Gegen Faschismus und Islamismus

Muslime unter Beobachtung – Rechtsradikale Tentenzen in Potsdam

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Ebenso kritisiert der Verfassungsschutz die Nähe des „Weimar Instituts“ zur weltweit agierenden Murabitun-Gesellschaft. Über diese offenbar bestehende Verbindung hatte die PNN schon vor anderthalb Jahren berichtet. Bei der Ideologie der Murabitun soll es sich laut Verfassungsschutz um ein „Gemenge aus antikapitalistischen, antisemitischen und antiimperialistischen Ideen mit revisionistischen und rechtsesoterischen Tendenzen“ handeln. Ihrem Gründer – dem Shaik Dr. Abdalqadir As-Sufi – unterstellt der Verfassungsschutz „lobende Worte für Hitler und den Nationalsozialismus.“ Zu Potsdam gebe es zwei Verbindungen – das Porträt von Abdalqadir hänge in der Weinbergstraße, zudem würden Abhandlungen von ihm in Riegers „Islamischer Zeitung“ gedruckt.

Zu der Gemeinschaft gehören nach Schätzungen bis zu 100 der rund 300 gläubigen Muslime in Potsdam. Ihr Sitz ist in der Weinbergstraße 21. Fast täglich gibt es Unterricht in Deutsch und Arabisch, ebenso wird Kinderbetreuung angeboten. Zudem werden Vorträge in den Räumen des ebenso ansässigen islamischen Vereins „Weimar Institut“ e.V. beworben. Einer dessen Mitgründer war 1995 laut Verfassungsschutz der zum Islam konvertierte Deutsche Abu Bakr Rieger, bis in den vergangenen Herbst stellvertretender Vorsitzender des Islamrats. Damals war er zurückgetreten, nachdem ein Video aufgetaucht war, dass ihn 1993 bei einem Vortrag zeigte, in dem er bedauerte, dass „die Deutschen die Juden nicht ganz vernichtet hätten.“ Rieger bestreitet indes, ein Rechtsradikaler zu sein – was dem Verfassungsschutz „fragwürdig“ erscheint.

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