Droht Deutschland eine zweite Teilung?

Februar 26, 2008

Stellen wir uns vor, in Ludwigshafen wären bei einem Brand neun Italiener umgekommen, neun Polen oder neun Amerikaner. Es hätte Entsetzen geherrscht und Trauer. Aber das Unglück hätte keine Diskussionen über Ausländer und Integration ausgelöst.

Ludwigshafen zeigt deshalb vor allem eines: Wir haben in diesem Land kein generelles „Ausländerproblem“. Viele Türken haben vielmehr ein Problem mit den „Inländern“. Viele von ihnen leben bewusst in einer Parallelgesellschaft, schotten sich ganz gezielt von den Deutschen ab, verweigern jede Form der Integration. Zur deutschen Außenwelt nehmen sie nur Kontakt auf, wenn dies unumgänglich ist: Arbeitsplatz, Schule, Sozialamt.

Dies alles wäre noch hinnehmbar, wenn sich in „Klein-Türkei“ nicht zunehmend etwas entwickelt hätte, was unter den meisten anderen ethnischen Gruppen nicht festzustellen ist: eine ausgesprochene Deutschen-Feindlichkeit, ja teilweise ein unverhüllter Hass auf alles Deutsche und alle Deutschen. Dies wird gefördert von aggressiven Imanen und türkischen Medien. Die sehen in ihren hier lebenden Landsleuten offenbar einen Vorposten für die Ausbreitung des Islams und Mitglieder einer türkischen Kolonie.

Dass dies alles kein Zufall ist, zeigte der Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Wer türkische Schulen fordert, in denen türkische Lehrer ihre Landsleute auf Türkisch unterrichten, der befördert die Abschottung der Türken. Und wer Assimilation als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ brandmarkt, der will jenen türkischstämmigen Deutschen ein schlechtes Gewissen einreden, die sich den Lebensstil und die Werteordnung des Landes ihrer Wahl zu eigen machen, ohne deshalb ihre Herkunft zu verleugnen oder zu vergessen.
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Verbrecherische Assimilation?

Februar 26, 2008

Erstens: Integration kann nur gelingen, wenn ein ausreichendes Maß an Anpassung an die aufnehmende Gesellschaft stattfindet. Dazu gehört insbesondere die Bereitschaft zur Anerkennung der Werteordnung der Verfassung, zur Respektierung der Grundlagen und Traditionen des Zusammenlebens der aufnehmenden Gesellschaft und zum Erlernen der jeweiligen Sprache.

Ob und inwieweit ein Zuwanderer sich darüber hinaus der aufnehmenden Gesellschaft anpasst, ist jedem selbst überlassen. Lediglich der Zwang zur Assimilierung unter Verleugnung der bisherigen Identität ist verwerflich. Wer hingegen freiwillig bereit ist, sich der aufnehmenden Gesellschaft vollständig anzupassen, darf daran nicht gehindert werden. In diesem Fall wäre das Verbot der Assimilierung das wahre Verbrechen an der Menschlichkeit.

Zweitens: Erdogan spricht zwar von „Assimilation“, zielt aber in Wahrheit auf die Vermeidung erfolgreicher Integration. Wer zur Bewahrung türkischer Identität auffordert und türkische Schulen als Regelfall fordert, will nicht Integration, sondern den Aufbau einer Parallelgesellschaft. Integration erfordert den Verzicht auf die Bewahrung kultureller Traditionen, falls diese mit den zentralen Werten einer demokratischen Gesellschaft nicht vereinbar sind.

Einen Beitrag zur Integration hätte Erdogan daher leisten können, wenn er nicht nur zur Bewahrung der eigenen kulturellen Identität aufgerufen, sondern auch eindeutige Aussagen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau, zu Zwangsverheiratungen oder zur Unzulässigkeit von Gewalttaten auf Grund eines archaischen Ehrbegriffes gemacht hätte. Integration ohne Respekt vor den Werten und Traditionen der aufnehmenden Gesellschaft muss scheitern. Auf entsprechende Anpassungsleistungen kann nicht verzichtet werden…..

FAZ


Pest des Antisemitismus

Februar 26, 2008

Und wieder geht ein Stück Freiheit verloren. Dass Passagiere sich vor einem Flug auf Waffen und Sprengstoff kontrollieren lassen müssen, daran haben wir uns längst gewöhnt. Dass Besucher des amerikanischen Konsulats in Frankfurt oder des jüdischen Gemeindezentrums einer scharfen Visitation unterzogen werden, erscheint uns mittlerweile normal. Dass bald auch Besucher des Jüdischen Museums sich vor einer Sicherheitsschleuse einreihen müssen, schockiert uns. Noch. Bald werden diese Kontrollen Alltag sein.

