Gegen Faschismus und Islamismus

„Al-Quds“-Aufzug in Berlin

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Trotz monatelanger und bundesweiter Mobilisierung nahmen am Samstag nur etwa 350 bis 400 aus dem ganzen Bundesgebiet Angereiste an dem jährlichen Aufzug zum sogenannten „Al-Quds-Tag“ durch die Berliner Innenstadt teil. Gleichwohl offenbarte sich dabei das Gewaltpotential der teilnehmenden Extremisten. An einer kurzfristig vor wenigen Tagen angemeldeten Gegenkundgebung nahmen mehr als 300 Menschen teil.

Obwohl die radikalen Islamisten auch dieses Jahr bei der Mobilisierung für ihren „Al-Quds-Tag“ wieder von neonazistischen Kameradschaften und linksextremistischen Antizionisten unterstützt wurden, nahmen nach Schätzungen des RBB nur knapp 400 Personen an dem Aufzug teil.

Evrim Helin Baba, Abgeordnete der Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus und Initiatorin der demokratischen Gegenkundgebung gegen den Aufzug der Antisemiten, warnte in ihrer Rede eindringlich davor, den radikalen Islam als „kulturelle Eigenart“ zu verharmlosen. Der radikale Islam nach Muster des iranischen Regime sei eine politische Ideologie und er bedeute hasserfüllten Antisemitismus, Antiamerikanismus, Frauenverachtung, Homophobie, Terror gegen Andersdenkende und Kriegstreiberei, sagte die Politikerin unter dem starken Beifall der Teilnehmer.

Diesmal musste sogar Tränengas eingesetzt werden, um das Aggressionspotential in Schach zu halten. Zahlreiche Passanten, die erst beim Vorbeiziehen des Islamistenaufzugs den Charakter der Demonstration erkannten, riefen lautstark „Nazis raus!“ und zeigten sich zum Teil erschüttert, dass „es möglich ist, mitten auf dem Berliner Ku’Damm einen an schlimmste Zeiten erinnernden antisemitischen Aufmarsch abzuhalten.“

Text und Bilder hier

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