Iran -Todesstrafe für Internetvergehen?

Auch für Internetvergehen?

Im Iran wurde die Todesstrafe in diesem Jahr bereits 178 Mal vollstreckt. Weitere 74 Menschen, die Verbrechen als Jugendliche begangen haben, warten nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen seit Monaten auf den Henker. Acht Frauen drohe zudem die Steinigung, welche trotz internationaler Appelle «jeden Moment» ausgeführt werden könne, befürchtet Shadi Sadr von der Organisation Volunteer Lawyers Network.

Der Iran kennt die Todesstrafe wegen Mord, Vergewaltigung, bewaffneten Raubüberfalls, Drogenhandel und Ehebruch. Derzeit diskutiert das Parlament ein Gesetz, wonach künftig auch für Internetvergehen die Todesstrafe verhängt werden kann. Wer für schuldig befunden werde, im Netz für Korruption, Prostitution oder Gotteslästerung zu werben, könnte dann mit dem Tod bestraft werden.
Quelle

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