Der rosa Halbmond

Juni 27, 2008

Ende der Woche werden Gay Pride Parades über Europas Boulevards ziehen, das rosarote Berlin fiebert dem Christopher Street Day entgegen. In den meisten muslimischen Ländern ist das undenkbar, Homosexuelle werden gehetzt und verfemt. Warum?

Staatliche Repression ist die größte Gefahr für Homosexuelle im Mittleren Osten. In islamistisch geprägten Staaten wie Iran, Saudi-Arabien oder dem Sudan steht auf gleichgeschlechtliche Liebe die Todesstrafe. Iran lässt männliche Homosexuelle umoperieren, weil Transsexuelle nur als »Kranke« gelten, aber keine Verurteilung fürchten müssen. Islamische Geistliche liefern die entsprechenden Fatwas für die staatliche Hetzjagd. Auch weniger konservative Länder wie Marokko haben Verbote verhängt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten empfiehlt ein Regierungssprecher Hormonbehandlungen. In Palästina nutzen Polizisten die diffuse Rechtslage, um Homosexuellen ungestraft Geld abzunehmen oder sie zu vergewaltigen. Ägypten macht insofern eine Ausnahme, als Homosexualität dort nicht verboten ist, aber umso energischer verfolgt wird.

Zeit

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Hit.. ähm Ahmadinedschad zeigt seine Frau:-)))

Juni 27, 2008

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gay parade – Berlin, London… Iran

Juni 26, 2008

Das große Schweigen

Juni 26, 2008

»Bist du schwul, oder was?« ist eine beliebte Beleidigung unter Jugendlichen nicht nur, aber auch türkischer Herkunft. Aus Angst vor Rassismusvorwürfen wird das Thema Homophobie unter türkischen Jugendlichen jedoch tabuisiert. Sogar nachdem Gäste des Drag-Festivals in Kreuzberg brutal zusammengeschlagen wurden.

Direkt ausgesprochen wird es nirgends in diesen Verlautbarungen, doch alle wissen, was gemeint ist. Aus Angst, Rassisten eine Vorlage zu geben, wird drumherum geredet, so offensichtlich allerdings, dass man fragen muss, ob Ressentiments durch das stillschweigende Einverständnis, das mit diesem lauten Schweigen hergestellt wird, nicht viel eher bedient werden, als durch eine offene und sachliche Thematisierung der schlichten Tatsache, dass es unter türkischen Jugendlichen eine zunehmende Schwulenfeindlichkeit gibt, die sich nicht nur in schwulenfeindlichen Sprüchen, sondern immer wieder auch in Form von Gewalt äußert.

Derartige Übergriffe sind seit Jahren immer wieder ein Thema in der Schwulen- und Lesbenszene, allerdings jedes Mal auch Ausgangspunkt heftiger Debatten. Als das Berliner Café Positiv Ende 2004 wegen der beständigen Drohungen im Schöneberger Kiez und einer Reihe von Angriffen auf das Ladenlokal sich einen neuen Standort suchte, wurden die Betreiber mit Rassismusvorwürfen überhäuft. Sie bereuen den Umzug, an einen Ort ein paar Straßen weiter, jedoch nicht. Seitdem habe sich »alles verändert«, erklärt Michael Grady vom Café Positiv: »Hier haben wir es einfach mit anderen Anwohnern zu tun«, das Problem am alten Standort seien türkische und arabische Nachbarn gewesen, denen jeder »Respekt« vor Homosexuellen gefehlt habe. Grady sagt, wenn das Café in einem Ostberliner »Bezirk wie Lichtenberg oder Hohenschönhausen liegen würde und wir lauter Rechtsextremisten als Nachbarn hätten, dann wäre sicher das das Problem, hier in Schöneberg sind es aber nun mal Türken und Araber«.

weiter jungle world


Grüne flüchten aus Kreuzberg – in die multikulti Falle getappt:-)

Juni 25, 2008

Der erste Blick der Eltern gilt in der Innenstadt aber längst nicht mehr nur undichten Fenstern oder ein paar fehlenden Lehrern, sondern vor allem der Migrantenquote. Und die liegt an fast allen Kreuzberger Schulen zwischen 50 und 100 Prozent.

„Die Eltern haben Angst, dass ihre Kinder von arabischen und türkischen Kindern gemobbt werden“, sagt Hirschmann. Aktuelles Beispiel: Ein arabischer Junge habe einen Mitschüler geschlagen, weil der ein deutsches Fußballtrikot getragen habe. Die Schule habe schließlich ein Fahnenverbot während der Europameisterschaft beschließen müssen, um die Lage zu beruhigen.

Der hohe Anteil türkischer und arabischer Kinder beunruhigt die Eltern vor allem deshalb, weil sie in Kreuzberg zu drei Vierteln aus bildungsfernen Familien stammen. Arbeitslosigkeit herrscht vor, die Mütter haben oft nur wenige Jahre die Schule besucht. Bei den Schuleingangsuntersuchungen schneiden die Migrantenkinder aus bestimmten Regionen Kreuzbergs noch schlechter ab als die aus Nord-Neukölln oder Wedding. Sie sprechen nicht nur schlecht Deutsch, sondern haben auch Entwicklungsdefizite mangels häuslicher Förderung.
tagesspiegel


Indonesien

Juni 25, 2008

Sie hätten sehen sollen, wie die Augen meiner Zuhörer aufleuchteten, wenn ich diesen „arabischen Kulturimperialismus“ direkt ansprach. Indonesier verfügen über eine lange antikoloniale Tradition. Und sie haben sehr gut verstanden, dass ihr Problem nicht der holländische, der amerikanische oder gar der „zionistische Imperialismus“ ist, sondern der arabische…
welt


Die Linken PDS – die neuen Antisemiten

Juni 24, 2008

Undurchsichtig und Extrem –
Wie gefährlich ist die Linkspartei?
Seit einem Jahr feiert der Zusammenschluss der SED Nachfolgepartei mit westdeutschen Linken bundesweit Triumphe bei Landtagswahlen. Doch wie gefährlich ist die neue Partei? Was heißt es, wenn der Vorsitzende sagt: „Wir stellen die Systemfrage und wie demokratisch ist eine Partei mit ca. 70 000 Mitgliedern von denen 55 000 stramme SED Parteigenossen waren. Wer genau hinschaut findet in der LINKEN Altkommunisten und junge Marxisten aus dem Westen und unbelehrbare SED Kader aus dem Osten, für die ist die DDR Verfassung die demokratischste die es auf deutschem Boden je gegeben hat. Besonders spannend die Diskussion der LINKEN um die Haltung zu Israel und dem Iran. Selbst Parteimitglieder werfen den LINKEN plumpen Antiimperalismus, Antizionsimus und Antisemitismus vor.
Report

Video zur Sendung: