Deutschland wird zum Anschlagsziel der Hisbollah

Der gewaltsame Tod des mysteriösen „Meister-Terroristen“, Imad Mughnija, in der vergangenen Woche erhöht die Terrorgefahr in Deutschland. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hat Vergeltungsaktionen weltweit angekündigt. In Deutschland allein Leben 900 Anhänger der militanten Gruppe.

Außerdem rekrutiert die selbst ernannte „Widerstandsorganisation“ Unterstützer in Deutschland und sammelt hier Spenden für die Errichtung eines Gottesstaates im Libanon und zur Vernichtung Israels. Durch ihren TV Sender „Al Manar“ radikalisiert sie zudem deutsche Muslime.

Die Hisbollah ist seit Monaten in Europa sehr aktiv

Hisbollahs europäisches Netzwerk ist seit Monaten sehr aktiv. Ende letzten Jahres berichtete der britische Inlandsnachrichtendienst MI5, dass dortige Zellen der Hisbollah gedroht hätten, im Falle eines Angriffs auf den Iran Anschläge in Großbritannien zu verüben.

Anfang Januar 2008 dann hatten deutsche Sicherheitsbehörden die Jüdische Gemeinde in Berlin über fortgeschrittene Anschlagsplanungen informiert und kurz darauf vier Araber in Berlin festgenommen, die jüdische und israelische Einrichtungen ausgekundschaftet hatten. Es ist noch unklar ob diese zur Hisbollah gehörten oder in deren Auftrag gehandelt hatten. Die Hisbollah hatte jedoch bereits 1989 und 2003 israelische, jüdische und amerikanische Einrichtungen in Deutschland als Anschlagsziele ausspähen lassen.

Am 30. Januar wurden laut der italienischen Zeitung „Libero“ sechs Mitglieder der Hisbollah in einem Pariser Apartment festgenommen. Zu den beschlagnahmten Dokumenten gehören Stadtpläne von Paris, Madrid, Rom und Berlin, die mit Markierungen versehen waren. Mughnijas Tod am 14. Februar hat also wahrscheinlich bereits geplante Anschläge verhindert oder zumindest verzögert.

Klar ist, dass die Hisbollah Vergeltung üben wird. Ob Israel für das Ableben von Mughnija tatsächlich verantwortlich ist, spielt für sie keine Rolle. Auch wird man es nicht bei einigen Raketen auf Israel belassen; dafür hat sich Nasrallah schon zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die von vielen in Europa immer noch als „politische Partei“ angesehene Hisbollah will den großen Knall. Gerade in Deutschland ist sie in der Lage, Anschläge zu verüben. Ob die Vogel-Strauß-Strategie der Bundesregierung gegenüber der „Partei Gottes“ nach dem Motto „Tun wir euch nichts, tut ihr uns nichts!“ aufgeht, wird sich zeigen.
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