehmen und ihre Treue und Verpflichtung gegenüber ihren Interessen zu schwören, um finanzielle und mediale Unterstützung zu erhalten.“

Doch auch „die großen Völker Amerikas und verschiedene Nationen in Europa“ seien im jüdischen Griff: Sie „müssen einer kleinen Zahl habgieriger und aggressiver Leute gehorchen. Obwohl sie es nicht wollen, überlassen diese Nationen ihre Würde und ihre Ressourcen den Verbrechen, Besatzungen und Bedrohungen des zionistischen Netzwerks.“

Doch Befreiung ist in Sicht: Unaufhaltsam, so Ahmadinejad, „schliddert das zionistische Regime in den Zusammenbruch.“ Es habe nicht die geringste Chance, „aus der von ihm selbst und seinen Unterstützern erzeugten Jauchegrube wieder herauszukommen.“

Natürlich ist der Antisemitismus, den Ahmadinejad in New York predigte, nicht neu. Schon im Dezember 2006 hatte er vor der internationalen Konferenz der Holocaust-Leugner in Teheran die Auslöschung Israels als den wichtigsten Schritt zur „Befreiung für die Menschheit“ propagiert und damit eben jenem „Erlösungsantisemitismus“ (Saul Friedländer) das Wort gesprochen, der schon dem „Befreiungswerk“ der Nazis zugrunde lag.

Neu ist, dass Irans Präsident damit vor den Vereinten Nationen reüssiert – und damit durchkommt und gar Beifall erhält! In Deutschland war es zwar nur die „Junge Welt“, die als inoffizielles Parteiorgan der Mullahs auch diese Rede feierte. Doch auch das Schweigen und die Indifferenz in den etwas bedeutsameren Medien ist bemerkenswert.

Nehmen wir einmal an, ein CDU-Abgeordneter würde vor dem Bundestag so sprechen, wie Irans Präsident vor der UN: Der Skandal wäre perfekt. Schlagzeilen, erregte Debatten, Sanktionierungen folgten auf den Fuß. Wenn aber ein muslimischer Führer vor den Vereinten Nationen denselben Antisemitismus verbreitet und mit etwas Antiimperialismus und Erlösungsglaube verrührt, scheint alles irgendwie verständlich und nur halb so schlimm. Man murmelt etwas von „starker Rhetorik“, dreht sich um und schläft weiter.
Vielmehr standen mit Henryk Broder die Kritiker des Antisemitismus unter Beschuss. Nicht die Empörung über den Antisemitismus, sondern die Empörung über jene, die noch „unter jedem Stein nach Antisemiten suchen“ war en vogue. Man hatte den Eindruck, dass sich eine eingeschüchterte deutsche Öffentlichkeit vor „Antisemitismus-Jägern“ kaum noch retten könne….

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„Köln war eine Kapitulation“

September 28, 2008

Nach der Anti-Islam-Konferenz: Henryk Broder sieht den Rechtsstaat geschwächt
Sind Sie mit den Ergebnissen der gescheiterten Anti-Islam-Konferenz in Köln zufrieden?

Henryk Broder:

Ich bin weder zufrieden noch unzufrieden, aber ich stelle fest, dass dieser kleine Vorfall in dieser auf ihre Liberalität so stolzen Stadt Köln eine totale Kapitulation des Rechtsstaats war. Das Demonstrationsrecht hängt nicht davon ab, ob man mit den Demonstranten Sympathie hat oder nicht: Das ist ein Grundrecht.

Sind die Ereignisse eine Gefahr für die deutsche Demokratie?

Broder:

Nein, aber die Verhinderung einer Versammlung von Rechtspopulisten ist ein schlechter Präzedenzfall. Das setzt ungute Vorzeichen. Die so genannte Antifa, die auf der Straße in der Überzahl war und sich gebärdete wie früher die SA, erzwang von der Polizei die Aufgabe des Schutzes der Rechtspopulisten. Das könnte auch mal umgekehrt sein – eine beunruhigende Perspektive.

Ist die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nützlich?

Broder:

Diese Unterscheidung ist artifiziell, das ist ein sprachliches Kunstprodukt. Das wurde erfunden, um gute von schlechten Moslems zu trennen. Aber das hängt organisch zusammen. Man sollte doch besser sagen: radikaler, fanatischer oder fundamentalistischer Islam. Und im Übrigen: Wenn der Islamismus das Problem wäre, dann frage ich mich, warum ihn der Islam dann nicht selbst als seine radikale Strömung bekämpft.

