RAZZIA GEGEN ISLAMISTEN Kistenweise Propaganda und eine scharfe Waffe

April 25, 2008

Bergeweise Propaganda, die nach Beweisen durchsiebt werden müssen: Ermittler präsentierten am Freitag erste Ergebnisse der bundesweiten Razzia gegen ein mutmaßliches Netzwerk islamistischer Radikalisierer. Der brisanteste Fund: eine scharfe Waffe.

Spiegel

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Integration Deutsche sollten zu ihrer Nationalkultur stehen

April 25, 2008

n einer Rede auf der internationalen Tagung des Goethe-Instituts fordert die türkische Journalistin Mely Kiyak die Deutschen auf, zu ihrer Nationalkultur zu stehen. Für Kiyak ist Integration nur dann möglich, wenn sich die Deutschen selbst stärker mit ihrem Land identifizieren. WELT ONLINE dokumentiert die Rede im Wortlaut.

Welt


Prozess wegen Volksverhetzung

April 25, 2008

Für den Hauptangeklagten gab es zur Eröffnung des Verfahrens eine böse Überraschung. Vor Gericht erschien er wegen Beleidigung. Doch Richterin Kirsten Heise eröffnet ihm, dass Haftbefehl vorliegt in einem anderen Verfahren – wegen versuchten Totschlags. Denn mutmaßlich stach er mit einem Klappmesser einer Frau ins Gesicht

Ohnehin sitzt er nun wegen der neuerlichen Gewaltvorwürfe in weiteren Verfahren in Untersuchungshaft. Ein Fluchtversuch am Mittag wurde vereitelt, heißt es in Justizkreisen.

Das Urteil: 4 Wochen Arrest wegen Beleidigung und Körperverletzung ist vergleichsweise milde. Die Angeklagten profitieren von ihrer türkischen Abstammung, betont die Richterin. Denn Deutsche, die sich derartig gegenüber Türken geäußert hätten, hätten mit sehr viel härterer Bestrafung rechnen müssen. Sie wären nicht nur wegen Beleidigung, sondern wegen Volksverhetzung verurteilt worden.

Quelle


Zwangsheirat, Gewalt: „Nicht schweigen“

April 25, 2008

Seyran Ates: Das heißt nicht, dass man sie schlechter behandeln sollte. Dass man sie zu gut behandelt, sehe ich auch nicht. Ich meine damit, dass es Menschen gibt, die glauben, gut zu sein, weil sie Ausländer gut finden. Und nicht sagen, dass etwas nicht stimmt, weil sie nicht genau hinsehen, wie es den Menschen eigentlich geht.

Politisch korrekt, aber ignorant?

Ates: Gerade Frauen und Kinder leiden in Parallelgesellschaften am meisten. Wenn ein Multikulti sagt, man soll sie in Ruhe lassen, unterstützt man patriarchale Strukturen, die aufrechterhalten und nicht hinterfragt werden.

Die Niederlande wurden oft als Vorbild genannt, dort ist die Multikulti Gesellschaft aufgebrochen.

Ates: Man hat die multikulturelle Gesellschaft dort so verherrlicht und gesagt, dass alles prima funktioniert. Doch die meisten dieser Gutmenschen kennen keinen einzigen Ausländer oder Menschen aus einer anderen Kultur.

Hatten also die Rechtspopulisten vor zehn Jahren Recht?

Ates: Auf keinen Fall. Die haben nur das Thema für sich verwendet. Das muss ich auch den linken und liberalen Gutmenschen vorwerfen. Wir arbeiten den Rechtspopulisten zu, wenn wir über Ehrenmorde, Zwangsheirat und häusliche Gewalt deswegen nicht sprechen, weil es als ausländerfeindlich gelten könnte.

presse


Bahrain: Homosexuelle Kinder bestrafen

April 24, 2008

Der arabische Inselstaat Bahrain will Lehrer und Ärzte dazu veranlassen, homosexuelle Kinder zu identifizieren, damit diese bestraft werden können. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit im Parlament diskutiert. Die Abgeordneten wollen ein Paket an Gesetzen verabschieden, um gegen Schwule und Lesben vorzugehen. Bereits im Februar hatten Abgeordnete erklärt, ein großes Problem für die Gesellschaft seien schwule Ausländer (queer.de berichtete).

