„Fitna“ Hass um Hass

Zu verkünden, dass der Koran, das Heilige Buch der Moslems, verboten werden sollte, ist populistische Religionshetze. Gleichwohl sollten die angeblich beleidigten Moslems schauen, wer da eigentlich Hass verbreitet. Das tun in dem Film jene Prediger aus der arabischen Welt, deren Hetze teilweise von staatlichen Medien live übertragen wurde und nur noch mitgeschnitten werden musste. Woher weiß wohl das kleine Mädchen aus einer Kinderstunde des Hamas- oder Hisbollah-Fernsehens, dass Juden „Affen und Schweine“ seien und umgebracht werden müssten? Dafür gibt es zwei Quellen: Die Erwachsenen, die jenes Kind zum mörderischen Hass erziehen, und den Koran.

Wer suchet, wird auch in der Bibel Verse finden, die nicht den heutigen Vorstellungen von Menschenrechten entsprechen. Gleichwohl gibt es einen feinen Unterschied: Die islamischen Hasspredigten werden von offiziellen Medien verbreitet und dann von Politikern wie Mahmud A-Sahar im Gazastreifen, von Nasrallah im Libanon und Ahmadinedschad im Iran als politisches Konzept verbreitet. Attentäter werden als Helden gefeiert. Schulen werden nach ihnen benannt und der 11. September wird mit Verschwörungstheorien so gedreht, dass es CIA und Mossad gewesen sein müssten. Nicht die Verse im Koran sind das wirkliche Übel, sondern deren Missbrauch für die Rechtfertigung von Mord und Totschlag heute. Ebenso schlimm und bedenklich ist, dass sich nur wenige mutige Moslems wie Salman Rushdie gegen diesen mörderischen Wahn erheben. Ungeheuerlich ist, dass gegen solche Leute dann auch noch Todesurteile ausgesprochen werden.
Bei aller Kritik am Machwerk „Fitna“ sollte man nicht vergessen, dass die darin verwendeten Filmclips mitsamt der Berufung auf Koranverse per Fernsehen und Internet schon große Verbreitung fanden, in Europa aber weitgehend ignoriert wurden. Islamfeindlich ist nicht nur dieser Film, sondern vor allem das, was muslimische Prediger ungestraft unter Beifall darin verkünden.

n-tv

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