Gegen Faschismus und Islamismus

Terror gegen Christen

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Anschläge auf Kirchen, Entführung von Geistlichen, Gräueltaten gegen Frauen und Kinder
Für Christen im Irak sind Bedrohung, Entführung und Mord Alltag. Der Tod von Erzbischof Rahho vor drei Wochen ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, mit „ethnischen Säuberungen“ vergleicht.

Mit vielen gemäßigten hochgestellten muslimischen Persönlichkeiten war Rahho befreundet. Er war konsequent für friedliche Koexistenz aller Iraker eingetreten. Doch stattdessen sind christliche Familien ins Fadenkreuz islamischer Extremisten schiitischer, sunnitischer oder kurdischer Herkunft geraten.

Der Terror hat viele Fratzen: Islamische Extremisten verüben Bombenanschläge auf Kirchen (über drei Dutzend seit April 2003), entführen Geistliche, geben ihnen gegen Lösegeld die Freiheit oder nehmen ihnen das Leben.

Die Extremisten enteignen Christen oder zerstören ihre Geschäfte – allein in der Nacht zum 7. September 2005 gingen im Markt von Bagdads Stadtviertel Dora 500 Geschäfte assyrischer Christen in Flammen auf.

Die Extremisten erheben „Schutzgelder“: Sunnitische El- Kaida-Milizionäre übernahmen im März 2007 Dora und fordern seitdem von jeder christlichen Familie 190 US-Dollar. Wer das Geld nicht aufbringen kann, der muss ein Familienmitglied zur Moschee schicken, damit es dort öffentlich zum Islam übertritt. Familien, die das ablehnen, bleibt nur ein Ausweg, um ihrer angedrohten Ermordung zu entgehen: ihre Häuser innerhalb von 24 Stunden auf immer zu verlassen, ohne von ihrem Hab und Gut etwas mitzunehmen, da „ihr Besitz Eigentum der Moschee“ sei.

Die Extremisten entführen christliche Frauen, vergewaltigen sie, ermorden sie oder treiben sie in den Selbstmord.

Die Extremisten verschleppen Kinder, überstellen sie Kurden- Familien oder zwangsverheiraten sie mit Muslimen.

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