Die Gefahr geht von Terroristen aus. Islamistischen Terroristen. Juden gelten ihnen als Todfeinde, der Nahost-Konflikt heizt ihren Hass immer neu an. Alles Jüdische ist für sie ein potentielles Angriffsziel, offenbar auch ein Jüdisches Museum in Frankfurt, das nun wirklich nicht viel mit der Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinensern zu tun hat. Gegen solche Fanatiker helfen vor allem eine gute Polizei und ein guter Geheimdienst.

Sorgen muss einem auch ein anderes Phänomen machen, gegen das keine Polizei und kein Verfassungsschutz nützt. Der Umstand nämlich, dass bei nicht wenigen Muslimen hierzulande, die keineswegs fanatische Glaubenskämpfer sind, das Feindbild Jude fest verankert ist. Diesen neuen Antisemitismus, der sich stark aus antiisraelischer Propaganda speist, bekommen viel zu viele Kinder von Einwanderern aus dem muslimischen Kulturkreis sozusagen mit der Muttermilch eingeflößt. Er ist genauso gefährlich, wenn nicht auf Dauer gefährlicher als der alte Judenhass der Rechtsradikalen.
FAZ


Saudi-Arabien: 180 Hiebe für flirtenden Professor

Februar 26, 2008

Ein Gericht in Saudi-Arabien hat einen Professor zu 180 Peitschenhieben und acht Monaten Haft verurteilt, weil er sich mit einer Studentin in einem Café getroffen hatte.
Der Hochschullehrer aus Mekka hatte vor Gericht geltend gemacht, ehemalige Studenten, die inzwischen für die islamische Religionspolizei arbeiteten, hätten ihm eine Falle gestellt. In Saudi-Arabien sind private Treffen zwischen Männern und Frauen, die nicht miteinander verwandt oder verheiratet sind, grundsätzlich verboten……

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Algeriens Religionspolitik Kampagne gegen Christen

Februar 25, 2008

Algerien setzt Gesetze um, die nicht-islamische Religionen ausgrenzen.

Wer seine Religion ausübt, lebt in Algerien gefährlich. Zumindest wenn er kein Muslim ist. Das namhafteste Opfer einer Kampagne gegen die Christen im Land ist der katholischer Priester Pierre Wallez. Er wurde vor zwei Wochen zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Das Vergehen des französischen Geistlichen: Er hatte für illegale Einwanderer aus Schwarzafrika die Messe gelesen. Damit verstieß er gegen ein Gesetz von 2006. Dieses schreibt vor, dass nichtmuslimische religiöse Veranstaltungen bei den Sicherheitsbehörden beantragt werden müssen. Zahlreiche Kirchengemeinden wurden von den Behörden aufgelöst.

Das Gesetz von 2006 soll verhindern, dass die Bürger den Glauben wechseln. „Wer einen Muslim anstiftet, zwingt oder verführt, zu einer anderen Religion überzutreten“, muss mit Haftstrafen zwischen zwei und fünf Jahren sowie mit Geldstrafen zwischen 5.000 und 10.000 Euro rechnen. Das gleiche gilt für diejenigen, die Dokumente „herstellen, verteilen oder lagern, die zum Ziel haben, den muslimischen Glauben auszuhöhlen“. Außerdem wird jede religiöse Praxis, mit Ausnahme der muslimischen, „außerhalb der dafür vorgesehenen Gebäude“ verboten.
TAZ


Iranisches Majlis (Parlament) überlegt neue Gesetze, um „Apostaten“ und „Hexen“ hinzurichten

Februar 25, 2008

Religiöse Menschenrechtsorganisationen sind besorgt wegen neuer Gesetze, die dem Iranischen Majlis vorgeschlagen werden und eine Todesstrafe für Apostasie vorsehen.

Die größte Sorge bereitet der Teil des Gesetzes, der die Todesstrafe für alle einführen würde, die vom Islam zu einer anderen Religion konvertieren, eine Bestimmung, die nicht nur Bahai sondern auch Christen, Juden und andere betreffen würde…..

Interessant ist auch Artikel 225-12 des vorgeschlagenen Gesetzes, der bestimmt: „Jeder Muslim der sich mit Hexerei befasst und diese als Beruf oder Sekte in der Gemeinschaft bewirbt, wird zum Tode verurteilt“……

jüdische


Sudan will Dänemark boykottieren

Februar 25, 2008

Der Sudan will alle offiziellen Kontakte mit Dänemark wegen der erneuten Veröffentlichung der umstrittenen Karikaturen des Propheten Mohammed einfrieren und droht außerdem mit der Ausweisung von Diplomaten und Hilfsorganisationen. Auch dänische Produkte sollten boykottiert werden, erklärte der sudanesische Präsident Omar al Baschir am Sonntag….

FR