UMSTRITTENER MOHAMMED-ROMAN „Die Fanatiker haben gewonnen“

Angst vor Islamisten: Der US-Verlag Random House hat die Auslieferung eines Romans über die Schwester des Propheten Mohammed gestoppt. Jetzt protestieren Intellektuelle wie Salman Rushdie oder der dänische Karikaturist Kurt Westergaard gegen die „Zensur“.

Westergaard hatte nach der Veröffentlichung einer Mohammed-Karikatur in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ ebenso persönliche Erfahrungen mit Todes- und Gewaltdrohungen islamistischer Fanatiker machen müssen, wie Salman Rushdie nach seinem Roman „Die Satanischen Verse“.

Ausgerechnet Rushdies Verlag Random House, eine Tochter des Bertelsmann-Konzerns, stoppte nun letzte Woche den Jones-Roman über Mohammeds junge Ehefrau Aisha kurz vor der geplanten Veröffentlichung.

Die größte Verlagsgruppe der Welt begründete ihren Schritt damit, dass das Buch nach Überzeugung von „glaubwürdigen und voneinander unabhängigen“ Experten die Gefühle von Muslimen verletzen und Gewaltakte von Fanatikern auslösen könne. Westergaard meinte dazu: „Die Fanatiker haben gewonnen, wenn wir zurückweichen. Traurig ist das.“…

Spiegel

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