GEERT WILDERS Missionar der düsteren Botschaften

Wilders, der in seiner Familie jüdische Vorfahren vermutet, fühlte sich gleich nach der Ankunft sonderbar wohl: „Es war wie ein Gefühl des Wiedererkennens.“ Er schlug sich mit harter Arbeit in einer Brotfabrik durch und reiste viel durch die umliegenden arabischen Länder. Die Israelis wirkten auf ihn nicht so verbohrt wie die Araber. „Wenn aber die Ägypter über Israel redeten, sah man in ihren Augen den Hass.“

Immer wieder zog es ihn in muslimische Länder. Noch bis Ende der neunziger Jahre flog er nach Iran, nach Syrien und Jordanien. Wilders gerät noch heute ins Schwärmen über diese „prächtigen Länder“. Er fügt aber hinzu: „Es ist ein Jammer, dass da so ein Chaos ist.“ Wilders kennt die arabische Welt, die er jetzt so in Aufruhr bringt. Ihn als ignorant zu bezeichnen, greift zu kurz.

Genauso wenig ist er ein dumpfer Rassist und Ausländerfeind, wie es rechte Populisten aus Frankreich, Belgien oder Deutschland gewöhnlich sind. Er will den Koran verbieten, die Burka und neue Moscheen. Er steht aber auch dafür ein, dass „die Schwulen auf unseren Straßen nicht von muslimischen Jugendlichen verdroschen werden“. Verheiratet ist er übrigens mit einer ungarischen Ex-Diplomatin,

Spiegel

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