In Ihrem neuen Buch bestehen Sie auf der klaren Unterscheidung von Kultur und Zivilisation. Warum?

Broder:

Das ist eine ganz zentrale Frage. Nehmen Sie mal Samuel Huntington mit seinem Buch „Clash of Civilizations“ – das wurde bei uns falsch übersetzt mit „Kampf der Kulturen“. In Deutschland legt man größten Wert auf die Kultur und verachtet die Zivilisation.

Broder:

Ja, absolut. Da stimmt doch was nicht, wenn in Berlin Hisbollah-Anhänger eine Demonstration machen können, bei der ihnen anschließend das Verwaltungsgericht erlaubt, Bilder von Nasrallah zeigen zu dürfen, einem Mörder. Und hier in Köln können sich Islamisierungsgegner nicht einmal unter freiem Himmel versammeln. Da wird mit ungleichem Maß gemessen. Und die Leute spüren das, ohne das erklären zu können. Zugleich verschwindet die Idee der Notwenigkeit, den Rechtsstaat zu erhalten hinter einer fadenscheinigen Argumentation des Opportunismus. Es ist viel einfacher, sich mit ein paar marginalen Radikalen anzulegen als mit einem relevanten Teil der Bevölkerung, von dem man weiß, dass er eine gewisse Affinität zu unkontrollierbarem Verhalten hat. Was wir ja dann zu Zeiten des Karikaturenstreites oder nach den Äußerungen des Papstes in Regensburg erlebt haben.

Glauben Sie, dass Richter und Anwälte immer häufiger Gesetze nicht mehr so hart anwenden, weil sie Angst haben, wenn sie mit solchen Fällen befasst sind?

Broder:

Eindeutig ist das so. Und es gibt empirisches Material dazu. In Berlin gibt es 12 000 bis 15 000 Fälle von Straftaten, die nordafrikanische Jugendliche verüben, die gar nicht mehr verfolgt werden: Ein Polizist sagte mir letztens, dass das „bei uns in Berlin wegverwaltet wird“. Das ist nicht nur eine Form von Appeasement und übereifrigem Verständnis mit den Straftätern, sondern auch schlichte Ratlosigkeit: Die meisten Richter und Staatsanwälte sind auf solche Konflikte nicht vorbereitet und sind damit überfordert – übrigens die deutschen Journalisten auch.

Welt

Volksfrontspektakel am Rhein – Lesetipp bei Lizas Welt

Hier zum Text

Tolerantes Kölle – Broder
Davon abgesehen war es doch seltsam, wie gestern auf allen Kanälen über die Antifa-Aktion gegen die “Rechtsradikalen”, “Rechtsextremisten”, “Nazis” und “Neonazis” berichtet wurde, die nach Köln gekommen waren, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Man sah keinen einzigen von ihnen, dafür Hunderte von Autonomen, die sich Schlachten mit der Polizei lieferten. Wie immer, wenn die Antifa aufmarschiert, war keine Fa da, weswegen sich die alternative SA ersatzweise mit der Polizei anlegen mußte. So ist das mit dem Antifaschismus heute: Er blüht und gedeiht mangels an Faschisten, jeder Sesselpupser ein Widerstandskämpfer. Diesmal machte die ganze Stadt mit.
AchGut

„Kölner Kundgebungsverbot ist Blamage für den Rechtsstaat“
Nachdem die Polizei eine Kundgebung zum „Antiislamisierungskongress“ in Köln untersagt hat, ist eine Kontroverse über den ausreichenden Schutz der Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausgebrochen. Am kritischsten äußerte sich dazu der renommierte Staatsrechtler Professor Josef Isensee von der Universität Bonn im Gespräch mit der WELT. „Das Kundgebungsverbot ist eine Blamage des Rechtsstaates gewesen. Das ist eine Kapitulation der Polizei vor der Gewalttätigkeit von Linksautonomen und damit ein Rückzug des Rechtstaates. Es bedeutet eine Verletzung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit“, sagte Isensee.