Das von schiitischen und sunitischen Parteien kontrollierte Parlament ist erst im Jahr 2002 gegründet worden. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit „moralischen“ Problemen. Neben Homosexualität wollen die Abgeordneten unter anderem auch gegen „Hexerei“ vorgehen.

Homosexualität ist im 700.000 Einwohner zählenden Bahrain seit der Einführung des britischen Kolonialrechts im Jahre 1956 illegal. Sie kann mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden. Auch nach der Unabhängigkeit von Großbritannien blieb das Verbot in den Gesetzesbüchern bestehen. Dennoch gilt der Inselstaat als einer der toleranteren muslimischen Länder im Nahen Osten.
Quelle


Gemäßigter Islamismus?

April 24, 2008

Zum Nachweis des Weltherrschaftsanspruchs des djihadistischen Islams und der iranischen Ajatollahs bedarf es keiner interpretatorischen Finesse. Ein Blick in Khomeinis Schriften genügt. Da heißt es etwa: „Der Islam macht es allen erwachsenen Männern zur Pflicht, sich für die Eroberung bereit zu machen, auf dass dem Wort des Islam in jedem Lande Folge geleistet werde.“ Am Jahrestag der „Islamischen Revolution“ führte er schon 1980 aus: „Wir werden unsere Revolution in die ganze Welt hinaustragen. Der Kampf wird solange anhalten, bis der Ruf ‚Es gibt keinen Gott außer Allah!‘ und ‚Mohammad ist der Prophet Gottes!‘ in der ganzen Welt erschallt.“
Auch die Taliban in Afghanistan haben keine Sekunde daran gedacht, ihre Ziele zu relativieren oder ihre Praxis zu mäßigen, als sie an die Macht kamen. An der israelischen Nord- und Südgrenze regieren und administrieren Hamas und Hisbollah sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene. Und sie haben kein Problem, den pragmatischen Anforderungen des Verwaltens gerecht zu werden, gleichzeitig aber an ihrer wahnhaften Programmatik festzuhalten.

Diese Gleichzeitigkeit von Pragmatismus und Vernichtungswahn charakterisiert auch das iranische Regime – und ermöglicht europäischen Kommentatoren, letzteren durch den Verweis auf ersteren schönzureden. Und so nimmt Europa kaum zur Kenntnis, dass Israels Konfrontation mit dem Iran ein existentieller Konflikt und kaum durch Interessenabwägung vermittelbar ist.

Israels Vernichtung wäre für die sich selbst als islamische Revolutionäre sehenden Kombattanten nur der Auftakt, die ganze Welt zu jener Hölle zu machen, die die djihadistisch befreiten Zonen schon heute sind.
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Wegschauen hilft nicht

April 24, 2008

Ein Multikulturhaus sollte für Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander stehen. Das Gegenteil war im beschaulichen Neu-Ulm bis zur Schließung des Islamisten-Zentrums der Fall. Hier residierte offenkundig auch der selbsternannte Gotteskrieger Reda Seyam, dem Kontakte zu El Kaida und Verbindungen zum Bali-Anschlag 2002 mit über 200 Toten nachgesagt werden.

Toleranz, Nächstenliebe, friedliebende Weltreligion – so werben Muslime in Deutschland gern für sich und den Bau immer größerer Moscheen und Kulturzentren.

Dies mag tatsächlich für einen nicht unbeträchtlichen Teil der Anhänger des Propheten gelten. Doch unter der schönen Oberfläche brodelt ein unheilvoller Giftcocktail, randvoll gefüllt mit blindem Hass gegen die Ungläubigen. Befeuert von fanatischen Tiraden engstirniger Hinterhof-Imame wird unverholen zum bewaffneten Kampf aufgerufen.

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