Der Verfassungsexperte bezog sich auf umstrittene Vorgänge vom vergangenen Samstag. Die Kölner Polizei hatte nach Ausschreitungen linksextremer Randalierer eine ordentlich angemeldete Kundgebung der rechtspopulistischen Vereinigung Pro Köln auf dem Heumarkt untersagt und dies mit „unkalkulierbaren Risiken“ für Unbeteiligte und friedliche Gegendemonstranten begründet. Pro Köln beklagt ein „polizeiliches Totalversagen“ und hat eine Klage vor dem Verwaltungsgericht angekündigt. Die Vereinigung will einen neuen „Antiislamisierungskongress“ einberufen.


Islamgelehrter: Frauen sollen Piratenklappe tragen

September 28, 2008

Riad – Strenge Vorschriften für Frauen in Saudi-Arabien: Sie müssen ein weites schwarzes Gewand und ein schwarzes Kopftuch tragen. Wer sich nicht daran hält, bekommt Ärger mit der Religionspolizei. Einem Islamgelehrten reicht das noch lange nicht.
Scheich Mohammed al-Habdan fordert: Frauen sollen in der Öffentlichkeit eine Piratenklappe tragen und dadurch ein Auge verdeckt halten. Auf diese Weise könnte verhindert werden, dass Frauen fremde Männer erregen.

Vor allem unverheiratete Männer könnten die unverhüllten Blicke der Frauen nicht ertragen.

Eine andere Möglichkeit wäre, ein Netz vor den Augen zu tragen, das sie beim Einkaufen kurz lüften könnten, um sich die Ware anzuschauen.

Die Forderung des Scheichs hat in Saudi-Arabien für empörte Kommentare muslimischer Frauen gesorgt. Einige Männer dagegen forderten, Frauen sollten ohnehin nicht ohne Begleitung ihres Ehemannes oder eines männlichen Verwandten das Haus verlassen.
Express


islamistische Türken wollten Polizisten töten

September 28, 2008

In Rondorf lockten drei Jugendliche zwei Polizeibeamte in einen Hinterhalt. Die Polizei nahm drei mutmaßliche Täter zwischen 15 und 17 Jahren fest. Ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat, wird noch geprüft.
Wie die Rundschau weiter erfuhr, prüfen die Ermittlungsbehörden, ob die Tat möglicherweise einen islamistischen Hintergrund hat. Im Verhör sagten die Jugendlichen sinngemäß, dass sie den Heiligen Krieg nach Köln holen wollten und sprachen mehrfach vom „Dschihad“.
Rundschau


Iranisches Karikaturenbuch leugnet den Holocaust

September 28, 2008

Das iranische Regime nutzt den sogenannten „Jerusalem“-Tag einmal mehr zur Provokation: Studenten und Anhänger von Präsident Ahmadinedschad präsentierten ein Karikaturen-Buch, in dem der Holocaust in Frage gestellt wird.

Teheran – In Iran haben Studenten und Anhänger von Präsident Mahmud Ahmadinedschad am sogenannten Jerusalem-Tag Karikaturen über den Holocaust präsentiert und einmal mehr den Völkermord an den Juden in Zweifel gezogen. Bildungsminister Aliresa Ahmadi nahm am Freitag in Teheran an der Veröffentlichung der Karikaturensammlung teil, welche die Judenermordung im Zweiten Weltkrieg leugnet. ….
Spiegel


Nazisommerlager in Palästina

September 28, 2008

Eine der Freuden eines Sommerlagers ist das Lernen von dummen Liedern und Sprüchen. Im Gazastreifen lernen die Kinder in von der Hamas geführten Sommerlagern eine andere Art von Sprüchen: „Tötet“, brüllt der Einweiser. „Tötet“, brüllen die Kinder zurück. „Schlachtet ab! Sprengt! Greift an!“

Dann marschieren die Kinder in Zweierreihen zum Exerzierplatz, wo sie Kriegskünste, Gefangene zu machen und Schusswaffen-Imitationen an deren Köpfe zu halten lernen; und sie werden gelehrt Israel und Amerika zu hassen.

„Was willst du werden, wenn du groß bist?“, fragt einer Journalist einen der Lagerteilnehmer in einem auf Israels Kanal 10 ausgestrahlten Bericht. „Ein heiliger Krieger“, antwortet er.

Die Hamas betreibt diesen Sommer 300 solcher Lager; 50.000 Kinder nehmen an ihnen teil.

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Video bei Haaretz
weitere Quelle